Am 13.Mai 2026 füllte sich bereits zum dritten Mal der Schulhof der Berufsschule 1 in Wels -Karosserie und Fahrzeugbau- mit historischen Fahrzeugen. Zu Gast waren wie schon im letzten Jahr der O.Ö. Motor Veteranen Club und der Oldtimerclub Leonding mit einer Auswahl von ca. 20 ihrer klassischen Fahrzeuge, um diese der Jugend zu präsentieren. Ergänzt wurde die Fahrzeugpräsentation diesmal sogar von einem Lehrer und 2 Schülern, die ebenfalls mit ihren Oldtimern vertreten waren. Für besonderes Aufsehen sorgte diesmal der Präsident des OÖMVC mit seinem Polizeifahrzeug BJ.1935 der auf Wusch des Direktors sogar in Uniform in den Unterreicht kam. Nach einem 1 stündigen Vortrag zur Technik von Oldtimern und den verschiedenen Berufsmöglichkeiten in dieser Branche, hatten die Schüler und Schülerinnen anschließend die Möglichkeit, die historischen Fahrzeuge zu besichtigen und sprichwörtlich zu „begreifen“.
Der ÖMVV hat Dank der gemeinsamen Initiative mit einigen Clubs den FIVA Culture Award 2025 in der Kategorie Education, Training und Raising Awarness (Bildung,Ausbildung und Aufmerksamkeit) gewonnen.
Im Rahmen der Oldtimermesse Tulln wurde der Preis an den ÖMVV sowie Clubvertreter jener CLubs, die StarterMotor Events durchgeführt haben durch den Chairman der Culture & Youth Commission Karlheinz Jungbeck überreicht.
Herzlichen Glückwunsch Dank an alle Beteiligen zum Gewinn dieses herausragenden FIVA-Kulturpreises 2025.
Besondere Beachtung erhielt unser jugendorientierter, praxisorientierter Ansatz – bei dem die Schüler zu Projekttagen eingeladen wurden, um die Grundlagen der historischen Fahrzeugtechnik zu erlernen und das Fahren oder Lenken erleben können. Und all dies unter Einbeziehung der Mitgliedsclubs des ÖMVV und den kooperativen Schulen. Dies verkörpert genau das, was diese Kategorie würdigt: Lernen durch Handeln, Staunen durch Berühren und Selbstvertrauen durch Üben.
Pro Jahr, können rund 200 bis 300 junge Menschen das Kulturgut Oldtimer hautnah erfahren und können so Botschafter historischer Mobilität werden. Durch die Verbindung von praktischem Zugang (der Möglichkeit zum Mitfahren oder Fahren) mit starker Kommunikation und Club-Partnerschaften werden nicht nur junge Enthusiasten von heute inspiriert, sondern auch die nächste Generation von Bewahrern,
die dieses Erbe morgen schützen, bewahren und fördern werden, herangeführt.
Im Namen der FIVA-Kommission für Kultur und Jugend und im Namen des ÖMVV danken wir allen Clubs, die im Rahmen von StarterMotor aktiv waren und hoffentlich auch in Zukunft sei werden.
Im Besonderen danken wir dem OÖMVC Oberösterreichischer Motor-Veteranen Club: www.ooemvc.at - Günter Peisl; Alt-Opel Interessengemeinschaft: www.alt-opel.at - Gerhard Wintersteiger; ÖMVC Österr. Motor-Veteranen-Club: www.oemvc.at - Robert Krickl (auch Präsident des ÖMVV); OCW Oldtimer Club Weinviertel, www.ocw.at, Christian Gantner (auch Vorstand im ÖMVV); Custom Cruisers Historical American Auto Club, www.custom-cruisers.com - Erwin Frey; Jaguar Daimler Owners Sports and Touring Car Club, www.jdost.at - Wolfgang Schöbel; Jaguar Club Austria, www.jaguarclubaustria.at, Christian Mitterdorfer; Michael Böck als Ideengeber (auch Präsident des AVCA); Gerhard Feichtinger / Engagement im Westen Österreichs (auch Präsident des MVCS – Motor-Veteranen Club Salzburg, Beirat des ÖMVV für Westösterreich und FIVA ID-CARDS)
Vom Treffpunkt Steinbrunn zur HTL und der ORF wartet mit einem Kamera-Team bereits auf unsere Ankunft. Wir stellen unsere Fahrzeuge im Hof auf und die Schüler können einen ersten Blick auf die Fahrzeuge werfen, mit denen sie den heutigen Vormittag verbringen werden.
Anschließend im Konvoi mit den Schülern in unseren Oldies und dem ORF im Schlepptau wieder zurück nach Steinbrunn und wir parken uns bei der Fa. KFZ Ullrich ein.
Carola begrüßt die Schüler und die Vertreter der Fa. Ullrich, Rudi ist mit seiner Corvette auf der Hebebühne und die Jugendlichen können dabei zusehen und mithelfen, wie bei dem roten Flitzer eine Überprüfung nach §57a unternommen wird.
Draußen ist auch Andreas Kuchelbacher und stellt sein Wissen über diesen Sport zur Verfügung.
An der Werkbank ist einer der Schüler dabei, einen Rochester Vierfachvergaser zu zerlegen und den Fehler zu suchen und zu finden, warum der Wagen beim Beschleunigen hustet und spuckt. Gefunden! Tolle Leistung des jungen interessierten Schülers.
Inzwischen ist auch die Bürgermeisterin von Steinbrunn gekommen, um sich ein Bild über diese Aktion zu machen und kurz darauf kommt auch Mst. Andreas Wirth der Präsident der burgenländischen Wirtschaftskammer und neu gewählte Wirtschaftsbundobmann, der sich sehr für dieses Projekt (initiiert von Michael Böck und unterstützt vom ÖMVV) interessiert und auch unseren Einsatz lobt. Es gibt diverse Interviews des ORF mit Schülern, Besitzern, Kuchelbacher und Wirth, auch meine Wenigkeit ist dran, über den Startermotor zu berichten und vor allem interessiert die ORF-Redakteurin, wie das ist mit so einem alten Fahrzeug im öffentlichen Verkehr mitzufahren. „Es ist schon etwas ganz anderes mit so einem alten Auto zu fahren als mit einem neuen Wagen. Die Bremse spricht ganz anders an und auch die Lenkung ist nicht so direkt wie bei meinem, aber es ist ein tolles Gefühl“, meinte einer der Schüler, die mit meinem Olds 442 durch Steinbrunn kurvten.
Rudi hat dank der Mithilfe der Schüler sein “Pickerl“ bekommen, inzwischen sind auch die Wurst- Käsesemmeln vom örtlichen Fleischhauer eingetroffen und innerhalb kurzer Zeit sind dann auch alle verputzt. Getränke und Knabbergebäck gab es auch und auch die Lehrer unterhielten sich sehr angeregt mit unseren Clubmitgliedern.
Am Ende der Veranstaltung überreichten wir den Schülern noch Club-T-Shirts. Außerdem wurden die Schüler auch noch in die Oldtimermesse in Tulln eingeladen (danke, Manfred Hogl für die Freikarten), wo am Sonntag, den 10. 5. der FIVA Culture Award 2025 von Karlheinz Jungbeck (Chairman der FIVA Culture & Youth Commission) an den ÖMVV übergeben wird. Auch wir Custom Cruisers finden dabei Erwähnung und wir werden auch mit den Schülern auf der Bühne mit diesem Projekt vorgestellt.
Die Oldtimertage 2026 haben einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig und begeisternd die historische Fahrkultur in Österreich ist. Mit rund 3.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie etwa 30 Veranstaltungen im ganzen Land wurde das Event zu einem echten Highlight für Oldtimer-Fans und Interessierte gleichermaßen.
Von klassischen Automobilen über historische Motorräder bis hin zu liebevoll restaurierten Nutzfahrzeugen – die Vielfalt der präsentierten Fahrzeuge spiegelte die Leidenschaft und das Engagement der Szene wider. In zahlreichen Städten und Regionen Österreichs öffneten Sammler, Clubs und Museen ihre Tore und boten spannende Einblicke in die Welt der automobilen Geschichte.
Fotos der verschiedenen Veranstaltungen gibt es unter www.oldtimertage.at.
Besonders beeindruckend war die große Begeisterung, die sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Besuchern spürbar war. Die Veranstaltungen waren geprägt von persönlichen Gesprächen, fachlichem Austausch und der gemeinsamen Freude an außergewöhnlichen Fahrzeugen vergangener Jahrzehnte.
Die Oldtimertage sind längst mehr als nur eine Reihe von Events – sie sind ein bedeutender Treffpunkt für die gesamte Oldtimer-Community. Sie fördern nicht nur den Erhalt historischen Kulturguts, sondern schaffen auch eine Plattform für Vernetzung und Wissensaustausch.
Das durchweg positive Feedback zeigt klar: Die Oldtimertage sind ein unverzichtbarer Bestandteil des österreichischen Oldtimer-Kalenders. Mit wachsender Teilnehmerzahl und steigender Aufmerksamkeit dürfen wir uns schon jetzt auf die kommenden Ausgaben freuen.
2027 finden die Oldtimertage wieder am letzten Wochenende im April, am 24./25.4.2027 statt.
Aktion STARTERMOTOR in HTL Hollabrunn
Am 7.April führte der Oldtimer Club Weinviertel (OCW) gemeinsam mit der HTL Hollabrunn zum dritten Mal eine STARTERMOTOR-Veranstaltung durch.
STARTERMOTOR ist das Jugendförderungsprojekt des Österreichischen Motor - Veteranen – Verbandes (ÖMVV) mit dem Ziel, jungen Menschen die Freude am Erleben alter Technik und Design näherzubringen. Dieses Projekt ist so erfolgreich, dass es sogar im letzten Jahr den internationalen Preis des globalen Verbandes für historische Fahrzeuge (FIVA) gewonnen hat!
So erhielten 100 interessierte Schülerinnen und Schüler der 4. und 5.Klassen der HTL Hollabrunn einen ganzen Vormittag lang die Gelegenheit, sich mit dem Thema „Historische Fahrzeuge“ auseinanderzusetzen.
Zu Beginn führten Christian Gantner und Herbert Hahn durch den Theorieteil. Aspekte des historischen Fahrzeugwesens, wie die Entwicklung der Fahrzeugtechnik, die Regelungen des KFG, die wirtschaftliche Bedeutung der Oldtimer samt der Berufsmöglichkeiten in diesem Segment bis hin zu neuen Entwicklungen wie synthetischen Treibstoffen (eFuels) oder 3D-Druck wurden behandelt. Besonders hervorgehoben wurde die Stellung historischer Fahrzeuge als Teil der Mobilitätsgeschichte und somit als „Historisches Kulturgut auf der Straße“, das es auch in Zukunft zu erhalten gilt!
Spannend für die jungen Zuhörer waren vor allem die vielen technischen Unterschiede zu modernen Fahrzeugen. In Oldtimern finden sich eben keine elektronischen „Helferleins“ wie ABS, ESP, Querverkehrsassistent, Toter Winkel – Assistent, Einparkhilfe und Rückfahrkamera samt der Vielzahl an „Warn-Piepsern“. Dafür gibt es typenspezifische Bedienungsnotwendigkeiten mit den individuellen Lösungsansätzen der jeweiligen Hersteller (auch bei durchaus banalen Dingen wie Scheibenwischer- oder Fernlichtschalter bis hin zu ungewohnter Pedalanordnung bei Vorkriegsfahrzeugen). Da waren dann auch unsynchronisierte Getriebe mit Zwischengas und Doppelkuppeln, Choke Bedienung, Zentralschmierung oder Vor- und Nachzündung neben den kurzen Wartungsintervallen und dem regelmäßig erforderlichen Schmierdienst Themenschwerpunkte.
Der Höhepunkt für die Teilnehmer war dann natürlich das direkte Erlebnis mit den Oldtimern. Ein besonderes Dankeschön gebührt dabei den OCW-Mitgliedern, die ihre privaten Fahrzeuge zur Verfügung stellten: ein OPEL Olympia Rekord von Christian Niedermayer, ein OPEL Manta von David Niedermayer, ein Opel GT von Martin Jäger, ein Traktor Steyr T84e ( 18er Steyr ) von Herbert Hahn, ein MERCEDES Benz 240 D von Franz Rausch, ein Volvo Amazon von Günther Gräff und ein FIAT 127 Sport von Hermann Stöckl. Fachliche Unterstützung bei der Vorstellung der Fahrzeuge und deren technischer Besonderheiten gaben auch Leo Hiess und Franz Schlager, die aus ihrem reichen Erfahrungsschatz erzählen konnten. Franz Rausch übte sich nebenbei im „Multitasking“: den Mercedes erklären, die Teilnehmer im Fahren einschulen und gleichzeitig Fotos und Videos anfertigen!
Es gab für die Schüler bei Kaiserwetter dann reichlich Gelegenheit zum Kennenlernen, Mitfahren und auch „selbst Fahren“ der Oldtimer, wobei gerade die Möglichkeit zum selber Fahren von den Jugendlichen mit regem Interesse und viel Freude genutzt wurde. So konnte dieses „analoge Erlebnis“ kontrastierend zur heutigen digitalen Welt die Jugend begeistern und einen neuen Blick auf die alte Technik und deren Erhalt als Kulturgut eröffnen.
Unser besonderer Dank gilt dem Direktor der HTL Hollabrunn, Wolfgang Bodei sowie dem Werkstättenleiter Thomas Stiedl, die die Veranstaltung ermöglichten und uns in der Organisation toll und engagiert unterstützten. Im nächsten Schuljahr ist jedenfalls wieder eine Fortsetzung geplant!
Christian Gantner / Herbert Hahn
ES GEHT LOS ! STUDIE: Einstellungen und sozioökonomische Bedeutung historischer Fahrzeuge in Österreich 2026
www.befragung.cc/oldtimerstudie
Es geht um die Zukunft historischer Fahrzeuge auf Österreichs Straßen. Im Rahmen der Interessenvertretung ist es wichtig aktuelle Fakten und Daten zur Oldtimerszene und -markt in seiner Gesamtheit zu haben. Nach 2017 und 2022 werden nun die aktuellen Entwicklungen und Zahlen in der breit angelegten Studie „Oldtimer in Österreich 2026“ erhobe. Neben einem repräsentativen Stimmungsbild der österreichischen Bevölkerung zu Oldtimern, werden allgemeine Nutzungsdaten, Fahrzeugdaten, Soziodemografie, Bestandsdaten, Versicherung, Ausgaben, Zukunftserwartungen etc. bei BesitzerInnen von Oldtimern und zu deren Fahrzeugen erhoben. Die Befragung wird auch bei Clubrepräsentanten sowie Wirtschaftsbetrieben aus dem Segment „Klassische Fahrzeuge“ durchgeführt, um die wirtschaftliche Bedeutung und Umwegrentabilitäten zu quantifizieren.
In Phase 1, ab dem 6. April 2026 werden mittels Online-Befragung unterschiedlichste Aspekte bei BesitzerInnen von klassischen Fahrzeugen erhoben. In Phase 2 ab Mai 2026 werden in einer repräsentativen Umfrage Einstellungen zum Thema klassische Fahrzeuge als rollendes Kulturgut mittels Interviews erfragt. In Phase 3 werden dann Clubrepräsentanten, Opinionleader und Wirtschaftsunternehmen interviewt, um die wirtschaftliche Bedeutung, die Anzahl der Beschäftigten, Umsatz, Umwegrentabilitäten von Veranstaltungen, Zukunftserwartungen, Problemfelder u.v.m. zu ermitteln.
Ergebnis wird ein aktuelles Gesamtbild 2026 der Bedeutung Historischer Fahrzeuge als rollendes Kulturgut für Österreich sein.
WICHTIGSTER ERFOLGSFAKTOR ist eine hohe Beteiligung an der Befragung, um ein umfassendes Bild und valide Daten und Fakten zu erhalten, daher rufen wir zur zahlreichen Teilnahme auf.
WER: BesitzerInnen klassischer Fahrzeuge
WANN: ab 6. April 2026
WO: unter www.befragung.cc/oldtimerstudie können die Fragen online, einfach, schnell und anonym - unter Wahrung des Datenschutzes - beantwortet werden.
Mit Unterstützung von: Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Kuratorium historische Mobilität Österreich / KHMÖ (ÖMVV und AMV), ÖAMTC, Ing. Karl Eder (Sachverständiger), VAV Versicherungs-AG, TÜV Austria, RBO Ing. Stöckl GmbH, OCC Assekuranzkontor GmbH, APPIA Automotive Group GmbH, DEKRA Austria GmbH, Dr. Winfried Kallinger, KFZ-SV-Union.
Am 26. Februar haben der Ausschuss der Ständigen Vertreter (AStV) des Rates der Europäischen Union sowie die Ausschüsse ENVI (Umwelt) und IMCO (Binnenmarkt) des Europäischen Parlaments den politischen Kompromiss zur neuen EU-Verordnung über Altfahrzeuge (End-of-Life Vehicles – ELV) gebilligt.
Damit bestätigen die Mitgesetzgeber, dass auf technischer und politischer Ebene ein endgültiger Kompromisstext erzielt wurde. Da beide Institutionen den Text bereits gebilligt haben, wird die formelle Verabschiedung und Veröffentlichung ohne weitere Änderungen erwartet.
Ein zentrales Ergebnis der Verhandlungen ist die Ausnahme historischer Fahrzeuge vom Anwendungsbereich der Verordnung.
Zur Wahrung des europäischen Kulturerbes stellt die Verordnung klar, dass Fahrzeuge von historischem Interesse nicht den Verpflichtungen zur Eigentumsübertragung, Ausfuhr oder den Anforderungen für Altfahrzeuge unterliegen. Ebenso sind Fahrzeuge ausgenommen, die von einem Mitgliedstaat als von besonderem kulturellen Interesse anerkannt werden.
Die Definition historischer Fahrzeuge erfolgt unter Bezugnahme auf die Richtlinie über die technische Überwachung von Kraftfahrzeugen, im Einklang mit den Positionen der FIVA.
Darüber hinaus umfasst die Ausnahme auch Teile und Komponenten, die für die Wartung historischer Fahrzeuge erforderlich sind, was Restaurierungsaktivitäten erleichtert und den Handel mit entsprechenden Ersatzteilen schützt.
Trotz dieser Ausnahmen bleiben bestimmte administrative Verpflichtungen der ELV-Verordnung bestehen. Fahrzeuge, die tatsächlich das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, müssen weiterhin an zugelassene Sammelstellen oder Verwertungsanlagen übergeben werden.
Die Einstufung eines Fahrzeugs als Altfahrzeug erfolgt anhand der Kriterien in Anhang I der Verordnung, etwa bei einem von einer Versicherung als Totalschaden eingestuften Fahrzeug oder bei aufgegebenen bzw. nicht eindeutig identifizierbaren Fahrzeugen.
Für Eigentümer historischer Fahrzeuge bleibt daher entscheidend, dass der Status ihres Fahrzeugs als historisches Fahrzeug eindeutig nachgewiesen werden kann.
Empfehlung: Historische Typisierung (www.khmoe.at) oder bei Restaurierungsprojekten ein Gutachten.
Die FIVA-Kommission für Nutzfahrzeuge (Utilitarian Commission): Die Kommission für Nutzfahrzeuge umfasst alle Arten von Lastkraftwagen, Bussen, Wohnmobilen, Landwirtschaftsfahrzeugen, Militärfahrzeugen und ähnlichen Fahrzeugen und konzentriert sich auf Fahrzeuge, die nicht nur den Transport, sondern auch den Handel revolutioniert haben. Es gibt kein besseres Beispiel für die historische Rolle dieser Fahrzeuge als die Veranstaltung, die die Kommission am 14. und 15. Juni 2025 organisiert hat. In Zusammenarbeit mit der FIVA Veranstaltungskommission veranstaltete die Nutzfahrzeugkommission zusammen mit dem deutschen FIVA-Nationalverband ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) und der Stadt Netphen ein FIVA-Weltereignis Automobil Club) und der Stadt Netphen in Deutschland ein FIVA-Weltereignis, um den 130. Jahrestag der weltweit ersten motorisierten Buslinie zu feiern, die am 12. März 1895 auf der Strecke Deuz-Netphen-Siegen ihren Betrieb aufnahm. Dieser Meilenstein markierte einen Paradigmenwechsel weg vom Pferde- und Dampftransport hin zum Verbrennungsmotor und revolutionierte die Mobilität von Passagieren. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besitzer von Omnibussen, Reisebussen und anderen Nutzfahrzeugen an, darunter auch einige aus anderen Ländern, und stieß bei der Öffentlichkeit und den Einwohnern von Netphen auf großes Interesse. Besonders erwähnenswert ist, dass viele der an der Feier teilnehmenden Busse mit umweltfreundlichem HVO100-Diesel betrieben wurden, was einmal mehr beweist, dass historische Fahrzeuge mit dem Umweltschutz vereinbar sind.
Diese FIVA Utilitarian World Event spiegelt das Engagement der FIVA wider, die immaterielle Kultur historischer Fahrzeuge zu bewahren und zu fördern – nicht nur Autos und Motorräder, sondern auch Busse, Lastwagen und öffentliche Verkehrsmittel, die das Leben im 20. Jahrhundert geprägt haben. Ein Teil dieses Engagements zeigte sich in der Ausgabe von zwei FIVA-Ausweisen für Busse während der Veranstaltung, eine Premiere.
Altfahrzeuge (ELV) – Mitglieder des Europäischen Parlaments berichten über den Abschluss der Verhandlungen Am 26. Januar 2026 berichtete der Europaabgeordnete Saudargas (EVP; Litauen) als Mitberichterstatter für das ELV-Dossier dem Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments (IMCO) über den Abschluss der Verhandlungen, mit dem Ziel, die Vereinbarung im Parlament zu verabschieden, bevor sie nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft tritt. Er hob die unterschiedlichen Konfliktlinien zwischen den Positionen der Institutionen und den wichtigsten Punkten der Vereinbarungen hervor, wobei einige offene Punkte noch für technische Diskussionen auf Arbeitsebene offen bleiben, die nun von der zyprischen Ratspräsidentschaft vorangetrieben werden. Die wichtigsten Debatten rund um den ELV-Vorschlag konzentrieren sich auf die Einführung verbindlicher Anforderungen an die Recyclingfähigkeit und den Recyclinganteil, die erhebliche Ausweitung der Herstellerverantwortung für Fahrzeughersteller, strengere Vorschriften für die Demontage, Behandlung und Ausfuhr von Altfahrzeugen sowie den umfassenderen Übergang zu einer kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie. Die spezifische Behandlung von Fahrzeugen von historischem Interesse ist zwar kein Hauptschwerpunkt des Dossiers, bleibt aber für die FIVA und die von ihr vertretene Gemeinschaft von grundlegender Bedeutung. Obwohl wir noch auf die Veröffentlichung des endgültigen Textes warten, ist die FIVA zuversichtlich, dass die Ausnahmeregelung für Fahrzeuge von historischem Interesse beibehalten wird und idealerweise auf Fahrzeugteile ausgeweitet werden sollte. Wir setzen uns auch für eine explizitere Anerkennung der Eigentumsrechte von Fahrzeugbesitzern ein, die sie vor ungerechtfertigter Enteignung ihres Eigentums schützen würde.
Die Motorradkommission (Motorcycle Commission): Die FIVA-Motorradkommission setzt sich unermüdlich für die Förderung historischer Motorräder und deren sichere und verantwortungsbewusste Nutzung im Rahmen ihres Mottos „Classic Bikes: Ride Don’t Hide” ein. Eines der Mittel, mit denen die Kommission dieses Ziel erreicht, ist die enge Zusammenarbeit mit anderen FIVA-Kommissionen wie der Legislativkommission, um den Schutz des Nutzungsrechts historischer Motorräder auf öffentlichen Straßen zu gewährleisten. Sie arbeitet auch eng mit der FIVA-Veranstaltungskommission zusammen, um das richtige Umfeld für historische Motorradveranstaltungen zu schaffen, damit die Fahrer ihre Motorräder in vollen Zügen genießen können. Es gibt kein besseres Beispiel für diese kommissionsübergreifende
Zusammenarbeit als die FIVA-Motorrad-Weltrallye, die im Mai 2025 in Italien stattfand. Die FIVA-Motorradkommission, die FIVA-Veranstaltungskommission und der nationale FIVA-Verband in Italien, der Automotoclub Storico Italiano (ASI), trugen maßgeblich dazu bei, dass dies eine großartige Veranstaltung für Fahrer, Beifahrer und das Publikum wurde, das es genoss, 150 Motorräder zu sehen und zu hören, die durch Städte, Dörfer und die Landschaft fuhren. Da die Veranstaltung überzeichnet war, wurde die Teilnehmerzahl auf 150 historische Motorräder begrenzt – viele davon mit Sozius und einer bemerkenswerten Anzahl von Beiwagen. Die Maschinen reichten von einem Modell aus dem Jahr 1913 bis zur 30-jährigen FIVA-Schwelle für historische Fahrzeuge, was sie zu einer beeindruckenden Präsentation für die weltweite historische Motorradgemeinschaft machte, was auch durch die Tatsache verdeutlicht wird, dass die Teilnehmer aus 18 Ländern kamen und einen faszinierenden Einblick darin gaben, wie eine gemeinsame Leidenschaft unter der gemeinsamen globalen Flagge der FIVA geteilt werden. Vor allem wichtig war, dass die Veranstaltung zur Unterstützung ihres Mottos „Ride Don’t Hide” (Fahren statt verstecken) von der italienischen Polizei hervorragend unterstützt und verkehrsrechtlich begleitet wurde, die alle Fahrergruppen begleitete – das bedeutete, dass keine Stopps an roten Ampeln, Kreisverkehren usw. erforderlich waren. Dies war eine große Hilfe für die ältesten Motorräder, bei denen ein Stopp auch das Abstellen des Motors bedeutet. Das Neustarten erfordert Anschieben und Aufspringen im richtigen Moment – auf ebenem Boden oder bergab kein Problem, bergauf jedoch eine Herausforderung. Dementsprechend ist es keine Überraschung, dass „Ride Don’t Hide” mit solchen Anstrengungen für viele nicht nur Realität wurde, sondern auch zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis fürs Leben. Ein besonderes Highlight der Rallye war der Start des „FIVA-ASI Green Dream Team”, bei dem drei Motorräder während der gesamten Veranstaltung mit Biokraftstoff betrieben wurden. Das Team demonstrierte, dass Biokraftstoff eine sichere und nachhaltige Option für Motorräder ist, und unterstützte damit den Nachhaltigkeitsansatz der FIVA.
Wichtige Termine 2026, ÖMVV Staatsmeisterschft 2026 - 13 Termin sind gemeldet. Oldtimertage 2026 vom 25.-26. April 2026 www.oldtimertage.at, Was gibt es Neues auf EU-Ebene - FIVA News, OCC-Versicherungsschutz für Liebhaberfahrzeuge.
Die Veranstaltungskommission (Events Commission): Die FIVA-Veranstaltungskommission unterhält eine international angesehene Reihe von Veranstaltungskodizes und überprüft und überwacht die im FIVA-Kalender registrierten Veranstaltungen. durch ein internationales Team von Stewards aus 30 Ländern weltweit, was die globale Präsenz der FIVA verdeutlicht. Hinzu kommt, dass der Veranstaltungskalender der FIVA für 2025 eine Rekordzahl von 130 Veranstaltungen umfasste und die Anmeldungen für Weltveranstaltungen im Jahr 2026 rapide zunehmen, was die Voraussetzungen für ein weiteres erfolgreiches Veranstaltungsjahr im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums der FIVA schafft. Einer der Höhepunkte der Veranstaltungskommission war die FIVA-Weltrallye, die vom 24. bis 27. Oktober 2025 in Istanbul, Türkei, stattfand. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem türkischen Nationalverband der FIVA, dem Classic Car Club of Türkiye, organisiert und brachte hundert bemerkenswerte historische Fahrzeuge für eine 210 Kilometer lange Reise durch den europäischen und asiatischen Teil Istanbuls zusammen, was die Rallye in jeder Hinsicht zu einem wahrhaft transkontinentalen Erlebnis machte. Der Vorstand des Classic Car Club of Türkiye Der Vorstand des Classic Car Club of Türkiye arbeitete über ein Jahr lang eng mit der FIVA-Veranstaltungskommission zusammen, um ein wirklich unvergessliches Erlebnis zu gewährleisten. Die internationale Ausrichtung der Rallye wurde durch die starke lokale und internationale Beteiligung unterstrichen, an der auch Teilnehmer aus England, Bulgarien, Griechenland, dem Kosovo und Nordzypern teilnahmen. Noch wichtiger ist, dass die Rallye nicht nur als Feier der Vergangenheit, sondern auch als Investition in die Zukunft herausragte, wie die Bildungsförderprogramme für Studierende, die aktive Beteiligung von Frauen in Führungspositionen und Wettbewerben sowie die enge Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen zeigen, die als Vorbild für soziale Nachhaltigkeit dienen.
Die Technische Kommission der FIVA (Technical Commission): Ausgehend von ihrer bahnbrechenden Zusammenarbeit mit Ferrari Classiche (die an anderer Stelle in diesem Medienkit behandelt wird) überwacht die Technische Kommission der FIVA den Technischen Kodex der FIVA, der die Regeln und Verfahren für die Dokumentation historischer Fahrzeuge festlegt. Dementsprechend ist eine ihrer Kernaktivitäten die Ausstellung des FIVA-Ausweises (FIVA Identitätskarte). In Österreich ist der ÖMVV die nationale Autorität der FIVA und zeichnet für die Ausstellung von FIVA ID-CARDS veantwortlich. Die FIVA-ID-Karte ist ein international anerkanntes Dokument, das unter anderem die Überprüfung der Authentizität und Rückverfolgbarkeit ermöglicht, die beiden Hauptfaktoren, die die DNA eines Fahrzeugs ausmachen. In diesem Zusammenhang wird die Technische Kommission der FIVA auf der Retromobile 2026 die Einführung des Konzepts „FIVA World Heritage Vehicle Programme” miterleben, einer Auszeichnung, die die Bedeutung eines Fahrzeugs für das automobile Erbe eines Landes würdigt. Jede FIVA ANF oder jedes Mitgliedsland kann jährlich ein Fahrzeug nominieren und ihm die Bezeichnung „FIVA World Heritage Vehicle” verleihen. Jede Nominierung muss einen erläuternden Text, Bilder und einen FIVA-Ausweis oder die Verpflichtung enthalten, einen solchen vor der Verleihung der Auszeichnung zu beschaffen. Nach der Ausstellung ist der Ausweis identisch mit den Standard-FIVA-Ausweisen, ohne dass ein Unterschied gemacht wird.
Diese Auszeichnung verleiht dem Fahrzeug einen einzigartigen Status, der durch ein spezielles Zertifikat mit dem FIVA-Logo, einer Bestätigung der Auszeichnung und den Unterschriften der Mitglieder der Technischen Kommission formalisiert wird. Sie kann auf Kriterien wie den folgenden basieren: Es handelt sich um das älteste funktionsfähige Fahrzeug des Landes, es hat die lokale Automobilindustrie revolutioniert, es war das erste zugängliche öffentliche Verkehrsmittel, es wurde von einem nationalen Visionär erfunden, es gehörte einer berühmten Persönlichkeit, es steht in Verbindung mit einem wichtigen historischen Ereignis, es repräsentiert eine soziale Bewegung oder es gibt andere triftige Gründe, die von der nominierenden Partei vorgebracht werden. ANFs/Mitgliedsländer müssen Nominierungen mit begründeten Argumenten einreichen. Die Technische Kommission (TC) entscheidet, ob das Fahrzeug die Kriterien erfüllt, wobei bei Bedarf die Möglichkeit eines weiteren Dialogs zwischen der Technischen Kommission der FIVA und der nominierenden Partei besteht.
Brauchen wir Oldtimer wirklich - Gedankenspiele. Ein durchsetzungsstarke Interessenvertretung ist heute wichtiger denn je - nur gemeinsam sind wir stark! Schulung für technische Bevollmächtigter am 24.1.2026. OCC-Tipps für den Klassiker-Winterschlaf und fahr(T)raum Veranstaltungen im Dezember.
Die Jugend- und Kulturkommission widmet sich sowohl den jugendlichen als auch den kulturellen Aspekten historischer Fahrzeuge. Einerseits liegt ihr Schwerpunkt auf der aktiven Einbindung der jüngeren Generation, einem Schwerpunkt, der für die Zukunft der historischen Fahrzeugbewegung von entscheidender Bedeutung ist und zu einer Reihe wirklich einzigartiger Errungenschaften geführt hat, darunter Jugendforen. Aktivitäten wie Jugendforen haben nicht nur zur Stärkung, Vernetzung und Inspiration der nächsten Generation von Liebhabern historischer Fahrzeuge geführt, sondern auch dazu beigetragen, junge Köpfe zusammenzubringen, um echte Fragen zur Zukunft historischer Fahrzeuge aus der Perspektive der Jugend anzugehen, darunter auch, ob historische Fahrzeuge einen Platz in einer nachhaltigen Welt finden können. Wie könnte die Leidenschaft für historische Fahrzeuge zu einem Beruf werden? Wie könnten veraltete Stereotypen über historische Fahrzeuge durchbrochen und für neue Generationen neu gestaltet werden? Neben ihrem Schwerpunkt auf Aktivitäten für junge Menschen konzentriert sich die Kommission auf den Schutz und die Förderung historischer Fahrzeuge, die Teil unseres „mobilen Kulturerbes” sind, und würdigt dabei die historischen, technologischen, sozialen, ikonografischen und ästhetischen Werte, die für unser Verständnis der Entwicklung des Automobilbaus von grundlegender Bedeutung sind, und erkennt weltweit herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung des automobilen Erbes an.
Die ÖMVV Jugendförderungsaktion StarterMotor gewinnt die FIVA Culture Award 2025. "Oldtimer in Österreich" - 2026 ist die Neuauflage der Studie geplant - der Erfolg hängt von der regen Teilnahme ab, Infos folgen Anfang 2026. Deutsche Entscheidung zu den Zustandsnoten mit Blick auf Oldtimerkaufverträge - Rechtstipp. OCC – Ihr verlässlicher Partner für den Schutz historischer Fahrzeuge und das November Programm von fahr(t)raum.
Die Gesetzgebungskommission (Legislation Commission): Die Gesetzgebungskommission der FIVA setzt sich unermüdlich für den Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge ein und überwacht regulatorische Angelegenheiten und institutionelle Beziehungen, während sie gleichzeitig EU-Initiativen, -Politiken und -Gesetzgebungsvorhaben genau verfolgt und beobachtet. Viele nicht-europäische FIVA-Mitglieder nutzen die Arbeitsergebnisse der Gesetzgebungskommission als wörtliche „Best Practices“, die sie für die Verwendung in ihren Heimatländern anpassen. Zuletzt gipfelte die Arbeit der Gesetzgebungskommission in einer Einladung des Europäischen Parlaments an die FIVA vom 1. bis 3. April 2025. Ziel war es, der FIVA die Möglichkeit zu geben, eine Ausstellung im Parlament in Straßburg, Frankreich, zu präsentieren sowie aktiv zu interagieren und über historische Fahrzeuge zu diskutieren. Neben einer Reihe von Aktivitäten und Präsentationen nutzte die FIVA diese Gelegenheit auch, um die „FIVA-Roadmap“ zu verteilen, mit der die FIVA ihre Vorschläge und Richtlinien zum Schutz und Erhalt historischer Fahrzeuge als wichtigen Teil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes nicht nur als Organisation mit Sitz in Europa, sondern als globale Organisation.
www.oemvv.at
Der ÖMVV ist die nationale FIVA Autorität (ANF – Autorité Nationale de FIVA) für Österreich und dadurch berechtigt die FIVA ID-Card für in Österreich zugelassene Fahrzeuge auszustellen. Die ANF übt auch in der Generalversammlung der FIVA das Stimmrecht für das jeweilige Land aus.
Im Jahr 1966 schloss sich eine Gruppe von Organisationen, die Liebhaber historischer Fahrzeuge aus mehreren Ländern vertraten, zu einer internationalen Vereinigung zusammen, die sich ausschließlich der Förderung, dem Schutz und der Erhaltung historischer Kraftfahrzeuge wie Autos, Motorräder, Busse, Traktoren und Dampfmaschinen widmete. Aus dieser Organisation ging die heutige Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) hervor.
In den vergangenen sechzig Jahren hat die FIVA einen langen Weg zurückgelegt, ist exponentiell gewachsen und heute in über neunzig Ländern und auf allen Kontinenten vertreten und zählt über zwei Millionen Mitglieder. Ergänzt wird dies durch eine Vielzahl von professionellen Mitgliedern, darunter auch eine Reihe der weltweit führenden Museen für historische Fahrzeuge, internationale Rallye- und Veranstaltungsorganisatoren sowie globale Automobilhersteller und -zulieferer.
Heute, zum sechzigsten Jahrestag ihrer Gründung, ist die FIVA die weltweit führende Organisation für historische Fahrzeuge. Zusammen mit der FIA (Fédération International Automobile), dem Dachverband des Motorsports und führenden Verband der Mobilitätsorganisationen, und der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), dem weltweiten Dachverband des Motorradrennsports, kooperiert die FIVA, um den historischen Motorsport zu fördern.
Dies gipfelt in der Unterzeichnung eines dreiseitigen Manifests zwischen den drei Organisationen im Jahr 2023. Angesichts der globalen Bedeutung der FIVA und ihres Engagements für die Förderung der Erhaltung historischer Fahrzeuge und die Weitergabe der damit verbundenen Technologien an künftige Generationen hat sich die FIVA dafür eingesetzt, den Wert dieses wahrhaft einzigartigen industriellen Erbes zu steigern und den interkulturellen Austausch zu fördern. Dies zeigt sich in der Veröffentlichung des wegweisenden Dokuments „Charta von Turin” durch die FIVA, das sich nicht nur der Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern Gebäuden und Artefakten im Zusammenhang mit historischen Fahrzeugen widmet. Die Charta dient dem Schutz der historischen Substanz historischer Fahrzeuge und soll durch deren aktive Nutzung, Wartung, Erhaltung, Restaurierung und Reparatur sicherstellen, dass künftige Generationen sich an diesen kulturellen Schätzen erfreuen können. Angesichts dieses Ansatzes ist es nicht verwunderlich, dass die FIVA auf eine stolze und langjährige Zusammenarbeit mit der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zurückblicken kann, die 2017 in einer umfassenden kulturellen Partnerschaft und dem Beraterstatus als Nichtregierungsorganisation gipfelte. Heute gehört zu den wichtigsten Prioritäten der FIVA nicht nur die Förderung, der Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern auch die verantwortungsvolle Nutzung historischer Fahrzeuge und Youngtimer (Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren Alter) auf öffentlichen Straßen zum Nutzen ihrer Besitzer, Liebhaber und der Öffentlichkeit. Die engagierten und spezialisierten Kommissionen der FIVA wie die Legislation Commission, Youth and Culture Commission, Events Commission, Motorcycle Commission und Utilitarian Commisssion arbeiten daran, dieses Mandat zu erfüllen.
Vorbereitung auf die nächsten 60 Jahre…
Während die FIVA sich weiterhin für die Rechte der Nutzer historischer Fahrzeuge weltweit einsetzt, dient die Arbeit der FIVA und ihrer Kommissionen als Vorbild dafür, wie ein sinnvolles Engagement für das Kulturerbe aussehen sollte: authentisch, partizipativ und zukunftsorientiert. Unterstützt wird sie dabei von einer Legislativkommission, die sich dafür einsetzt, dass sowohl die heutige Generation von Enthusiasten als auch die zukünftigen Generationen das automobile Erbe weiterhin gemeinsam feiern und genießen können, sowie von der Veranstaltungs-, Motorrad- und Nutzfahrzeugkommission, die sich nicht nur für die Würdigung des automobilen Erbes einsetzt, sondern auch die Gemeinschaften und Traditionen zusammenbringt, die diese Maschinen durch Veranstaltungen auf der ganzen Welt mitgeschaffen haben.
Unterstützt von einer Gruppe erstklassiger Stewards ist die FIVA ihrem Slogan „Fahrzeuge von gestern auf den Straßen von heute“ treu geblieben. Diese Bemühungen werden von einer Jugend- und Kulturkommission unterstützt, die sich dafür einsetzt, zu zeigen, wie historische Fahrzeuge Menschen und Orte auf eine Weise verbinden, die unsere Gesellschaften geprägt hat – und diese Geschichte für die zukünftige Generation zu bewahren, ist ein zentraler Bestandteil der Mission der FIVA.
Die FIVA muss sich jedoch auf neue Herausforderungen vorbereiten, darunter die Bewältigung einer Vielzahl neuer Themen wie alternative Kraftstoffe, grüne Technologien und verantwortungsbewusste Restaurierungsmethoden, um historische Fahrzeuge auf der Straße zu halten – ohne ihre Authentizität zu beeinträchtigen. Die Antworten und Lösungen sind nicht einfach, aber die Botschaft ist klar: Die Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig die Zukunft zu begrüßen, ist kein Widerspruch. Es ist unsere gemeinsame Herausforderung, und die FIVA ist bereit dafür. Die FIVA übernimmt bereits eine Vorreiterrolle, sei es durch die Arbeit der Technischen Kommission der FIVA oder durch die Arbeit und Forschung der FIVA-ANFs wie unter anderem ASI (Automotoclub Storico Italiano), FBHVC (Federation of British Historic Vehicle Clubs),FFVE (Federation Francaise de Vehicules d’Epoque) und ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen Verband) die alle bahnbrechende Arbeit in einer Reihe von Bereichen leisten, darunter auch im Bereich der Nachhaltigkeit udn Jugendarbeit. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeiten sind in der Praxis zu sehen, wie der rote Faden aller FIVA-Weltveranstaltungen im Jahr 2025 zeigt. So haben beispielsweise die World Motorcycle Rally in Italien und die Utilitarian-Veranstaltung in Netphen dazu beigetragen die ökologische Nachhaltigkeit hervorzuheben, indem sie die Kompatibilität alternativer Kraftstoffe mit historischen Fahrzeugen förderten, während die Rallye in der Türkei sich durch die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit auszeichnete, indem sie die Vielfalt, die Stärkung und die Investitionen in die nächste Generation betonte und hervorhob.
Angesichts der vielen neuen Herausforderungen, denen wir heute in der Welt der Energiethemen und Mobilität gegenüberstehen, wird die FIVA ihre Arbeit fortsetzen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in den nächsten sechzig Jahren ein Gleichgewicht zwischen Freude und Verantwortung erreicht und aufrechterhalten werden kann.
Oldtimer sind längst kein Nischen-Hobby mehr: Sie sind bewegliches Kulturgut mit emotioneller Kraft, wirtschaftlicher Bedeutung und einem wachsenden gesellschaftlichen Stellenwert. Laut einer neuen Studie ist die Faszination historischer Fahrzeuge heute stärker denn je — egal ob bei Veranstaltungen, im Straßenbild oder in der digitalen Welt.
Historische Fahrzeuge gelten nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als lebendige Erinnerung an eine motorisierte Vergangenheit. Ihre Bedeutung wird zunehmend über nostalgische Gefühle hinaus verstanden: Oldtimer stehen für Designgeschichte, technische Innovationen früherer Epochen und als Bindeglied zwischen Generationen.
Diese emotionale Komponente macht sie zu einem „rollenden Kulturgut“ – ein Begriff, der oft in Studien hervorgehoben wird. Sie sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses und erzählen Geschichten von Mobilität, Gesellschaft und Technik.
Rechtlicher Rahmen und Klassifizierung historischer Fahrzeuge
In Österreich regelt das Kraftfahrgesetz, was als historisches Fahrzeug gilt: Fahrzeuge älter als 30 Jahre oder Baujahr vor 1955 stehen im Fokus des historischen Erhalts. Zusätzlich gibt es eine „approbierte Liste“ (www.khmoe.at) historischer Fahrzeuge, die regelmäßig überarbeitet wird und Besitzern die Möglichkeit gibt, Bestätigungsurkunden zum Eintrag für ihre Fahrzeuge zu beantragen. Der Eintrag des Fahrzeugmodells in der Liste ist eine der Voraussetzungen für die historische Typisierung in Österreich. Nur Fahrzeuge, die historische typisiert sind - rote §57a Plakette - gelten vor dem Gesetz als "historisch".
Diese Klassifizierung ist nicht nur für rechtliche Aspekte relevant, sondern auch für Versicherungen, Zulassungen.
Junge Szene: Nachwuchs und Zukunft
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie die Oldtimer-Szene für jüngere Generationen attraktiv bleibt. In der Vergangenheit wurde bereits betont, wie wichtig die Einbindung junger Enthusiasten ist – etwa durch Integrationsangebote in Lehrlingsausbildungen oder spezielle Medienformate. Auch Umfragen zeigen, dass ein hoher Anteil junger Erwachsener Interesse an klassischen Fahrzeugen hat.
Das sind entscheidende Impulse - Beispiel: ÖMVV Jugendförderung StarterMotor -, denn ohne neuen Nachwuchs droht der Szene mittelfristig ein demografisches Problem. Initiativen der Oldtimer-Clubs, Kooperationen mit Schulen und digitale Formate sind daher wichtige Treiber.
Wirtschaftliche Bedeutung der Szene
Oldtimer sind nicht nur ein Hobby, sondern ein Wirtschaftsfaktor. Vom klassischen Teile-Handel über Restaurierungsbetriebe bis hin zu Versicherungen und Events generiert die Szene rund 760 Mio Wertschöpfung p.a. (Quelle: Studie: "Oldtimer in Österreich"). Restaurierungen werden aufwendiger, technischer und anspruchsvoller — was wiederum Spezialbetriebe in ganz Österreich stärkt und Arbeitsplätze sichert.
Nachhaltigkeit & Technik im Oldtimer-Kontext
Im Zeitalter der Nachhaltigkeit stellt sich auch für Oldtimer-Fans die Frage: Wie kann historische Mobilität ökologisch verantwortungsvoll gestaltet werden? Einige Clubs und Initiativen beschäftigen sich mit CO₂-Neutralität durch nachhaltige Treibstoffen (eFuels) — ohne den historischen Charakter zu verlieren.
Diese Balance zwischen Tradition und Innovation macht die Szene dynamisch und öffnet sie auch für neue Mitglieder und Perspektiven.
Eine lebendige Szene mit Zukunft
Die Oldtimer-Szene in Österreich ist vielfältig, lebendig und im Wandel. Sie vereint Traditionsbewusstsein mit zukunftsweisenden Ideen. Veranstaltungen, die rechtliche Anerkennung historischer Fahrzeuge, wirtschaftliche Trends und der Dialog zwischen Generationen sorgen dafür, dass Oldtimer auch in Zukunft mehr sind als nur nostalgischer Blick zurück.
Quelle: ÖAMTC
2026 wird es zum letzten Mal eine Klebevignette in Österreich geben. Der Preis steigt gemäß der Inflationsrate. Die Jahresvignette kostet dann für einen Pkw 106,80 Euro (drei Euro mehr als 2025), für ein Motorrad 42,70 Euro (plus 1,20 Euro). Auch die unterjährigen Varianten (2-Monats-, 10-Tages- und Tagesvignette) werden entsprechend valorisiert.
Teurer werden auch die Öffis: Nach der Erhöhung im August steigt der Preis für das österreichweite Klimaticket mit Jahreswechsel ein weiteres Mal binnen weniger Monate, und zwar von 1.300 auf 1.400 Euro. Auch die regionalen Klimatickets werden mit Jahreswechsel zum Teil teurer. Besonders drastisch ist der Preisanstieg für die Jahreskarte der Wiener Linien: Diese wird um 102 Euro und damit 28 Prozent teurer und kostet per Jahreswechsel 467 Euro (digital: 461 Euro) pro Jahr.
Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nichts. Bei neuzugelassenen Pkw kann es hingegen – abhängig vom Antrieb – zu einer höheren Belastung kommen.
Verbrenner:
Bei neuen Pkw mit Verbrennungsmotor, die nicht extern aufgeladen werden können, steigt die Steuer meist um rund 35 Euro pro Jahr gegenüber einer Erstzulassung im Jahr 2025. Nur bei sehr effizienten bzw. leistungsschwachen Pkw kommt es zu einer geringeren Steuererhöhung.
Plugin-Hybride:
Bei der Ermittlung der CO2-Emissionen für die Papiere von neuen Plugin-Hybriden wird mit der strengeren Abgasnorm "Euro-6E-bis" angenommen, dass diese im Realbetrieb weniger elektrisch gefahren werden. Hat der Hersteller nicht ausreichend gegengesteuert – z. B. mit einer größeren Batterie –, fallen durch die verpflichtende Abgasnorm auch die CO2-Emissionen in den Papieren höher aus. Obwohl diese Steigerung bei der motorbezogenen Versicherungssteuer im kommenden Jahr berücksichtigt wurde, sollten sich insbesondere Käufer:innen von Plugin-Hybriden vorab über die Höhe der laufend zu zahlenden Steuer informieren.
E-Autos:
Bei reinen E-Autos gibt es keine Änderung der seit April 2025 gütigen motorbezogenen Versicherungssteuer. Wie bei allen Antrieben gilt es auch hier, die laufende Belastung vorab zu berechnen, um keine böse Überraschung zu erleben.
Wer sich also ein neues Fahrzeug anschafft, sollte vorab klären, wie hoch die regelmäßig zu zahlende Steuer ausfallen wird. So bietet zum Beispiel der ÖAMTC online einen Rechner an.
Die NoVA, die einmalig zu zahlen ist, steigt mit Jahreswechsel für viele Neufahrzeuge, bei etlichen ändert sich nichts. Entscheidend ist das einzelne Gramm CO2, das in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Für vereinzelte Hybrid-Modelle, das Gros an Plug-In-Hybriden und alle Elektroautos zahlt man aufgrund der geringen oder gänzlich fehlenden CO2-Emissionen auf der Straße weiterhin keine NoVA.
Auch für 2026 gilt eine Übergangsregelung: Wer für ein NoVA-pflichtiges Neufahrzeug einen unwiderruflichen schriftlichen Kaufvertrag bis 1. Dezember 2025 abgeschlossen hat, zahlt noch die niedrigere NoVA gemäß den Werten von 2025, sofern das Fahrzeug bis zum 1. April 2026 geliefert wird.
Neu ist das Aus für die Rückerstattung bei älteren Fahrzeugen: Ab Mitte nächsten Jahres kann man sich die anteilige NoVA beim Verkauf oder der Verbringung ins Ausland nicht mehr zurückholen, außer es handelt sich um ein Fahrzeug dessen Erstzulassung maximal vier Jahre her ist. Neu ist auch: Least man ein neues Auto bei einem Leasingunternehmen in einem anderen EU-Mitgliedsstaat (bzw. EWR) über maximal 4 Jahre und geht das Fahrzeug anschließend wieder gesichert ins Ausland, muss man vorab nur die anteilige NoVA für den Nutzungszeitraum zahlen.
Quelle: ÖAMTC, www.oeamtc.at
Die ordentliche Generalversammlung des Österreichischen Motor-Veteranen-Verbands (ÖMVV) fand am 29. November 2025 im Hotel Steinberger in Altlengbach statt und wurde erstmals als hybride Sitzung durchgeführt, um sowohl physische als auch online teilnehmende Clubvertreter zu integrieren. Sitzungsbeginn war 10:02 Uhr. Präsident Robert Krickl begrüßte die anwesenden Delegierten und betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen den Mitgliedsclubs und dem Verband.
Bericht des Präsidenten – Internationale Vernetzung & nationale Entwicklungen
Präsident Krickl legte seinen Schwerpunktbericht auf die internationale Zusammenarbeit des ÖMVV im Rahmen von DACHLILU (Deutschland – Österreich – Schweiz – Liechtenstein – Luxemburg). Dieses jährliche Koordinationstreffen dient dem intensiven Austausch zu regulatorischen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich historischer Fahrzeuge. 2025 wurden insbesondere strategische Fragen zur langfristigen Positionierung der FIVA (Weltverband historischer Fahrzeuge) diskutiert, sowie Maßnahmen im Umgang mit neuen Umwelt- und Mobilitätsvorgaben besprochen.
Bei der FIVA-Generalversammlung in Brasilien war der ÖMVV im Unterschied zu früheren Jahren nicht persönlich vertreten – Kostengründe machten eine Online-Teilnahme notwendig. Dennoch konnten Beiträge und Positionen des ÖMVV vollständig eingebracht werden.
Positiv hob Krickl die wachsende Anzahl an Clubveranstaltungen hervor, die nahezu wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht haben. Die Rückmeldungen zur Saison 2025 waren weitgehend positiv. Für 2026 ist allerdings mit ein bis zwei Veranstaltungen weniger zu rechnen – ein organisatorischer Konflikt mit einem Veranstalter machte eine Reduktion notwendig, wobei Gespräche für eine künftige Fortsetzung bereits laufen.
Im Rahmen der Mitgliederentwicklung konnte der ÖMVV erneut Zuwächse verzeichnen. Präsident Krickl betonte die Wichtigkeit des monatlichen ÖMVV-Newsletters und rief die Clubs auf, diesen aktiv an ihre Mitglieder weiterzugeben. Ebenso erklärte sich der Vorstand jederzeit bereit, bei Clubtreffen präsent zu sein, um Verbandsarbeit näher zu erläutern und Diskussionen zu fördern.
Bericht des Generalsekretärs – Organisation, Studien & Öffentlichkeitsarbeit
Generalsekretär Christian Schamburek berichtete über eine Vielzahl laufender Kernaufgaben – darunter tägliche administrative Tätigkeiten, Mitgliederbetreuung, Sponsorensuche und die intensive Kommunikation mit Clubs und Partnerorganisationen. Er unterstrich, wie wichtig eine kontinuierliche Präsenz des ÖMVV in Messen, Medien und politischen Arbeitsgruppen sei.
Ein großes Highlight für 2026 wird die Neuauflage der umfassenden Studie **„Oldtimer in Österreich“**, die bereits 2017 und 2022 durchgeführt wurde. Sie ist eine zentrale Grundlage der politischen Interessenvertretung des ÖMVV. Die Studie erhebt unter anderem:
* Einstellungen der österreichischen Bevölkerung zu historischen Fahrzeugen
* Nutzung und Besitzstrukturen
* Soziodemografische Daten
* Wirtschaftliche Effekte (Ausgaben, Versicherungen, Werkstätten, Restaurierungen)
* Erwartete Zukunftsentwicklungen
Zusätzlich werden 50 Clubrepräsentanten und 50 Unternehmen der Oldtimerbranche befragt. Der Untersuchungszeitraum ist April bis Juni 2026; Ergebnisse sollen im Oktober 2026 vorliegen. Schamburek appellierte an alle Clubs, ihre Mitglieder zur Teilnahme zu motivieren – für valide Ergebnisse sei eine hohe Teilnahmequote notwendig.
Weitere Themen seines Berichts waren die Teilnahme des ÖMVV an der Tullner Oldtimermesse und die Mitwirkung im Beirat der eFuel Alliance, wo der Verband die Relevanz synthetischer Kraftstoffe für die Zukunft historischer Mobilität einbringt.
Bericht zur Interessenvertretung - Politische Arbeit in herausfordernden Zeiten
Christian Gantner erläuterte ausführlich die intensive politische Arbeit des ÖMVV. Hauptanliegen ist und bleibt der **dauerhafte Erhalt des legalen Betriebs historischer Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr**. Während Klimaziele auf europäischer und nationaler Ebene immer strenger werden, ist der Status historischer Fahrzeuge derzeit nicht gefährdet – allerdings nur durch ständige Lobbyarbeit.
Wesentliche Punkte seines Berichts:
* Der ÖMVV ist stark in die Arbeiten des KHMÖ eingebunden (gemeinsame Plattform von ÖMVV und AMV).
* Die neue Bundesregierung 2025 brachte Veränderungen in politischen Zuständigkeiten, was erneute Kontaktaufnahmen und Gespräche notwendig machte.
* Historische Fahrzeuge sind zwar kulturell anerkannt, dennoch steigt der regulatorische Druck – besonders in Bereichen wie Emissionen, Geräuschentwicklung und Verkehrssicherheit.
Gantner erinnerte daran, dass historische Fahrzeuge trotz ihrer hohen gesellschaftlichen Bedeutung nur **0,3 % des österreichischen Gesamtverkehrs** ausmachen – ein starkes Argument für Ausnahmeregelungen. Der ÖMVV repräsentiert über **100.000 Besitzer** und mehr als **350.000 historische Fahrzeuge**.
Konkrete laufende Projekte umfassen:
* den Gesamterlass des BMIMI für eine einheitliche Regelung historischer Fahrzeuge
* Aktualisierung des Mängelkataloges
* Fragen zu Abgas- und Lärmmessung sowie Bremsprüfung
* Zuständigkeiten der Landesprüfstellen (hier gibt es Widerstand)
* Aufhebung des Wochenendfahrverbotes für historische LKW
* Harmonisierung der Kennzeichenformate
FIVA – Internationale Perspektive
Legislation Commission
Wolfgang Eckel stellte die europäischen legislativen Entwicklungen vor. Er erklärte die Funktionsweise des EU-Regelkreises und die Bedeutung der koordinierten Arbeit zwischen FIVA, nationalen Verbänden und den Mitgliedern selbst. Historische Fahrzeuge genießen in der EU breite Unterstützung, dennoch verändern neue Richtlinien laufend den Rahmen.
Besondere Themen:
* End-of-Life-Directive (Ausnahmen für historische Fahrzeuge)
* Roadworthiness Testing Directive 2026
* Ausstellung im EU-Parlament zur Bedeutung historischer Mobilität
Technical Commission
Michaela Riedl berichtete über die stetige Weiterentwicklung des EDV-Systems zur Ausstellung der FIVA-ID-Cards. Schwerpunkt waren Problemfälle, internationale Kooperationen sowie das Projekt „Vehicle of Historic Significance“ (VHS), bei dem Österreich den Puch 500 als Mobilitäts-Meilenstein einbrachte.
Wichtig: Am 24. Jänner 2026 findet eine verpflichtende Schulung für technische Bevolm#ächtigte statt.
Culture & Youth Commission
Schamburek ergänzte die internationale kulturelle Dimension – Zusammenarbeit mit UNESCO, ICOM, ICOMOS und weiteren Institutionen zur Bewahrung des mobilen Kulturerbes.
StarterMotor – Jugendförderung
Das ÖMVV-Jugendprogramm "StarterMotor" wurde 2025 mit dem "FIVA Culture Award" ausgezeichnet. Ziel ist es, junge Menschen für Oldtimer zu begeistern und in Clubs zu integrieren. Schamburek dankte den zahlreichen engagierten Clubs und stellte die zukünftigen Schwerpunkte vor: verstärkte Pressearbeit, Messeteilnahmen, Sponsorensuche und Projekttage.
Finanzen & Beschlüsse
Kassier Stephan Radl präsentierte den Finanzbericht, wobei 2024 und 2025 aufgrund verschobener Rechnungen gemeinsam betrachtet wurden. Der Budgetvoranschlag 2026 wurde einstimmig angenommen.
Die Rechnungsprüfer bestätigten eine einwandfreie Gebarung; Vorstand und Kassier wurden einstimmig entlastet.
Eine Beitragserhöhung in zwei Schritten ab 2026 wurde ebenfalls einstimmig angenommen.
Unter Allfälliges rief Präsident Krickl zur aktiven Unterstützung des StarterMotor-Programms auf. Weitere Wortmeldungen gab es nicht. Die Versammlung endete um 12:18 Uhr.
Oldtimer sind rollendes Kulturgut und als solches in unserer Vergangenheit verankert. Die emotionale Kraft schöner Erinnerungen und Erlebnisse tritt in die Gegenwart, wenn ein klassisches Automobil an uns vorüberfährt, egal ob im realen Leben, auf der Straße, auf der Kinoleinwand, am TV-Bildschirm oder auf einer Magazinseite.
In unserem Land hat die Oldtimer- und Youngtimerszene eine feste, solide Basis. Hunderte gut organisierte Clubs, zehntausende Oldtimerenthusiasten, ein breites Spektrum an Veranstaltungen - von der Clubausfahrt über Messen bis hin zu Topveranstaltungen mit internationaler Strahlkraft wie der „Ennstal Classic“ – tragen dazu bei, dass Millionen Österreicher sich freuen, wenn Sie einen Oldtimer auf der Straße sehen.
Die Studie 2022 zeigt alle Details zur österreichischen Oldtimerszene (Download unter www.khmoe.at) und ist im Sinne aller ein unverzichtbarer Wissens- und Datenpool auch in Richtung Interessenvertretung. Nach 2017 und 2022 wird die Studie "Oldtimer in Österreich" 2026 wiederholt und alle Besitzer und Besitzerinnen eingeladen daran online teilzunehmen. Der Studienstart ist für das Frühjahr 2026 geplant - Keep u posted.
Themen: Analoge Arbeit begeistert den Nachwuchs - "Oldtimer-Weiterbildungsmodul" in Salzburg, FIVA ID-CARD Schulungstermin - Save the date 24.1.2026!, Tipps zur Einwinterung von Oldies - Die kalte Jahreszeit naht und mit ihr auch die Frage: Wie überwintert mein Oldtimer sicher, um im Frühjahr wieder glänzend und zuverlässig startklar zu sein? Maßgeschneiderte OCC Versicherungslösungen für Liebhaberfahrzeuge.
Themen: Wer einmal vor seinem brennenden Oldie getanden hat, weiß wie wichtig schnelles und richtiges Löschen ist. Der Mängelkatalog und die besonderen Themen für Oldtimer ist in Überarbeitung. Der ÖMVV stellt Leitfäden rund um Oldies zur Verfügung. Fahr(t)raum Veranstaltungen im September.
Das neue Motorsport-Volksfest für jede Generation
Einladung zum
Legends Grand Prix am Salzburgring
3. – 5. Oktober 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Freude möchten wir Sie und Ihren Oldtimer-Club zum diesjährigen Legends Grand Prix am Salzburgring vom 3. – 5. Oktober 2025 einladen. Dieses einzigartige und neue Motorsport-Volksfest bringt Motorsport-Enthusiasten und historische Rennwagen zusammen und verspricht ein unvergessliches Wochenende für alle Besucher und Teilnehmer.
Veranstaltungsdetails
• Ort: Salzburgring, Österreich
• Datum: 3. – 5. Oktober 2025
Highlights der Veranstaltung
• Demofahrten mit historischen Rennwagen verschiedener Epochen
• Einen einzigartigen historischen Jahrmarkt
• Niki Lauda Hommage: "50 Jahre erster WM-Titel" mit einem Sonderlauf und einer Ausstellung seiner Fahrzeuge
• Meet & Greet mit Rennlegenden der Vergangenheit und Neuzeit
• Elvis Presley Tribute Show: RUSTY & LAS VEGAS BAND mit einem einzigartigen Live-Konzert am Freitag Abend
• Verschiedene Händler und Aussteller.
• Kunstmeile
• Ausgewählte Parkflächen für Oldtimerclubs und deren Präsentation
• und vieles mehr
Angebot für Autoclubs
Wir bieten Ihrem Club verschiedene Möglichkeiten, an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen:
1.) Gruppentarif für Oldtimerclubs
Bei Gruppenanmeldungen ab 15 Personen gewähren wir einen ermäßigten Ticketpreis.
Ticket-Shop: shop.mtms.at/tickets/legends-g...
2.) Fahrzeug-Präsentation
Wir stellen auf dem Oldtimer-Parkplatz (wahrscheinlich sogar auf dem Veranstaltungsgelände) einen speziellen Bereich für Oldtimerclubs zur Verfügung, wo die Clubs ihre Fahrzeuge und sich selbst präsentieren können.
Anmeldung
Um Ihren Club anzumelden, kontaktieren Sie uns bitte unter:
• E-Mail: p.althammer@legends-gp.com