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  • Oldtimerprojekt in Tirol - Kids & Oldies

    Im Unterrichtsfach „Kunst und Gestaltung“ drehte sich in der Klasse 2b kürzlich alles um das Thema Oldtimer. Nachdem die Schüler*innen in Kleingruppen Daten und Fakten zu verschiedenen historischen Fahrzeugen recherchiert hatten, ging es an die kreative Umsetzung: Inspiriert von den Recherchen gestalteten sie „ihren“ eigenen Oldtimer. Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Dorn entstanden dabei wahrhaftige Meisterwerke.

    Ein besonderes Highlight folgte am Sonntag, dem 05.07.2026: Im Rahmen des monatlichen Treffens des Vereins „Oldtimer Sonntag Tirol“ durfte die Klasse ihre Kunstwerke stolz der Öffentlichkeit präsentieren. Als krönenden Abschluss des Projekts wartete auf die Schülerinnen noch ein ganz besonderes Erlebnis – sie durften als Copilotinnen in den echten Oldtimern mitfahren.

    Ein herzliches Dankeschön gilt dem Verein „Oldtimer Sonntag Tirol“ für die großartige Kooperation und die wunderbare Möglichkeit, diese faszinierenden Fahrzeuge hautnah erleben zu dürfen.

  • End of life regulation - Oldtimer sind ausgenommen

    In den letzten Monaten konnte im Rahmen intensiver Interessenvertretung (ÖMVV, AMV im Rahmen des KHMÖ) auf europäischer Ebene (FIVA) nun sichergestellt werden, dass Oldtimer von der "End of Life Regulation" oder der sogenannten "Altautoverordnung" ausgenommen sind. Im Wesentlichen regelt die ELV den gesamten Lebenszyklus von Fahrzeugen – von der Konstruktion über die Nutzung bis zur Verwertung – mit dem Ziel, Recycling zu verbessern, Ressourcen im Kreislauf zu halten und Abfälle zu reduzieren. Sie verpflichtet Hersteller unter anderem zu einem besseren Fahrzeugdesign für Demontage und Wiederverwertung, höheren Anteilen recycelter Materialien sowie klaren Vorgaben für Sammlung, Behandlung und Entsorgung von Altfahrzeugen.

    Zusammenfassung der für historische Fahrzeuge wesentlichen Punkte.

    1. Historische Fahrzeuge sind grundsätzlich vom Anwendungsbereich ausgenommen
    Die Verordnung gilt nicht für Fahrzeuge von historischem Interesse ("vehicles of historical interest"). Ebenso ausgenommen sind die für deren Erhaltung notwendigen identifizierbaren Ersatzteile und Komponenten.
    Das bedeutet insbesondere, dass für historische Fahrzeuge nicht gelten:
    • Anforderungen an die Kreislaufgerechtigkeit (Circularity)
    • Pflichten zum Eigentumsübergang
    • Exportvorschriften
    • Vorschriften über Altfahrzeuge (End-of-Life Vehicles)

    2. Bezug auf die bestehende Definition historischer Fahrzeuge
    Die Verordnung führt keine neue Definition ein, sondern verweist auf die Definition der Richtlinie 2014/45/EU (Roadworthiness Directive). Damit bleibt die bereits etablierte EU-Definition maßgeblich.

    3. Schutz des europäischen Kulturerbes
    In den Erwägungsgründen wird ausdrücklich begründet, warum historische Fahrzeuge ausgenommen werden:
    • Sie dienen dem Erhalt des europäischen Kulturerbes.
    • Sie sollen nicht den Vorschriften über
    o Eigentumsübertragung,
    o Export oder
    o Behandlung als Altfahrzeug
    unterliegen.

    4. Fahrzeuge mit besonderem kulturellem Interesse
    Zusätzlich werden Fahrzeuge geschützt, die von einem Mitgliedstaat als Fahrzeuge von besonderem kulturellem Interesse anerkannt werden.
    Darunter können beispielsweise fallen:
    • Museumsfahrzeuge
    • Sammlerfahrzeuge
    • Einzelanfertigungen (Custom-Built Vehicles)
    • Rennfahrzeuge
    Voraussetzung ist jeweils eine formelle Anerkennung durch die zuständige Behörde.

    5. Ausnahme gilt erst ab Anerkennung als historisches Fahrzeug (in Österreich der Eintrag des Fahrzteugmodells in der Approbierten Liste des Bundesministeriums (www.khmoe.at) und die Typisierung als Oldtimer -> rote §57a Plakette "historisch.

    Ein wichtiger Punkt:
    Die Verordnung stellt klar, dass die normalen Anforderungen (z. B. Designvorschriften zur Kreislaufwirtschaft) vor der Anerkennung als historisches Fahrzeug gelten.
    Erst nachdem ein Fahrzeug den Status "historisches Fahrzeug" (rotes Pickerl!) oder "Fahrzeug von besonderem kulturellen Interesse" erhalten hat, greift die Ausnahme.

    6. Verlust des historischen Status
    Verliert ein Fahrzeug später seinen historischen oder kulturellen Status, fällt es automatisch wieder unter die Verordnung.
    Dann gelten insbesondere wieder:
    • Vorschriften zum Eigentumsübergang,
    • Exportregelungen,
    • Altfahrzeugvorschriften.

    7. Kriterien für Fahrzeuge von besonderem kulturellen Interesse
    Anhang II legt fest, wann ein Fahrzeug als Fahrzeug von besonderem kulturellen Interesse anerkannt werden kann. Erforderlich sind insbesondere: Im Wesentlichen "rotes Pickerl!"
    • dokumentierter historischer oder kultureller Wert,
    • identifizierbarer Eigentümer,
    • nachvollziehbare Identität der wesentlichen Fahrzeugteile,
    • eindeutige Identifizierbarkeit (VIN oder Seriennummer).
    Die Anerkennung erfolgt auf Antrag; die Einhaltung der Voraussetzungen ist mindestens alle fünf Jahre oder bei Eigentümerwechsel zu überprüfen.

    Zusammenfassung
    Für Oldtimerbesitzer ist die Verordnung insgesamt sehr günstig ausgestaltet:
    • Historische Fahrzeuge bleiben vollständig vom neuen EU-Regime über Kreislaufwirtschaft und Altfahrzeuge ausgenommen.
    • Auch Export- und Eigentumsübertragungsvorschriften gelten für anerkannte historische Fahrzeuge nicht.
    • Der Schutz wird ausdrücklich mit dem Erhalt des europäischen Kulturerbes begründet.
    • Die bisherige Definition historischer Fahrzeuge bleibt unverändert maßgeblich.
    Diese Regelungen finden sich in den Erwägungsgründen (insbesondere Erwägungsgrund 14) sowie im Anwendungsbereich der Verordnung (Artikel 2 und Anhang II).

    Der Originaltext steht auch unter www.oemvv.at zum Download zur Verfügung.

  • Zweiter Streich: Alt Opel IG - StarterMotor in Mattighofen

    In bewährter Weise wurde auch heuer wieder im Juni – wie bereits im Vorjahr – ein Vortrag über die österreichische Oldtimer-Community an der Berufsschule Mattighofen abgehalten. Zusätzlich wurden technische Bauteile eines Opel 4 PS mitgebracht, den Richard derzeit neu aufbaut. Dieses Anschauungsmaterial bot den Schülerinnen und Schülern einen eindrucksvollen Einblick in die Technik vergangener Zeiten.

    Nach der obligatorischen Pause versammelten sich alle Teilnehmer erneut im Schulhof bei den Fahrzeugen. In zahlreichen Gesprächen war bei vielen Schülerinnen und Schülern eine spürbare Begeisterung für historische Fahrzeuge zu erkennen. Dabei stellte sich auch heraus, dass einige das jährliche Treffen bereits in den vergangenen Jahren beobachtet hatten und nun erstmals selbst daran teilnehmen konnten.

    Nach der Besichtigung der Fahrzeuge begannen die Probefahrten. Mit insgesamt 23 Opel Young- und Oldtimern wurden drei Rundfahrten durch die Stadt durchgeführt, wobei die Besatzungen jeweils wechselten. Mehr als 70 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zumindest einmal mitzufahren.

    Die anschließenden Benzingespräche machten die große Begeisterung der Jugendlichen noch deutlicher sichtbar. Glaubt man ihren Aussagen, wird sich mindestens jeder Dritte in naher Zukunft ein historisches Fahrzeug anschaffen.

    Ein herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern, die dieses Projekt mit großem persönlichem Einsatz unterstützen und ihre Freizeit in die Förderung des historischen Fahrzeugwesens und dessen Zukunft investieren.

  • Alt Opel IG - StarterMotor in Eggenburg

    Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, führte die Alt Opel IG das Jugendförderprojekt „Startermotor“ erstmals an der Berufsschule für KFZ-Technik in Eggenburg durch. Gegen Mittag trafen 13 Fahrzeuge der Alt Opel IG, ergänzt durch einen Chevrolet und einen Buick, vor dem Haupteingang der Schule ein und wurden dort aufgestellt.

    Pünktlich um 13:00 Uhr begann der Vortrag in der eigens dafür vorbereiteten Veranstaltungshalle. Nach der Vorstellung der Alt Opel IG wurden die wichtigsten Institutionen des österreichischen Oldtimerwesens erläutert. Den Abschluss des Vortrags bildeten technische Besonderheiten und Innovationen aus den 1910er-Jahren. Wie bereits bei früheren Veranstaltungen zeigten die Auszubildenden großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen zu den einzelnen Themenbereichen, die ausführlich beantwortet wurden. Anschließend folgte eine kurze Pause.

    Kurz nach 14:00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer wieder beim Haupteingang. Die ausgestellten Fahrzeuge zogen die Aufmerksamkeit der Schüler sofort auf sich. In kleinen Gruppen wurden die Fahrzeuge zunächst von außen und anschließend auch im Innenraum begutachtet. Mit dem Öffnen der Motorhauben verlagerte sich das Interesse rasch auf die Technik. Dabei wurden Themen wie Motoren, Vergaser- und Einspritzsysteme, Zündanlagen, Getriebevarianten und unterschiedliche Antriebskonzepte besprochen. Darüber hinaus standen Besonderheiten und Ausstattungsmerkmale der jeweiligen Modellreihen im Mittelpunkt der Gespräche.

    Einige Schüler nutzten die Gelegenheit, hinter dem Steuer Platz zu nehmen, während vereinzelt auch Motoren gestartet wurden. Besonders beeindruckt zeigten sich viele von der Laufruhe der Motoren, dem großzügigen Platzangebot mit komfortablen Sitzverhältnissen sowie der ausgezeichneten Rundumsicht der Fahrzeuge.

    In den zahlreichen Gesprächen stellte sich zudem heraus, dass einige der Jugendlichen bereits selbst ältere Fahrzeuge besitzen und daran arbeiten. Dadurch entwickelten sich besonders intensive fachliche Diskussionen und ein reger Erfahrungsaustausch.

    Nach 16:00 Uhr endete der Projekttag „Startermotor“ gemeinsam mit den Schülern der vierten Klasse in Eggenburg.

    Die Zeit verging aufgrund der vielen interessanten Gespräche und des großen Interesses der Jugendlichen wie im Flug. Deutlich erkennbar war, dass die Begeisterung für Oldtimer auch in der jungen Generation vorhanden ist. Oft genügt ein gezielter Anstoß, um dieses Interesse zu wecken und zu fördern – eine Erkenntnis, die sich auch bei dieser Veranstaltung erneut bestätigte.

  • Gesamterlass 2026 für historische Fahrzeuge

    In der Vergangenheit war eine große Anzahl an Erlässen zu historischen Fahrzeugen zu beachten. Ein Überblick über alle relevanten Festlegungen war kaum mehr möglich. 2024 startete das KHMÖ in Zusammenarbeit mit Experten aus dem Beirat ein Projekt, einen Vorschlag zu einem Gesamterlass auszuarbeiten. Von Seiten des BMIMI wurde dann der Vorschlag aufgenommen, diskutiert und in einen soeben herausgegebenen Gesamterlass gegossen. Dieser Erlass soll alle bisherigen Festlegungen zu historischen Fahrzeugen übersichtlich zusammenfassen. Gleichzeitig sollen die alten Erlässe aufgehoben werden. Zukünftig sollen keine separaten Erlässe ergehen, im Anlassfall soll vielmehr der vorliegende Erlass aktualisiert und versioniert werden. Ein besonderer Dank ergeht an das Kuratorium historische Mobilität in Österreich für die Zusammenfassung der bisherigen Bestimmungen und die Ausarbeitung des Entwurfs durch Dr. Michael Grubmann. Mit diesem Schritt soll allen, die mit gesetzlichen Bestimmungen zum Thema "historische Fahrzeuge" zu tun haben, die Arbeit und der Überblick zu geltenden Regeln erleichtert werden. Worum geht's? Das Bundesministerium hat mit dem „Gesamterlass historische Fahrzeuge 2026“ erstmals, auf Initiative des KHMÖ, alle bisherigen Erlässe und Protokolle zu historischen Fahrzeugen in einem einzigen Dokument zusammengefasst. Ziel ist eine österreichweit einheitliche Vorgangsweise bei Genehmigung, Begutachtung und Betrieb historischer Fahrzeuge. Die bisherigen Einzelerlässe werden aufgehoben.
    Die wichtigsten Punkte:
    - Historische Fahrzeuge bleiben Fahrzeuge mit Baujahr bis 1955 oder Fahrzeuge ab 30 Jahren, die in der offiziellen Liste historischer Fahrzeuge eingetragen sind.
    - Die Anforderungen an Erhaltungswürdigkeit und Originalität werden klar definiert.
    - Wesentliche Baugruppen müssen im Originalzustand erhalten bleiben, zeitgenössische Umbauten sind unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
    - Der Erhaltungszustand muss mindestens der Zustandsnote 1 bis 3 entsprechen; Fahrzeuge mit Zustandsnote 4 oder 5 können nicht als historische Fahrzeuge eingestuft werden.
    - Die bestehenden Fahrbeschränkungen bleiben aufrecht: 120 Fahrtage pro Jahr für historische Kraftwagen und 60 Fahrtage für historische Motorräder.
    - Die Fahrten sind in einem nachvollziehbaren Fahrtenbuch zu dokumentieren.
    - Elektronische Fahrtenbücher sind zulässig, einfache Excel-Listen jedoch nicht.
    - Für Genehmigungen, Importfahrzeuge, Geräuschmessungen, Bereifung, notwendige Nachrüstungen, historische Militär-, Einsatz-, Sport- und Rallyefahrzeuge sowie zulässige Umbauten werden österreichweit einheitliche Regeln festgelegt.
    - Die wiederkehrende §57a-Begutachtung für historische Fahrzeuge erfolgt weiterhin grundsätzlich alle zwei Jahre.
    - und vieles mehr....
    Fazit: Der neue Gesamterlass bringt vor allem mehr Klarheit und Übersichtlichkeit. An den grundlegenden Voraussetzungen für den Oldtimerstatus ändert sich nichts, viele bisher verstreute Regelungen sind nun erstmals übersichtlich in einem Dokument zusammengeführt.
    Anbei das pdf als Download
    www.oemvv.at, www.khmoe.at

    .pdf Download

  • Ärztlicher Mobilitätsclub Österreichs (AMKO) ist Partner des ÖMVV

    AMKO wurde 1907 als ältester Ärzte-Automobilklub gegründet um die Motorisierung in der Ärzteschaft voranzutreiben, damit Patienten rascher erreicht werden konnten. 1949 wurde der Club unter dem Namen „Ärztliche Kraftfahrvereinigung Österreichs“ (ÄKVÖ) als gemeinnütziger Verein neu konstituiert und ist seit 1952 Partner des ÖAMTC.


    Seit April 2026 ist AMKO mit Dr. Gerry Brandstetter auch als Beirat im ÖMVV vertreten ist für Fragen zu Themen wie Mobilität im Alter mit speziellem Fokus auf historische Fahrzeuge zuständig.


    Zielsetzung ist den ständigen Veränderungen in der modernen Verkehrswelt gerecht zu werden. Heute ist der Ärztliche Mobilitätsklub (AMKO) auch in der Unfallforschung und –prävention wissenschaftlich tätig. Speziell auch das Thema Mobilität im Alter und Oldtimer stehen im Fokus. Mit dem ÖAMTC werden seit 1977 regelmäßig Symposien veranstaltet, um auch das Fortbildungsangebot auf dem Gebiet der Verkehrsmedizin, als wichtigen Bestandteil der Humanmedizin, unter Einbeziehung verkehrstechnischer, -psychologischer und –juristischer Aspekte zu erweitern.


    Die Zielsetzung der Partnerschaft ist es, bei einer breiten Öffentlichkeit mehr Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schaffen und spezielle Themen im Zusammenhang mit historischen Fahrzeugen aufzugreifen.

  • StarterMotor - OÖMVC in Wels

    Am 13.Mai 2026 füllte sich bereits zum dritten Mal der Schulhof der Berufsschule 1 in Wels -Karosserie und Fahrzeugbau- mit historischen Fahrzeugen. Zu Gast waren wie schon im letzten Jahr der O.Ö. Motor Veteranen Club und der Oldtimerclub Leonding mit einer Auswahl von ca. 20 ihrer klassischen Fahrzeuge, um diese der Jugend zu präsentieren. Ergänzt wurde die Fahrzeugpräsentation diesmal sogar von einem Lehrer und 2 Schülern, die ebenfalls mit ihren Oldtimern vertreten waren. Für besonderes Aufsehen sorgte diesmal der Präsident des OÖMVC mit seinem Polizeifahrzeug BJ.1935 der auf Wusch des Direktors sogar in Uniform in den Unterreicht kam. Nach einem 1 stündigen Vortrag zur Technik von Oldtimern und den verschiedenen Berufsmöglichkeiten in dieser Branche, hatten die Schüler und Schülerinnen anschließend die Möglichkeit, die historischen Fahrzeuge zu besichtigen und sprichwörtlich zu „begreifen“.

  • FIVA Culture Award 2025 an den ÖMVV

    Der ÖMVV hat Dank der gemeinsamen Initiative mit einigen Clubs den FIVA Culture Award 2025 in der Kategorie Education, Training und Raising Awarness (Bildung,Ausbildung und Aufmerksamkeit) gewonnen.

    Im Rahmen der Oldtimermesse Tulln wurde der Preis an den ÖMVV sowie Clubvertreter jener CLubs, die StarterMotor Events durchgeführt haben durch den Chairman der Culture & Youth Commission Karlheinz Jungbeck überreicht.

    Herzlichen Glückwunsch Dank an alle Beteiligen zum Gewinn dieses herausragenden FIVA-Kulturpreises 2025.

    Besondere Beachtung erhielt unser jugendorientierter, praxisorientierter Ansatz – bei dem die Schüler zu Projekttagen eingeladen wurden, um die Grundlagen der historischen Fahrzeugtechnik zu erlernen und das Fahren oder Lenken erleben können. Und all dies unter Einbeziehung der Mitgliedsclubs des ÖMVV und den kooperativen Schulen. Dies verkörpert genau das, was diese Kategorie würdigt: Lernen durch Handeln, Staunen durch Berühren und Selbstvertrauen durch Üben.

    Pro Jahr, können rund 200 bis 300 junge Menschen das Kulturgut Oldtimer hautnah erfahren und können so Botschafter historischer Mobilität werden. Durch die Verbindung von praktischem Zugang (der Möglichkeit zum Mitfahren oder Fahren) mit starker Kommunikation und Club-Partnerschaften werden nicht nur junge Enthusiasten von heute inspiriert, sondern auch die nächste Generation von Bewahrern,
    die dieses Erbe morgen schützen, bewahren und fördern werden, herangeführt.

    Im Namen der FIVA-Kommission für Kultur und Jugend und im Namen des ÖMVV danken wir allen Clubs, die im Rahmen von StarterMotor aktiv waren und hoffentlich auch in Zukunft sei werden.

    Im Besonderen danken wir dem OÖMVC Oberösterreichischer Motor-Veteranen Club: www.ooemvc.at - Günter Peisl; Alt-Opel Interessengemeinschaft: www.alt-opel.at - Gerhard Wintersteiger; ÖMVC Österr. Motor-Veteranen-Club: www.oemvc.at - Robert Krickl (auch Präsident des ÖMVV); OCW Oldtimer Club Weinviertel, www.ocw.at, Christian Gantner (auch Vorstand im ÖMVV); Custom Cruisers Historical American Auto Club, www.custom-cruisers.com - Erwin Frey; Jaguar Daimler Owners Sports and Touring Car Club, www.jdost.at - Wolfgang Schöbel; Jaguar Club Austria, www.jaguarclubaustria.at, Christian Mitterdorfer; Michael Böck als Ideengeber (auch Präsident des AVCA); Gerhard Feichtinger / Engagement im Westen Österreichs (auch Präsident des MVCS – Motor-Veteranen Club Salzburg, Beirat des ÖMVV für Westösterreich und FIVA ID-CARDS)

  • StarterMotor - Custom Cruisers bei der HTL Steinbrunn

    Vom Treffpunkt Steinbrunn zur HTL und der ORF wartet mit einem Kamera-Team bereits auf unsere Ankunft. Wir stellen unsere Fahrzeuge im Hof auf und die Schüler können einen ersten Blick auf die Fahrzeuge werfen, mit denen sie den heutigen Vormittag verbringen werden.
    Anschließend im Konvoi mit den Schülern in unseren Oldies und dem ORF im Schlepptau wieder zurück nach Steinbrunn und wir parken uns bei der Fa. KFZ Ullrich ein.
    Carola begrüßt die Schüler und die Vertreter der Fa. Ullrich, Rudi ist mit seiner Corvette auf der Hebebühne und die Jugendlichen können dabei zusehen und mithelfen, wie bei dem roten Flitzer eine Überprüfung nach §57a unternommen wird.
    Draußen ist auch Andreas Kuchelbacher und stellt sein Wissen über diesen Sport zur Verfügung.
    An der Werkbank ist einer der Schüler dabei, einen Rochester Vierfachvergaser zu zerlegen und den Fehler zu suchen und zu finden, warum der Wagen beim Beschleunigen hustet und spuckt. Gefunden! Tolle Leistung des jungen interessierten Schülers.
    Inzwischen ist auch die Bürgermeisterin von Steinbrunn gekommen, um sich ein Bild über diese Aktion zu machen und kurz darauf kommt auch Mst. Andreas Wirth der Präsident der burgenländischen Wirtschaftskammer und neu gewählte Wirtschaftsbundobmann, der sich sehr für dieses Projekt (initiiert von Michael Böck und unterstützt vom ÖMVV) interessiert und auch unseren Einsatz lobt. Es gibt diverse Interviews des ORF mit Schülern, Besitzern, Kuchelbacher und Wirth, auch meine Wenigkeit ist dran, über den Startermotor zu berichten und vor allem interessiert die ORF-Redakteurin, wie das ist mit so einem alten Fahrzeug im öffentlichen Verkehr mitzufahren. „Es ist schon etwas ganz anderes mit so einem alten Auto zu fahren als mit einem neuen Wagen. Die Bremse spricht ganz anders an und auch die Lenkung ist nicht so direkt wie bei meinem, aber es ist ein tolles Gefühl“, meinte einer der Schüler, die mit meinem Olds 442 durch Steinbrunn kurvten.
    Rudi hat dank der Mithilfe der Schüler sein “Pickerl“ bekommen, inzwischen sind auch die Wurst- Käsesemmeln vom örtlichen Fleischhauer eingetroffen und innerhalb kurzer Zeit sind dann auch alle verputzt. Getränke und Knabbergebäck gab es auch und auch die Lehrer unterhielten sich sehr angeregt mit unseren Clubmitgliedern.
    Am Ende der Veranstaltung überreichten wir den Schülern noch Club-T-Shirts. Außerdem wurden die Schüler auch noch in die Oldtimermesse in Tulln eingeladen (danke, Manfred Hogl für die Freikarten), wo am Sonntag, den 10. 5. der FIVA Culture Award 2025 von Karlheinz Jungbeck (Chairman der FIVA Culture & Youth Commission) an den ÖMVV übergeben wird. Auch wir Custom Cruisers finden dabei Erwähnung und wir werden auch mit den Schülern auf der Bühne mit diesem Projekt vorgestellt.

  • Oldtimertage 2026: Ein voller Erfolg mit 3.800 Teilnehmern österreichweit

    Die Oldtimertage 2026 haben einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig und begeisternd die historische Fahrkultur in Österreich ist. Mit rund 3.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie etwa 30 Veranstaltungen im ganzen Land wurde das Event zu einem echten Highlight für Oldtimer-Fans und Interessierte gleichermaßen.

    Von klassischen Automobilen über historische Motorräder bis hin zu liebevoll restaurierten Nutzfahrzeugen – die Vielfalt der präsentierten Fahrzeuge spiegelte die Leidenschaft und das Engagement der Szene wider. In zahlreichen Städten und Regionen Österreichs öffneten Sammler, Clubs und Museen ihre Tore und boten spannende Einblicke in die Welt der automobilen Geschichte.

    Fotos der verschiedenen Veranstaltungen gibt es unter www.oldtimertage.at.

    Besonders beeindruckend war die große Begeisterung, die sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Besuchern spürbar war. Die Veranstaltungen waren geprägt von persönlichen Gesprächen, fachlichem Austausch und der gemeinsamen Freude an außergewöhnlichen Fahrzeugen vergangener Jahrzehnte.

    Die Oldtimertage sind längst mehr als nur eine Reihe von Events – sie sind ein bedeutender Treffpunkt für die gesamte Oldtimer-Community. Sie fördern nicht nur den Erhalt historischen Kulturguts, sondern schaffen auch eine Plattform für Vernetzung und Wissensaustausch.

    Das durchweg positive Feedback zeigt klar: Die Oldtimertage sind ein unverzichtbarer Bestandteil des österreichischen Oldtimer-Kalenders. Mit wachsender Teilnehmerzahl und steigender Aufmerksamkeit dürfen wir uns schon jetzt auf die kommenden Ausgaben freuen.

    2027 finden die Oldtimertage wieder am letzten Wochenende im April, am 24./25.4.2027 statt.

  • StarterMotor in der HTL Hollabrunn

    Aktion STARTERMOTOR in HTL Hollabrunn
    Am 7.April führte der Oldtimer Club Weinviertel (OCW) gemeinsam mit der HTL Hollabrunn zum dritten Mal eine STARTERMOTOR-Veranstaltung durch.

    STARTERMOTOR ist das Jugendförderungsprojekt des Österreichischen Motor - Veteranen – Verbandes (ÖMVV) mit dem Ziel, jungen Menschen die Freude am Erleben alter Technik und Design näherzubringen. Dieses Projekt ist so erfolgreich, dass es sogar im letzten Jahr den internationalen Preis des globalen Verbandes für historische Fahrzeuge (FIVA) gewonnen hat!

    So erhielten 100 interessierte Schülerinnen und Schüler der 4. und 5.Klassen der HTL Hollabrunn einen ganzen Vormittag lang die Gelegenheit, sich mit dem Thema „Historische Fahrzeuge“ auseinanderzusetzen.

    Zu Beginn führten Christian Gantner und Herbert Hahn durch den Theorieteil. Aspekte des historischen Fahrzeugwesens, wie die Entwicklung der Fahrzeugtechnik, die Regelungen des KFG, die wirtschaftliche Bedeutung der Oldtimer samt der Berufsmöglichkeiten in diesem Segment bis hin zu neuen Entwicklungen wie synthetischen Treibstoffen (eFuels) oder 3D-Druck wurden behandelt. Besonders hervorgehoben wurde die Stellung historischer Fahrzeuge als Teil der Mobilitätsgeschichte und somit als „Historisches Kulturgut auf der Straße“, das es auch in Zukunft zu erhalten gilt!

    Spannend für die jungen Zuhörer waren vor allem die vielen technischen Unterschiede zu modernen Fahrzeugen. In Oldtimern finden sich eben keine elektronischen „Helferleins“ wie ABS, ESP, Querverkehrsassistent, Toter Winkel – Assistent, Einparkhilfe und Rückfahrkamera samt der Vielzahl an „Warn-Piepsern“. Dafür gibt es typenspezifische Bedienungsnotwendigkeiten mit den individuellen Lösungsansätzen der jeweiligen Hersteller (auch bei durchaus banalen Dingen wie Scheibenwischer- oder Fernlichtschalter bis hin zu ungewohnter Pedalanordnung bei Vorkriegsfahrzeugen). Da waren dann auch unsynchronisierte Getriebe mit Zwischengas und Doppelkuppeln, Choke Bedienung, Zentralschmierung oder Vor- und Nachzündung neben den kurzen Wartungsintervallen und dem regelmäßig erforderlichen Schmierdienst Themenschwerpunkte.

    Der Höhepunkt für die Teilnehmer war dann natürlich das direkte Erlebnis mit den Oldtimern. Ein besonderes Dankeschön gebührt dabei den OCW-Mitgliedern, die ihre privaten Fahrzeuge zur Verfügung stellten: ein OPEL Olympia Rekord von Christian Niedermayer, ein OPEL Manta von David Niedermayer, ein Opel GT von Martin Jäger, ein Traktor Steyr T84e ( 18er Steyr ) von Herbert Hahn, ein MERCEDES Benz 240 D von Franz Rausch, ein Volvo Amazon von Günther Gräff und ein FIAT 127 Sport von Hermann Stöckl. Fachliche Unterstützung bei der Vorstellung der Fahrzeuge und deren technischer Besonderheiten gaben auch Leo Hiess und Franz Schlager, die aus ihrem reichen Erfahrungsschatz erzählen konnten. Franz Rausch übte sich nebenbei im „Multitasking“: den Mercedes erklären, die Teilnehmer im Fahren einschulen und gleichzeitig Fotos und Videos anfertigen!

    Es gab für die Schüler bei Kaiserwetter dann reichlich Gelegenheit zum Kennenlernen, Mitfahren und auch „selbst Fahren“ der Oldtimer, wobei gerade die Möglichkeit zum selber Fahren von den Jugendlichen mit regem Interesse und viel Freude genutzt wurde. So konnte dieses „analoge Erlebnis“ kontrastierend zur heutigen digitalen Welt die Jugend begeistern und einen neuen Blick auf die alte Technik und deren Erhalt als Kulturgut eröffnen.

    Unser besonderer Dank gilt dem Direktor der HTL Hollabrunn, Wolfgang Bodei sowie dem Werkstättenleiter Thomas Stiedl, die die Veranstaltung ermöglichten und uns in der Organisation toll und engagiert unterstützten. Im nächsten Schuljahr ist jedenfalls wieder eine Fortsetzung geplant!

    Christian Gantner / Herbert Hahn

  • ES GEHT LOS ! STUDIE: Oldtimer in Österreich 2026

    ES GEHT LOS ! STUDIE: Einstellungen und sozioökonomische Bedeutung historischer Fahrzeuge in Österreich 2026
    www.befragung.cc/oldtimerstudie
    Es geht um die Zukunft historischer Fahrzeuge auf Österreichs Straßen. Im Rahmen der Interessenvertretung ist es wichtig aktuelle Fakten und Daten zur Oldtimerszene und -markt in seiner Gesamtheit zu haben. Nach 2017 und 2022 werden nun die aktuellen Entwicklungen und Zahlen in der breit angelegten Studie „Oldtimer in Österreich 2026“ erhobe. Neben einem repräsentativen Stimmungsbild der österreichischen Bevölkerung zu Oldtimern, werden allgemeine Nutzungsdaten, Fahrzeugdaten, Soziodemografie, Bestandsdaten, Versicherung, Ausgaben, Zukunftserwartungen etc. bei BesitzerInnen von Oldtimern und zu deren Fahrzeugen erhoben. Die Befragung wird auch bei Clubrepräsentanten sowie Wirtschaftsbetrieben aus dem Segment „Klassische Fahrzeuge“ durchgeführt, um die wirtschaftliche Bedeutung und Umwegrentabilitäten zu quantifizieren.
    In Phase 1, ab dem 6. April 2026 werden mittels Online-Befragung unterschiedlichste Aspekte bei BesitzerInnen von klassischen Fahrzeugen erhoben. In Phase 2 ab Mai 2026 werden in einer repräsentativen Umfrage Einstellungen zum Thema klassische Fahrzeuge als rollendes Kulturgut mittels Interviews erfragt. In Phase 3 werden dann Clubrepräsentanten, Opinionleader und Wirtschaftsunternehmen interviewt, um die wirtschaftliche Bedeutung, die Anzahl der Beschäftigten, Umsatz, Umwegrentabilitäten von Veranstaltungen, Zukunftserwartungen, Problemfelder u.v.m. zu ermitteln.
    Ergebnis wird ein aktuelles Gesamtbild 2026 der Bedeutung Historischer Fahrzeuge als rollendes Kulturgut für Österreich sein.
    WICHTIGSTER ERFOLGSFAKTOR ist eine hohe Beteiligung an der Befragung, um ein umfassendes Bild und valide Daten und Fakten zu erhalten, daher rufen wir zur zahlreichen Teilnahme auf.
    WER: BesitzerInnen klassischer Fahrzeuge
    WANN: ab 6. April 2026
    WO: unter www.befragung.cc/oldtimerstudie können die Fragen online, einfach, schnell und anonym - unter Wahrung des Datenschutzes - beantwortet werden.
    Mit Unterstützung von: Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Kuratorium historische Mobilität Österreich / KHMÖ (ÖMVV und AMV), ÖAMTC, Ing. Karl Eder (Sachverständiger), VAV Versicherungs-AG, TÜV Austria, RBO Ing. Stöckl GmbH, OCC Assekuranzkontor GmbH, APPIA Automotive Group GmbH, DEKRA Austria GmbH, Dr. Winfried Kallinger, KFZ-SV-Union.

  • ELV-Verordnung: Politischer Kompromiss gebilligt – historische Fahrzeuge ausgenommen

    Am 26. Februar haben der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) des Rates der Europäischen Union sowie die Ausschüsse ENVI (Umwelt) und IMCO (Binnenmarkt) des Europäischen Parlaments den politischen Kompromiss zur neuen EU-Verordnung über Altfahrzeuge (End-of-Life Vehicles – ELV) gebilligt.

    Damit bestätigen die Mitgesetzgeber, dass auf technischer und politischer Ebene ein endgültiger Kompromisstext erzielt wurde. Da beide Institutionen den Text bereits gebilligt haben, wird die formelle Verabschiedung und Veröffentlichung ohne weitere Änderungen erwartet.

    Ein zentrales Ergebnis der Verhandlungen ist die Ausnahme historischer Fahrzeuge vom Anwendungsbereich der Verordnung.
    Zur Wahrung des europäischen Kulturerbes stellt die Verordnung klar, dass Fahrzeuge von historischem Interesse nicht den Verpflichtungen zur Eigentumsübertragung, Ausfuhr oder den Anforderungen für Altfahrzeuge unterliegen. Ebenso sind Fahrzeuge ausgenommen, die von einem Mitgliedstaat als von besonderem kulturellen Interesse anerkannt werden.

    Die Definition historischer Fahrzeuge erfolgt unter Bezugnahme auf die Richtlinie über die technische Überwachung von Kraftfahrzeugen, im Einklang mit den Positionen der FIVA.

    Darüber hinaus umfasst die Ausnahme auch Teile und Komponenten, die für die Wartung historischer Fahrzeuge erforderlich sind, was Restaurierungsaktivitäten erleichtert und den Handel mit entsprechenden Ersatzteilen schützt.

    Trotz dieser Ausnahmen bleiben bestimmte administrative Verpflichtungen der ELV-Verordnung bestehen. Fahrzeuge, die tatsächlich das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, müssen weiterhin an zugelassene Sammelstellen oder Verwertungsanlagen übergeben werden.

    Die Einstufung eines Fahrzeugs als Altfahrzeug erfolgt anhand der Kriterien in Anhang I der Verordnung, etwa bei einem von einer Versicherung als Totalschaden eingestuften Fahrzeug oder bei aufgegebenen bzw. nicht eindeutig identifizierbaren Fahrzeugen.

    Für Eigentümer historischer Fahrzeuge bleibt daher entscheidend, dass der Status ihres Fahrzeugs als historisches Fahrzeug eindeutig nachgewiesen werden kann.

    Empfehlung: Historische Typisierung (www.khmoe.at) oder bei Restaurierungsprojekten ein Gutachten.

  • Was machen eigentlich die FIVA Commissions: Heute: Utilitarian Commission

    Die FIVA-Kommission für Nutzfahrzeuge (Utilitarian Commission): Die Kommission für Nutzfahrzeuge umfasst alle Arten von Lastkraftwagen, Bussen, Wohnmobilen, Landwirtschaftsfahrzeugen, Militärfahrzeugen und ähnlichen Fahrzeugen und konzentriert sich auf Fahrzeuge, die nicht nur den Transport, sondern auch den Handel revolutioniert haben. Es gibt kein besseres Beispiel für die historische Rolle dieser Fahrzeuge als die Veranstaltung, die die Kommission am 14. und 15. Juni 2025 organisiert hat. In Zusammenarbeit mit der FIVA Veranstaltungskommission veranstaltete die Nutzfahrzeugkommission zusammen mit dem deutschen FIVA-Nationalverband ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) und der Stadt Netphen ein FIVA-Weltereignis Automobil Club) und der Stadt Netphen in Deutschland ein FIVA-Weltereignis, um den 130. Jahrestag der weltweit ersten motorisierten Buslinie zu feiern, die am 12. März 1895 auf der Strecke Deuz-Netphen-Siegen ihren Betrieb aufnahm. Dieser Meilenstein markierte einen Paradigmenwechsel weg vom Pferde- und Dampftransport hin zum Verbrennungsmotor und revolutionierte die Mobilität von Passagieren. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besitzer von Omnibussen, Reisebussen und anderen Nutzfahrzeugen an, darunter auch einige aus anderen Ländern, und stieß bei der Öffentlichkeit und den Einwohnern von Netphen auf großes Interesse. Besonders erwähnenswert ist, dass viele der an der Feier teilnehmenden Busse mit umweltfreundlichem HVO100-Diesel betrieben wurden, was einmal mehr beweist, dass historische Fahrzeuge mit dem Umweltschutz vereinbar sind.
    Diese FIVA Utilitarian World Event spiegelt das Engagement der FIVA wider, die immaterielle Kultur historischer Fahrzeuge zu bewahren und zu fördern – nicht nur Autos und Motorräder, sondern auch Busse, Lastwagen und öffentliche Verkehrsmittel, die das Leben im 20. Jahrhundert geprägt haben. Ein Teil dieses Engagements zeigte sich in der Ausgabe von zwei FIVA-Ausweisen für Busse während der Veranstaltung, eine Premiere.

  • FIVA News - Altfahrzeug-Verordnung

    Altfahrzeuge (ELV) – Mitglieder des Europäischen Parlaments berichten über den Abschluss der Verhandlungen Am 26. Januar 2026 berichtete der Europaabgeordnete Saudargas (EVP; Litauen) als Mitberichterstatter für das ELV-Dossier dem Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments (IMCO) über den Abschluss der Verhandlungen, mit dem Ziel, die Vereinbarung im Parlament zu verabschieden, bevor sie nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft tritt. Er hob die unterschiedlichen Konfliktlinien zwischen den Positionen der Institutionen und den wichtigsten Punkten der Vereinbarungen hervor, wobei einige offene Punkte noch für technische Diskussionen auf Arbeitsebene offen bleiben, die nun von der zyprischen Ratspräsidentschaft vorangetrieben werden. Die wichtigsten Debatten rund um den ELV-Vorschlag konzentrieren sich auf die Einführung verbindlicher Anforderungen an die Recyclingfähigkeit und den Recyclinganteil, die erhebliche Ausweitung der Herstellerverantwortung für Fahrzeughersteller, strengere Vorschriften für die Demontage, Behandlung und Ausfuhr von Altfahrzeugen sowie den umfassenderen Übergang zu einer kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie. Die spezifische Behandlung von Fahrzeugen von historischem Interesse ist zwar kein Hauptschwerpunkt des Dossiers, bleibt aber für die FIVA und die von ihr vertretene Gemeinschaft von grundlegender Bedeutung. Obwohl wir noch auf die Veröffentlichung des endgültigen Textes warten, ist die FIVA zuversichtlich, dass die Ausnahmeregelung für Fahrzeuge von historischem Interesse beibehalten wird und idealerweise auf Fahrzeugteile ausgeweitet werden sollte. Wir setzen uns auch für eine explizitere Anerkennung der Eigentumsrechte von Fahrzeugbesitzern ein, die sie vor ungerechtfertigter Enteignung ihres Eigentums schützen würde.

  • Was machen eigentlich die FIVA Commissions: Heute: Motorcycle Commission

    Die Motorradkommission (Motorcycle Commission): Die FIVA-Motorradkommission setzt sich unermüdlich für die Förderung historischer Motorräder und deren sichere und verantwortungsbewusste Nutzung im Rahmen ihres Mottos „Classic Bikes: Ride Don’t Hide” ein. Eines der Mittel, mit denen die Kommission dieses Ziel erreicht, ist die enge Zusammenarbeit mit anderen FIVA-Kommissionen wie der Legislativkommission, um den Schutz des Nutzungsrechts historischer Motorräder auf öffentlichen Straßen zu gewährleisten. Sie arbeitet auch eng mit der FIVA-Veranstaltungskommission zusammen, um das richtige Umfeld für historische Motorradveranstaltungen zu schaffen, damit die Fahrer ihre Motorräder in vollen Zügen genießen können. Es gibt kein besseres Beispiel für diese kommissionsübergreifende
    Zusammenarbeit als die FIVA-Motorrad-Weltrallye, die im Mai 2025 in Italien stattfand. Die FIVA-Motorradkommission, die FIVA-Veranstaltungskommission und der nationale FIVA-Verband in Italien, der Automotoclub Storico Italiano (ASI), trugen maßgeblich dazu bei, dass dies eine großartige Veranstaltung für Fahrer, Beifahrer und das Publikum wurde, das es genoss, 150 Motorräder zu sehen und zu hören, die durch Städte, Dörfer und die Landschaft fuhren. Da die Veranstaltung überzeichnet war, wurde die Teilnehmerzahl auf 150 historische Motorräder begrenzt – viele davon mit Sozius und einer bemerkenswerten Anzahl von Beiwagen. Die Maschinen reichten von einem Modell aus dem Jahr 1913 bis zur 30-jährigen FIVA-Schwelle für historische Fahrzeuge, was sie zu einer beeindruckenden Präsentation für die weltweite historische Motorradgemeinschaft machte, was auch durch die Tatsache verdeutlicht wird, dass die Teilnehmer aus 18 Ländern kamen und einen faszinierenden Einblick darin gaben, wie eine gemeinsame Leidenschaft unter der gemeinsamen globalen Flagge der FIVA geteilt werden. Vor allem wichtig war, dass die Veranstaltung zur Unterstützung ihres Mottos „Ride Don’t Hide” (Fahren statt verstecken) von der italienischen Polizei hervorragend unterstützt und verkehrsrechtlich begleitet wurde, die alle Fahrergruppen begleitete – das bedeutete, dass keine Stopps an roten Ampeln, Kreisverkehren usw. erforderlich waren. Dies war eine große Hilfe für die ältesten Motorräder, bei denen ein Stopp auch das Abstellen des Motors bedeutet. Das Neustarten erfordert Anschieben und Aufspringen im richtigen Moment – auf ebenem Boden oder bergab kein Problem, bergauf jedoch eine Herausforderung. Dementsprechend ist es keine Überraschung, dass „Ride Don’t Hide” mit solchen Anstrengungen für viele nicht nur Realität wurde, sondern auch zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis fürs Leben. Ein besonderes Highlight der Rallye war der Start des „FIVA-ASI Green Dream Team”, bei dem drei Motorräder während der gesamten Veranstaltung mit Biokraftstoff betrieben wurden. Das Team demonstrierte, dass Biokraftstoff eine sichere und nachhaltige Option für Motorräder ist, und unterstützte damit den Nachhaltigkeitsansatz der FIVA.

  • ÖMVV Newsletter Dezember 2025

    Wichtige Termine 2026, ÖMVV Staatsmeisterschft 2026 - 13 Termin sind gemeldet. Oldtimertage 2026 vom 25.-26. April 2026 www.oldtimertage.at, Was gibt es Neues auf EU-Ebene - FIVA News, OCC-Versicherungsschutz für Liebhaberfahrzeuge.

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  • Was machen eigentlich die FIVA Commissions: Heute: Event Commission

    Die Veranstaltungskommission (Events Commission): Die FIVA-Veranstaltungskommission unterhält eine international angesehene Reihe von Veranstaltungskodizes und überprüft und überwacht die im FIVA-Kalender registrierten Veranstaltungen. durch ein internationales Team von Stewards aus 30 Ländern weltweit, was die globale Präsenz der FIVA verdeutlicht. Hinzu kommt, dass der Veranstaltungskalender der FIVA für 2025 eine Rekordzahl von 130 Veranstaltungen umfasste und die Anmeldungen für Weltveranstaltungen im Jahr 2026 rapide zunehmen, was die Voraussetzungen für ein weiteres erfolgreiches Veranstaltungsjahr im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums der FIVA schafft. Einer der Höhepunkte der Veranstaltungskommission war die FIVA-Weltrallye, die vom 24. bis 27. Oktober 2025 in Istanbul, Türkei, stattfand. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem türkischen Nationalverband der FIVA, dem Classic Car Club of Türkiye, organisiert und brachte hundert bemerkenswerte historische Fahrzeuge für eine 210 Kilometer lange Reise durch den europäischen und asiatischen Teil Istanbuls zusammen, was die Rallye in jeder Hinsicht zu einem wahrhaft transkontinentalen Erlebnis machte. Der Vorstand des Classic Car Club of Türkiye Der Vorstand des Classic Car Club of Türkiye arbeitete über ein Jahr lang eng mit der FIVA-Veranstaltungskommission zusammen, um ein wirklich unvergessliches Erlebnis zu gewährleisten. Die internationale Ausrichtung der Rallye wurde durch die starke lokale und internationale Beteiligung unterstrichen, an der auch Teilnehmer aus England, Bulgarien, Griechenland, dem Kosovo und Nordzypern teilnahmen. Noch wichtiger ist, dass die Rallye nicht nur als Feier der Vergangenheit, sondern auch als Investition in die Zukunft herausragte, wie die Bildungsförderprogramme für Studierende, die aktive Beteiligung von Frauen in Führungspositionen und Wettbewerben sowie die enge Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen zeigen, die als Vorbild für soziale Nachhaltigkeit dienen.

  • Was machen eigentlich die FIVA Commissions? Heute: Technical Commission

    Die Technische Kommission der FIVA (Technical Commission): Ausgehend von ihrer bahnbrechenden Zusammenarbeit mit Ferrari Classiche (die an anderer Stelle in diesem Medienkit behandelt wird) überwacht die Technische Kommission der FIVA den Technischen Kodex der FIVA, der die Regeln und Verfahren für die Dokumentation historischer Fahrzeuge festlegt. Dementsprechend ist eine ihrer Kernaktivitäten die Ausstellung des FIVA-Ausweises (FIVA Identitätskarte). In Österreich ist der ÖMVV die nationale Autorität der FIVA und zeichnet für die Ausstellung von FIVA ID-CARDS veantwortlich. Die FIVA-ID-Karte ist ein international anerkanntes Dokument, das unter anderem die Überprüfung der Authentizität und Rückverfolgbarkeit ermöglicht, die beiden Hauptfaktoren, die die DNA eines Fahrzeugs ausmachen. In diesem Zusammenhang wird die Technische Kommission der FIVA auf der Retromobile 2026 die Einführung des Konzepts „FIVA World Heritage Vehicle Programme” miterleben, einer Auszeichnung, die die Bedeutung eines Fahrzeugs für das automobile Erbe eines Landes würdigt. Jede FIVA ANF oder jedes Mitgliedsland kann jährlich ein Fahrzeug nominieren und ihm die Bezeichnung „FIVA World Heritage Vehicle” verleihen. Jede Nominierung muss einen erläuternden Text, Bilder und einen FIVA-Ausweis oder die Verpflichtung enthalten, einen solchen vor der Verleihung der Auszeichnung zu beschaffen. Nach der Ausstellung ist der Ausweis identisch mit den Standard-FIVA-Ausweisen, ohne dass ein Unterschied gemacht wird.
    Diese Auszeichnung verleiht dem Fahrzeug einen einzigartigen Status, der durch ein spezielles Zertifikat mit dem FIVA-Logo, einer Bestätigung der Auszeichnung und den Unterschriften der Mitglieder der Technischen Kommission formalisiert wird. Sie kann auf Kriterien wie den folgenden basieren: Es handelt sich um das älteste funktionsfähige Fahrzeug des Landes, es hat die lokale Automobilindustrie revolutioniert, es war das erste zugängliche öffentliche Verkehrsmittel, es wurde von einem nationalen Visionär erfunden, es gehörte einer berühmten Persönlichkeit, es steht in Verbindung mit einem wichtigen historischen Ereignis, es repräsentiert eine soziale Bewegung oder es gibt andere triftige Gründe, die von der nominierenden Partei vorgebracht werden. ANFs/Mitgliedsländer müssen Nominierungen mit begründeten Argumenten einreichen. Die Technische Kommission (TC) entscheidet, ob das Fahrzeug die Kriterien erfüllt, wobei bei Bedarf die Möglichkeit eines weiteren Dialogs zwischen der Technischen Kommission der FIVA und der nominierenden Partei besteht.

  • ÖMVV Newsletter November 2025

    Brauchen wir Oldtimer wirklich - Gedankenspiele. Ein durchsetzungsstarke Interessenvertretung ist heute wichtiger denn je - nur gemeinsam sind wir stark! Schulung für technische Bevollmächtigter am 24.1.2026. OCC-Tipps für den Klassiker-Winterschlaf und fahr(T)raum Veranstaltungen im Dezember.

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  • Was machen eigentlich die FIVA Commissions? Heute: Youth and Culture Commission.

    Die Jugend- und Kulturkommission widmet sich sowohl den jugendlichen als auch den kulturellen Aspekten historischer Fahrzeuge. Einerseits liegt ihr Schwerpunkt auf der aktiven Einbindung der jüngeren Generation, einem Schwerpunkt, der für die Zukunft der historischen Fahrzeugbewegung von entscheidender Bedeutung ist und zu einer Reihe wirklich einzigartiger Errungenschaften geführt hat, darunter Jugendforen. Aktivitäten wie Jugendforen haben nicht nur zur Stärkung, Vernetzung und Inspiration der nächsten Generation von Liebhabern historischer Fahrzeuge geführt, sondern auch dazu beigetragen, junge Köpfe zusammenzubringen, um echte Fragen zur Zukunft historischer Fahrzeuge aus der Perspektive der Jugend anzugehen, darunter auch, ob historische Fahrzeuge einen Platz in einer nachhaltigen Welt finden können. Wie könnte die Leidenschaft für historische Fahrzeuge zu einem Beruf werden? Wie könnten veraltete Stereotypen über historische Fahrzeuge durchbrochen und für neue Generationen neu gestaltet werden? Neben ihrem Schwerpunkt auf Aktivitäten für junge Menschen konzentriert sich die Kommission auf den Schutz und die Förderung historischer Fahrzeuge, die Teil unseres „mobilen Kulturerbes” sind, und würdigt dabei die historischen, technologischen, sozialen, ikonografischen und ästhetischen Werte, die für unser Verständnis der Entwicklung des Automobilbaus von grundlegender Bedeutung sind, und erkennt weltweit herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung des automobilen Erbes an.

  • ÖMVV Newsletter Oktober 2025

    Die ÖMVV Jugendförderungsaktion StarterMotor gewinnt die FIVA Culture Award 2025. "Oldtimer in Österreich" - 2026 ist die Neuauflage der Studie geplant - der Erfolg hängt von der regen Teilnahme ab, Infos folgen Anfang 2026. Deutsche Entscheidung zu den Zustandsnoten mit Blick auf Oldtimerkaufverträge - Rechtstipp. OCC – Ihr verlässlicher Partner für den Schutz historischer Fahrzeuge und das November Programm von fahr(t)raum.

  • Was machen eigentlich die FIVA Commissions? Heute: Legislation Commission.

    Die Gesetzgebungskommission (Legislation Commission): Die Gesetzgebungskommission der FIVA setzt sich unermüdlich für den Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge ein und überwacht regulatorische Angelegenheiten und institutionelle Beziehungen, während sie gleichzeitig EU-Initiativen, -Politiken und -Gesetzgebungsvorhaben genau verfolgt und beobachtet. Viele nicht-europäische FIVA-Mitglieder nutzen die Arbeitsergebnisse der Gesetzgebungskommission als wörtliche „Best Practices“, die sie für die Verwendung in ihren Heimatländern anpassen. Zuletzt gipfelte die Arbeit der Gesetzgebungskommission in einer Einladung des Europäischen Parlaments an die FIVA vom 1. bis 3. April 2025. Ziel war es, der FIVA die Möglichkeit zu geben, eine Ausstellung im Parlament in Straßburg, Frankreich, zu präsentieren sowie aktiv zu interagieren und über historische Fahrzeuge zu diskutieren. Neben einer Reihe von Aktivitäten und Präsentationen nutzte die FIVA diese Gelegenheit auch, um die „FIVA-Roadmap“ zu verteilen, mit der die FIVA ihre Vorschläge und Richtlinien zum Schutz und Erhalt historischer Fahrzeuge als wichtigen Teil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes nicht nur als Organisation mit Sitz in Europa, sondern als globale Organisation.

    www.oemvv.at

  • 2026 - 60 Jahre FIVA

    Der ÖMVV ist die nationale FIVA Autorität (ANF – Autorité Nationale de FIVA) für Österreich und dadurch berechtigt die FIVA ID-Card für in Österreich zugelassene Fahrzeuge auszustellen. Die ANF übt auch in der Generalversammlung der FIVA das Stimmrecht für das jeweilige Land aus.

    Im Jahr 1966 schloss sich eine Gruppe von Organisationen, die Liebhaber historischer Fahrzeuge aus mehreren Ländern vertraten, zu einer internationalen Vereinigung zusammen, die sich ausschließlich der Förderung, dem Schutz und der Erhaltung historischer Kraftfahrzeuge wie Autos, Motorräder, Busse, Traktoren und Dampfmaschinen widmete. Aus dieser Organisation ging die heutige Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) hervor.

    In den vergangenen sechzig Jahren hat die FIVA einen langen Weg zurückgelegt, ist exponentiell gewachsen und heute in über neunzig Ländern und auf allen Kontinenten vertreten und zählt über zwei Millionen Mitglieder. Ergänzt wird dies durch eine Vielzahl von professionellen Mitgliedern, darunter auch eine Reihe der weltweit führenden Museen für historische Fahrzeuge, internationale Rallye- und Veranstaltungsorganisatoren sowie globale Automobilhersteller und -zulieferer.

    Heute, zum sechzigsten Jahrestag ihrer Gründung, ist die FIVA die weltweit führende Organisation für historische Fahrzeuge. Zusammen mit der FIA (Fédération International Automobile), dem Dachverband des Motorsports und führenden Verband der Mobilitätsorganisationen, und der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), dem weltweiten Dachverband des Motorradrennsports, kooperiert die FIVA, um den historischen Motorsport zu fördern.
    Dies gipfelt in der Unterzeichnung eines dreiseitigen Manifests zwischen den drei Organisationen im Jahr 2023. Angesichts der globalen Bedeutung der FIVA und ihres Engagements für die Förderung der Erhaltung historischer Fahrzeuge und die Weitergabe der damit verbundenen Technologien an künftige Generationen hat sich die FIVA dafür eingesetzt, den Wert dieses wahrhaft einzigartigen industriellen Erbes zu steigern und den interkulturellen Austausch zu fördern. Dies zeigt sich in der Veröffentlichung des wegweisenden Dokuments „Charta von Turin” durch die FIVA, das sich nicht nur der Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern Gebäuden und Artefakten im Zusammenhang mit historischen Fahrzeugen widmet. Die Charta dient dem Schutz der historischen Substanz historischer Fahrzeuge und soll durch deren aktive Nutzung, Wartung, Erhaltung, Restaurierung und Reparatur sicherstellen, dass künftige Generationen sich an diesen kulturellen Schätzen erfreuen können. Angesichts dieses Ansatzes ist es nicht verwunderlich, dass die FIVA auf eine stolze und langjährige Zusammenarbeit mit der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zurückblicken kann, die 2017 in einer umfassenden kulturellen Partnerschaft und dem Beraterstatus als Nichtregierungsorganisation gipfelte. Heute gehört zu den wichtigsten Prioritäten der FIVA nicht nur die Förderung, der Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern auch die verantwortungsvolle Nutzung historischer Fahrzeuge und Youngtimer (Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren Alter) auf öffentlichen Straßen zum Nutzen ihrer Besitzer, Liebhaber und der Öffentlichkeit. Die engagierten und spezialisierten Kommissionen der FIVA wie die Legislation Commission, Youth and Culture Commission, Events Commission, Motorcycle Commission und Utilitarian Commisssion arbeiten daran, dieses Mandat zu erfüllen.

    Vorbereitung auf die nächsten 60 Jahre…
    Während die FIVA sich weiterhin für die Rechte der Nutzer historischer Fahrzeuge weltweit einsetzt, dient die Arbeit der FIVA und ihrer Kommissionen als Vorbild dafür, wie ein sinnvolles Engagement für das Kulturerbe aussehen sollte: authentisch, partizipativ und zukunftsorientiert. Unterstützt wird sie dabei von einer Legislativkommission, die sich dafür einsetzt, dass sowohl die heutige Generation von Enthusiasten als auch die zukünftigen Generationen das automobile Erbe weiterhin gemeinsam feiern und genießen können, sowie von der Veranstaltungs-, Motorrad- und Nutzfahrzeugkommission, die sich nicht nur für die Würdigung des automobilen Erbes einsetzt, sondern auch die Gemeinschaften und Traditionen zusammenbringt, die diese Maschinen durch Veranstaltungen auf der ganzen Welt mitgeschaffen haben.

    Unterstützt von einer Gruppe erstklassiger Stewards ist die FIVA ihrem Slogan „Fahrzeuge von gestern auf den Straßen von heute“ treu geblieben. Diese Bemühungen werden von einer Jugend- und Kulturkommission unterstützt, die sich dafür einsetzt, zu zeigen, wie historische Fahrzeuge Menschen und Orte auf eine Weise verbinden, die unsere Gesellschaften geprägt hat – und diese Geschichte für die zukünftige Generation zu bewahren, ist ein zentraler Bestandteil der Mission der FIVA.
    Die FIVA muss sich jedoch auf neue Herausforderungen vorbereiten, darunter die Bewältigung einer Vielzahl neuer Themen wie alternative Kraftstoffe, grüne Technologien und verantwortungsbewusste Restaurierungsmethoden, um historische Fahrzeuge auf der Straße zu halten – ohne ihre Authentizität zu beeinträchtigen. Die Antworten und Lösungen sind nicht einfach, aber die Botschaft ist klar: Die Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig die Zukunft zu begrüßen, ist kein Widerspruch. Es ist unsere gemeinsame Herausforderung, und die FIVA ist bereit dafür. Die FIVA übernimmt bereits eine Vorreiterrolle, sei es durch die Arbeit der Technischen Kommission der FIVA oder durch die Arbeit und Forschung der FIVA-ANFs wie unter anderem ASI (Automotoclub Storico Italiano), FBHVC (Federation of British Historic Vehicle Clubs),FFVE (Federation Francaise de Vehicules d’Epoque) und ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen Verband) die alle bahnbrechende Arbeit in einer Reihe von Bereichen leisten, darunter auch im Bereich der Nachhaltigkeit udn Jugendarbeit. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeiten sind in der Praxis zu sehen, wie der rote Faden aller FIVA-Weltveranstaltungen im Jahr 2025 zeigt. So haben beispielsweise die World Motorcycle Rally in Italien und die Utilitarian-Veranstaltung in Netphen dazu beigetragen die ökologische Nachhaltigkeit hervorzuheben, indem sie die Kompatibilität alternativer Kraftstoffe mit historischen Fahrzeugen förderten, während die Rallye in der Türkei sich durch die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit auszeichnete, indem sie die Vielfalt, die Stärkung und die Investitionen in die nächste Generation betonte und hervorhob.

    Angesichts der vielen neuen Herausforderungen, denen wir heute in der Welt der Energiethemen und Mobilität gegenüberstehen, wird die FIVA ihre Arbeit fortsetzen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in den nächsten sechzig Jahren ein Gleichgewicht zwischen Freude und Verantwortung erreicht und aufrechterhalten werden kann.

  • Oldtimer in Österreich – Kulturgut, Trends & die Zukunft der Szene

    Oldtimer sind längst kein Nischen-Hobby mehr: Sie sind bewegliches Kulturgut mit emotioneller Kraft, wirtschaftlicher Bedeutung und einem wachsenden gesellschaftlichen Stellenwert. Laut einer neuen Studie ist die Faszination historischer Fahrzeuge heute stärker denn je — egal ob bei Veranstaltungen, im Straßenbild oder in der digitalen Welt.

    Historische Fahrzeuge gelten nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als lebendige Erinnerung an eine motorisierte Vergangenheit. Ihre Bedeutung wird zunehmend über nostalgische Gefühle hinaus verstanden: Oldtimer stehen für Designgeschichte, technische Innovationen früherer Epochen und als Bindeglied zwischen Generationen.

    Diese emotionale Komponente macht sie zu einem „rollenden Kulturgut“ – ein Begriff, der oft in Studien hervorgehoben wird. Sie sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses und erzählen Geschichten von Mobilität, Gesellschaft und Technik.

    Rechtlicher Rahmen und Klassifizierung historischer Fahrzeuge

    In Österreich regelt das Kraftfahrgesetz, was als historisches Fahrzeug gilt: Fahrzeuge älter als 30 Jahre oder Baujahr vor 1955 stehen im Fokus des historischen Erhalts. Zusätzlich gibt es eine „approbierte Liste“ (www.khmoe.at) historischer Fahrzeuge, die regelmäßig überarbeitet wird und Besitzern die Möglichkeit gibt, Bestätigungsurkunden zum Eintrag für ihre Fahrzeuge zu beantragen. Der Eintrag des Fahrzeugmodells in der Liste ist eine der Voraussetzungen für die historische Typisierung in Österreich. Nur Fahrzeuge, die historische typisiert sind - rote §57a Plakette - gelten vor dem Gesetz als "historisch".

    Diese Klassifizierung ist nicht nur für rechtliche Aspekte relevant, sondern auch für Versicherungen, Zulassungen.

    Junge Szene: Nachwuchs und Zukunft

    Ein zentrales Thema ist die Frage, wie die Oldtimer-Szene für jüngere Generationen attraktiv bleibt. In der Vergangenheit wurde bereits betont, wie wichtig die Einbindung junger Enthusiasten ist – etwa durch Integrationsangebote in Lehrlingsausbildungen oder spezielle Medienformate. Auch Umfragen zeigen, dass ein hoher Anteil junger Erwachsener Interesse an klassischen Fahrzeugen hat.

    Das sind entscheidende Impulse - Beispiel: ÖMVV Jugendförderung StarterMotor -, denn ohne neuen Nachwuchs droht der Szene mittelfristig ein demografisches Problem. Initiativen der Oldtimer-Clubs, Kooperationen mit Schulen und digitale Formate sind daher wichtige Treiber.

    Wirtschaftliche Bedeutung der Szene

    Oldtimer sind nicht nur ein Hobby, sondern ein Wirtschaftsfaktor. Vom klassischen Teile-Handel über Restaurierungsbetriebe bis hin zu Versicherungen und Events generiert die Szene rund 760 Mio Wertschöpfung p.a. (Quelle: Studie: "Oldtimer in Österreich"). Restaurierungen werden aufwendiger, technischer und anspruchsvoller — was wiederum Spezialbetriebe in ganz Österreich stärkt und Arbeitsplätze sichert.

    Nachhaltigkeit & Technik im Oldtimer-Kontext

    Im Zeitalter der Nachhaltigkeit stellt sich auch für Oldtimer-Fans die Frage: Wie kann historische Mobilität ökologisch verantwortungsvoll gestaltet werden? Einige Clubs und Initiativen beschäftigen sich mit CO₂-Neutralität durch nachhaltige Treibstoffen (eFuels) — ohne den historischen Charakter zu verlieren.

    Diese Balance zwischen Tradition und Innovation macht die Szene dynamisch und öffnet sie auch für neue Mitglieder und Perspektiven.

    Eine lebendige Szene mit Zukunft

    Die Oldtimer-Szene in Österreich ist vielfältig, lebendig und im Wandel. Sie vereint Traditionsbewusstsein mit zukunftsweisenden Ideen. Veranstaltungen, die rechtliche Anerkennung historischer Fahrzeuge, wirtschaftliche Trends und der Dialog zwischen Generationen sorgen dafür, dass Oldtimer auch in Zukunft mehr sind als nur nostalgischer Blick zurück.

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