Die FIVA-Kommission für Nutzfahrzeuge (Utilitarian Commission): Die Kommission für Nutzfahrzeuge umfasst alle Arten von Lastkraftwagen, Bussen, Wohnmobilen, Landwirtschaftsfahrzeugen, Militärfahrzeugen und ähnlichen Fahrzeugen und konzentriert sich auf Fahrzeuge, die nicht nur den Transport, sondern auch den Handel revolutioniert haben. Es gibt kein besseres Beispiel für die historische Rolle dieser Fahrzeuge als die Veranstaltung, die die Kommission am 14. und 15. Juni 2025 organisiert hat. In Zusammenarbeit mit der FIVA Veranstaltungskommission veranstaltete die Nutzfahrzeugkommission zusammen mit dem deutschen FIVA-Nationalverband ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) und der Stadt Netphen ein FIVA-Weltereignis Automobil Club) und der Stadt Netphen in Deutschland ein FIVA-Weltereignis, um den 130. Jahrestag der weltweit ersten motorisierten Buslinie zu feiern, die am 12. März 1895 auf der Strecke Deuz-Netphen-Siegen ihren Betrieb aufnahm. Dieser Meilenstein markierte einen Paradigmenwechsel weg vom Pferde- und Dampftransport hin zum Verbrennungsmotor und revolutionierte die Mobilität von Passagieren. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besitzer von Omnibussen, Reisebussen und anderen Nutzfahrzeugen an, darunter auch einige aus anderen Ländern, und stieß bei der Öffentlichkeit und den Einwohnern von Netphen auf großes Interesse. Besonders erwähnenswert ist, dass viele der an der Feier teilnehmenden Busse mit umweltfreundlichem HVO100-Diesel betrieben wurden, was einmal mehr beweist, dass historische Fahrzeuge mit dem Umweltschutz vereinbar sind.
Diese FIVA Utilitarian World Event spiegelt das Engagement der FIVA wider, die immaterielle Kultur historischer Fahrzeuge zu bewahren und zu fördern – nicht nur Autos und Motorräder, sondern auch Busse, Lastwagen und öffentliche Verkehrsmittel, die das Leben im 20. Jahrhundert geprägt haben. Ein Teil dieses Engagements zeigte sich in der Ausgabe von zwei FIVA-Ausweisen für Busse während der Veranstaltung, eine Premiere.
Altfahrzeuge (ELV) – Mitglieder des Europäischen Parlaments berichten über den Abschluss der Verhandlungen Am 26. Januar 2026 berichtete der Europaabgeordnete Saudargas (EVP; Litauen) als Mitberichterstatter für das ELV-Dossier dem Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments (IMCO) über den Abschluss der Verhandlungen, mit dem Ziel, die Vereinbarung im Parlament zu verabschieden, bevor sie nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft tritt. Er hob die unterschiedlichen Konfliktlinien zwischen den Positionen der Institutionen und den wichtigsten Punkten der Vereinbarungen hervor, wobei einige offene Punkte noch für technische Diskussionen auf Arbeitsebene offen bleiben, die nun von der zyprischen Ratspräsidentschaft vorangetrieben werden. Die wichtigsten Debatten rund um den ELV-Vorschlag konzentrieren sich auf die Einführung verbindlicher Anforderungen an die Recyclingfähigkeit und den Recyclinganteil, die erhebliche Ausweitung der Herstellerverantwortung für Fahrzeughersteller, strengere Vorschriften für die Demontage, Behandlung und Ausfuhr von Altfahrzeugen sowie den umfassenderen Übergang zu einer kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie. Die spezifische Behandlung von Fahrzeugen von historischem Interesse ist zwar kein Hauptschwerpunkt des Dossiers, bleibt aber für die FIVA und die von ihr vertretene Gemeinschaft von grundlegender Bedeutung. Obwohl wir noch auf die Veröffentlichung des endgültigen Textes warten, ist die FIVA zuversichtlich, dass die Ausnahmeregelung für Fahrzeuge von historischem Interesse beibehalten wird und idealerweise auf Fahrzeugteile ausgeweitet werden sollte. Wir setzen uns auch für eine explizitere Anerkennung der Eigentumsrechte von Fahrzeugbesitzern ein, die sie vor ungerechtfertigter Enteignung ihres Eigentums schützen würde.
Die Motorradkommission (Motorcycle Commission): Die FIVA-Motorradkommission setzt sich unermüdlich für die Förderung historischer Motorräder und deren sichere und verantwortungsbewusste Nutzung im Rahmen ihres Mottos „Classic Bikes: Ride Don’t Hide” ein. Eines der Mittel, mit denen die Kommission dieses Ziel erreicht, ist die enge Zusammenarbeit mit anderen FIVA-Kommissionen wie der Legislativkommission, um den Schutz des Nutzungsrechts historischer Motorräder auf öffentlichen Straßen zu gewährleisten. Sie arbeitet auch eng mit der FIVA-Veranstaltungskommission zusammen, um das richtige Umfeld für historische Motorradveranstaltungen zu schaffen, damit die Fahrer ihre Motorräder in vollen Zügen genießen können. Es gibt kein besseres Beispiel für diese kommissionsübergreifende
Zusammenarbeit als die FIVA-Motorrad-Weltrallye, die im Mai 2025 in Italien stattfand. Die FIVA-Motorradkommission, die FIVA-Veranstaltungskommission und der nationale FIVA-Verband in Italien, der Automotoclub Storico Italiano (ASI), trugen maßgeblich dazu bei, dass dies eine großartige Veranstaltung für Fahrer, Beifahrer und das Publikum wurde, das es genoss, 150 Motorräder zu sehen und zu hören, die durch Städte, Dörfer und die Landschaft fuhren. Da die Veranstaltung überzeichnet war, wurde die Teilnehmerzahl auf 150 historische Motorräder begrenzt – viele davon mit Sozius und einer bemerkenswerten Anzahl von Beiwagen. Die Maschinen reichten von einem Modell aus dem Jahr 1913 bis zur 30-jährigen FIVA-Schwelle für historische Fahrzeuge, was sie zu einer beeindruckenden Präsentation für die weltweite historische Motorradgemeinschaft machte, was auch durch die Tatsache verdeutlicht wird, dass die Teilnehmer aus 18 Ländern kamen und einen faszinierenden Einblick darin gaben, wie eine gemeinsame Leidenschaft unter der gemeinsamen globalen Flagge der FIVA geteilt werden. Vor allem wichtig war, dass die Veranstaltung zur Unterstützung ihres Mottos „Ride Don’t Hide” (Fahren statt verstecken) von der italienischen Polizei hervorragend unterstützt und verkehrsrechtlich begleitet wurde, die alle Fahrergruppen begleitete – das bedeutete, dass keine Stopps an roten Ampeln, Kreisverkehren usw. erforderlich waren. Dies war eine große Hilfe für die ältesten Motorräder, bei denen ein Stopp auch das Abstellen des Motors bedeutet. Das Neustarten erfordert Anschieben und Aufspringen im richtigen Moment – auf ebenem Boden oder bergab kein Problem, bergauf jedoch eine Herausforderung. Dementsprechend ist es keine Überraschung, dass „Ride Don’t Hide” mit solchen Anstrengungen für viele nicht nur Realität wurde, sondern auch zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis fürs Leben. Ein besonderes Highlight der Rallye war der Start des „FIVA-ASI Green Dream Team”, bei dem drei Motorräder während der gesamten Veranstaltung mit Biokraftstoff betrieben wurden. Das Team demonstrierte, dass Biokraftstoff eine sichere und nachhaltige Option für Motorräder ist, und unterstützte damit den Nachhaltigkeitsansatz der FIVA.
Wichtige Termine 2026, ÖMVV Staatsmeisterschft 2026 - 13 Termin sind gemeldet. Oldtimertage 2026 vom 25.-26. April 2026 www.oldtimertage.at, Was gibt es Neues auf EU-Ebene - FIVA News, OCC-Versicherungsschutz für Liebhaberfahrzeuge.
Die Veranstaltungskommission (Events Commission): Die FIVA-Veranstaltungskommission unterhält eine international angesehene Reihe von Veranstaltungskodizes und überprüft und überwacht die im FIVA-Kalender registrierten Veranstaltungen. durch ein internationales Team von Stewards aus 30 Ländern weltweit, was die globale Präsenz der FIVA verdeutlicht. Hinzu kommt, dass der Veranstaltungskalender der FIVA für 2025 eine Rekordzahl von 130 Veranstaltungen umfasste und die Anmeldungen für Weltveranstaltungen im Jahr 2026 rapide zunehmen, was die Voraussetzungen für ein weiteres erfolgreiches Veranstaltungsjahr im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums der FIVA schafft. Einer der Höhepunkte der Veranstaltungskommission war die FIVA-Weltrallye, die vom 24. bis 27. Oktober 2025 in Istanbul, Türkei, stattfand. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem türkischen Nationalverband der FIVA, dem Classic Car Club of Türkiye, organisiert und brachte hundert bemerkenswerte historische Fahrzeuge für eine 210 Kilometer lange Reise durch den europäischen und asiatischen Teil Istanbuls zusammen, was die Rallye in jeder Hinsicht zu einem wahrhaft transkontinentalen Erlebnis machte. Der Vorstand des Classic Car Club of Türkiye Der Vorstand des Classic Car Club of Türkiye arbeitete über ein Jahr lang eng mit der FIVA-Veranstaltungskommission zusammen, um ein wirklich unvergessliches Erlebnis zu gewährleisten. Die internationale Ausrichtung der Rallye wurde durch die starke lokale und internationale Beteiligung unterstrichen, an der auch Teilnehmer aus England, Bulgarien, Griechenland, dem Kosovo und Nordzypern teilnahmen. Noch wichtiger ist, dass die Rallye nicht nur als Feier der Vergangenheit, sondern auch als Investition in die Zukunft herausragte, wie die Bildungsförderprogramme für Studierende, die aktive Beteiligung von Frauen in Führungspositionen und Wettbewerben sowie die enge Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen zeigen, die als Vorbild für soziale Nachhaltigkeit dienen.
Die Technische Kommission der FIVA (Technical Commission): Ausgehend von ihrer bahnbrechenden Zusammenarbeit mit Ferrari Classiche (die an anderer Stelle in diesem Medienkit behandelt wird) überwacht die Technische Kommission der FIVA den Technischen Kodex der FIVA, der die Regeln und Verfahren für die Dokumentation historischer Fahrzeuge festlegt. Dementsprechend ist eine ihrer Kernaktivitäten die Ausstellung des FIVA-Ausweises (FIVA Identitätskarte). In Österreich ist der ÖMVV die nationale Autorität der FIVA und zeichnet für die Ausstellung von FIVA ID-CARDS veantwortlich. Die FIVA-ID-Karte ist ein international anerkanntes Dokument, das unter anderem die Überprüfung der Authentizität und Rückverfolgbarkeit ermöglicht, die beiden Hauptfaktoren, die die DNA eines Fahrzeugs ausmachen. In diesem Zusammenhang wird die Technische Kommission der FIVA auf der Retromobile 2026 die Einführung des Konzepts „FIVA World Heritage Vehicle Programme” miterleben, einer Auszeichnung, die die Bedeutung eines Fahrzeugs für das automobile Erbe eines Landes würdigt. Jede FIVA ANF oder jedes Mitgliedsland kann jährlich ein Fahrzeug nominieren und ihm die Bezeichnung „FIVA World Heritage Vehicle” verleihen. Jede Nominierung muss einen erläuternden Text, Bilder und einen FIVA-Ausweis oder die Verpflichtung enthalten, einen solchen vor der Verleihung der Auszeichnung zu beschaffen. Nach der Ausstellung ist der Ausweis identisch mit den Standard-FIVA-Ausweisen, ohne dass ein Unterschied gemacht wird.
Diese Auszeichnung verleiht dem Fahrzeug einen einzigartigen Status, der durch ein spezielles Zertifikat mit dem FIVA-Logo, einer Bestätigung der Auszeichnung und den Unterschriften der Mitglieder der Technischen Kommission formalisiert wird. Sie kann auf Kriterien wie den folgenden basieren: Es handelt sich um das älteste funktionsfähige Fahrzeug des Landes, es hat die lokale Automobilindustrie revolutioniert, es war das erste zugängliche öffentliche Verkehrsmittel, es wurde von einem nationalen Visionär erfunden, es gehörte einer berühmten Persönlichkeit, es steht in Verbindung mit einem wichtigen historischen Ereignis, es repräsentiert eine soziale Bewegung oder es gibt andere triftige Gründe, die von der nominierenden Partei vorgebracht werden. ANFs/Mitgliedsländer müssen Nominierungen mit begründeten Argumenten einreichen. Die Technische Kommission (TC) entscheidet, ob das Fahrzeug die Kriterien erfüllt, wobei bei Bedarf die Möglichkeit eines weiteren Dialogs zwischen der Technischen Kommission der FIVA und der nominierenden Partei besteht.
Brauchen wir Oldtimer wirklich - Gedankenspiele. Ein durchsetzungsstarke Interessenvertretung ist heute wichtiger denn je - nur gemeinsam sind wir stark! Schulung für technische Bevollmächtigter am 24.1.2026. OCC-Tipps für den Klassiker-Winterschlaf und fahr(T)raum Veranstaltungen im Dezember.
Die Jugend- und Kulturkommission widmet sich sowohl den jugendlichen als auch den kulturellen Aspekten historischer Fahrzeuge. Einerseits liegt ihr Schwerpunkt auf der aktiven Einbindung der jüngeren Generation, einem Schwerpunkt, der für die Zukunft der historischen Fahrzeugbewegung von entscheidender Bedeutung ist und zu einer Reihe wirklich einzigartiger Errungenschaften geführt hat, darunter Jugendforen. Aktivitäten wie Jugendforen haben nicht nur zur Stärkung, Vernetzung und Inspiration der nächsten Generation von Liebhabern historischer Fahrzeuge geführt, sondern auch dazu beigetragen, junge Köpfe zusammenzubringen, um echte Fragen zur Zukunft historischer Fahrzeuge aus der Perspektive der Jugend anzugehen, darunter auch, ob historische Fahrzeuge einen Platz in einer nachhaltigen Welt finden können. Wie könnte die Leidenschaft für historische Fahrzeuge zu einem Beruf werden? Wie könnten veraltete Stereotypen über historische Fahrzeuge durchbrochen und für neue Generationen neu gestaltet werden? Neben ihrem Schwerpunkt auf Aktivitäten für junge Menschen konzentriert sich die Kommission auf den Schutz und die Förderung historischer Fahrzeuge, die Teil unseres „mobilen Kulturerbes” sind, und würdigt dabei die historischen, technologischen, sozialen, ikonografischen und ästhetischen Werte, die für unser Verständnis der Entwicklung des Automobilbaus von grundlegender Bedeutung sind, und erkennt weltweit herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung des automobilen Erbes an.
Die ÖMVV Jugendförderungsaktion StarterMotor gewinnt die FIVA Culture Award 2025. "Oldtimer in Österreich" - 2026 ist die Neuauflage der Studie geplant - der Erfolg hängt von der regen Teilnahme ab, Infos folgen Anfang 2026. Deutsche Entscheidung zu den Zustandsnoten mit Blick auf Oldtimerkaufverträge - Rechtstipp. OCC – Ihr verlässlicher Partner für den Schutz historischer Fahrzeuge und das November Programm von fahr(t)raum.
Die Gesetzgebungskommission (Legislation Commission): Die Gesetzgebungskommission der FIVA setzt sich unermüdlich für den Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge ein und überwacht regulatorische Angelegenheiten und institutionelle Beziehungen, während sie gleichzeitig EU-Initiativen, -Politiken und -Gesetzgebungsvorhaben genau verfolgt und beobachtet. Viele nicht-europäische FIVA-Mitglieder nutzen die Arbeitsergebnisse der Gesetzgebungskommission als wörtliche „Best Practices“, die sie für die Verwendung in ihren Heimatländern anpassen. Zuletzt gipfelte die Arbeit der Gesetzgebungskommission in einer Einladung des Europäischen Parlaments an die FIVA vom 1. bis 3. April 2025. Ziel war es, der FIVA die Möglichkeit zu geben, eine Ausstellung im Parlament in Straßburg, Frankreich, zu präsentieren sowie aktiv zu interagieren und über historische Fahrzeuge zu diskutieren. Neben einer Reihe von Aktivitäten und Präsentationen nutzte die FIVA diese Gelegenheit auch, um die „FIVA-Roadmap“ zu verteilen, mit der die FIVA ihre Vorschläge und Richtlinien zum Schutz und Erhalt historischer Fahrzeuge als wichtigen Teil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes nicht nur als Organisation mit Sitz in Europa, sondern als globale Organisation.
www.oemvv.at
Der ÖMVV ist die nationale FIVA Autorität (ANF – Autorité Nationale de FIVA) für Österreich und dadurch berechtigt die FIVA ID-Card für in Österreich zugelassene Fahrzeuge auszustellen. Die ANF übt auch in der Generalversammlung der FIVA das Stimmrecht für das jeweilige Land aus.
Im Jahr 1966 schloss sich eine Gruppe von Organisationen, die Liebhaber historischer Fahrzeuge aus mehreren Ländern vertraten, zu einer internationalen Vereinigung zusammen, die sich ausschließlich der Förderung, dem Schutz und der Erhaltung historischer Kraftfahrzeuge wie Autos, Motorräder, Busse, Traktoren und Dampfmaschinen widmete. Aus dieser Organisation ging die heutige Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) hervor.
In den vergangenen sechzig Jahren hat die FIVA einen langen Weg zurückgelegt, ist exponentiell gewachsen und heute in über neunzig Ländern und auf allen Kontinenten vertreten und zählt über zwei Millionen Mitglieder. Ergänzt wird dies durch eine Vielzahl von professionellen Mitgliedern, darunter auch eine Reihe der weltweit führenden Museen für historische Fahrzeuge, internationale Rallye- und Veranstaltungsorganisatoren sowie globale Automobilhersteller und -zulieferer.
Heute, zum sechzigsten Jahrestag ihrer Gründung, ist die FIVA die weltweit führende Organisation für historische Fahrzeuge. Zusammen mit der FIA (Fédération International Automobile), dem Dachverband des Motorsports und führenden Verband der Mobilitätsorganisationen, und der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), dem weltweiten Dachverband des Motorradrennsports, kooperiert die FIVA, um den historischen Motorsport zu fördern.
Dies gipfelt in der Unterzeichnung eines dreiseitigen Manifests zwischen den drei Organisationen im Jahr 2023. Angesichts der globalen Bedeutung der FIVA und ihres Engagements für die Förderung der Erhaltung historischer Fahrzeuge und die Weitergabe der damit verbundenen Technologien an künftige Generationen hat sich die FIVA dafür eingesetzt, den Wert dieses wahrhaft einzigartigen industriellen Erbes zu steigern und den interkulturellen Austausch zu fördern. Dies zeigt sich in der Veröffentlichung des wegweisenden Dokuments „Charta von Turin” durch die FIVA, das sich nicht nur der Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern Gebäuden und Artefakten im Zusammenhang mit historischen Fahrzeugen widmet. Die Charta dient dem Schutz der historischen Substanz historischer Fahrzeuge und soll durch deren aktive Nutzung, Wartung, Erhaltung, Restaurierung und Reparatur sicherstellen, dass künftige Generationen sich an diesen kulturellen Schätzen erfreuen können. Angesichts dieses Ansatzes ist es nicht verwunderlich, dass die FIVA auf eine stolze und langjährige Zusammenarbeit mit der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zurückblicken kann, die 2017 in einer umfassenden kulturellen Partnerschaft und dem Beraterstatus als Nichtregierungsorganisation gipfelte. Heute gehört zu den wichtigsten Prioritäten der FIVA nicht nur die Förderung, der Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern auch die verantwortungsvolle Nutzung historischer Fahrzeuge und Youngtimer (Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren Alter) auf öffentlichen Straßen zum Nutzen ihrer Besitzer, Liebhaber und der Öffentlichkeit. Die engagierten und spezialisierten Kommissionen der FIVA wie die Legislation Commission, Youth and Culture Commission, Events Commission, Motorcycle Commission und Utilitarian Commisssion arbeiten daran, dieses Mandat zu erfüllen.
Vorbereitung auf die nächsten 60 Jahre…
Während die FIVA sich weiterhin für die Rechte der Nutzer historischer Fahrzeuge weltweit einsetzt, dient die Arbeit der FIVA und ihrer Kommissionen als Vorbild dafür, wie ein sinnvolles Engagement für das Kulturerbe aussehen sollte: authentisch, partizipativ und zukunftsorientiert. Unterstützt wird sie dabei von einer Legislativkommission, die sich dafür einsetzt, dass sowohl die heutige Generation von Enthusiasten als auch die zukünftigen Generationen das automobile Erbe weiterhin gemeinsam feiern und genießen können, sowie von der Veranstaltungs-, Motorrad- und Nutzfahrzeugkommission, die sich nicht nur für die Würdigung des automobilen Erbes einsetzt, sondern auch die Gemeinschaften und Traditionen zusammenbringt, die diese Maschinen durch Veranstaltungen auf der ganzen Welt mitgeschaffen haben.
Unterstützt von einer Gruppe erstklassiger Stewards ist die FIVA ihrem Slogan „Fahrzeuge von gestern auf den Straßen von heute“ treu geblieben. Diese Bemühungen werden von einer Jugend- und Kulturkommission unterstützt, die sich dafür einsetzt, zu zeigen, wie historische Fahrzeuge Menschen und Orte auf eine Weise verbinden, die unsere Gesellschaften geprägt hat – und diese Geschichte für die zukünftige Generation zu bewahren, ist ein zentraler Bestandteil der Mission der FIVA.
Die FIVA muss sich jedoch auf neue Herausforderungen vorbereiten, darunter die Bewältigung einer Vielzahl neuer Themen wie alternative Kraftstoffe, grüne Technologien und verantwortungsbewusste Restaurierungsmethoden, um historische Fahrzeuge auf der Straße zu halten – ohne ihre Authentizität zu beeinträchtigen. Die Antworten und Lösungen sind nicht einfach, aber die Botschaft ist klar: Die Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig die Zukunft zu begrüßen, ist kein Widerspruch. Es ist unsere gemeinsame Herausforderung, und die FIVA ist bereit dafür. Die FIVA übernimmt bereits eine Vorreiterrolle, sei es durch die Arbeit der Technischen Kommission der FIVA oder durch die Arbeit und Forschung der FIVA-ANFs wie unter anderem ASI (Automotoclub Storico Italiano), FBHVC (Federation of British Historic Vehicle Clubs),FFVE (Federation Francaise de Vehicules d’Epoque) und ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen Verband) die alle bahnbrechende Arbeit in einer Reihe von Bereichen leisten, darunter auch im Bereich der Nachhaltigkeit udn Jugendarbeit. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeiten sind in der Praxis zu sehen, wie der rote Faden aller FIVA-Weltveranstaltungen im Jahr 2025 zeigt. So haben beispielsweise die World Motorcycle Rally in Italien und die Utilitarian-Veranstaltung in Netphen dazu beigetragen die ökologische Nachhaltigkeit hervorzuheben, indem sie die Kompatibilität alternativer Kraftstoffe mit historischen Fahrzeugen förderten, während die Rallye in der Türkei sich durch die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit auszeichnete, indem sie die Vielfalt, die Stärkung und die Investitionen in die nächste Generation betonte und hervorhob.
Angesichts der vielen neuen Herausforderungen, denen wir heute in der Welt der Energiethemen und Mobilität gegenüberstehen, wird die FIVA ihre Arbeit fortsetzen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in den nächsten sechzig Jahren ein Gleichgewicht zwischen Freude und Verantwortung erreicht und aufrechterhalten werden kann.
Oldtimer sind längst kein Nischen-Hobby mehr: Sie sind bewegliches Kulturgut mit emotioneller Kraft, wirtschaftlicher Bedeutung und einem wachsenden gesellschaftlichen Stellenwert. Laut einer neuen Studie ist die Faszination historischer Fahrzeuge heute stärker denn je — egal ob bei Veranstaltungen, im Straßenbild oder in der digitalen Welt.
Historische Fahrzeuge gelten nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als lebendige Erinnerung an eine motorisierte Vergangenheit. Ihre Bedeutung wird zunehmend über nostalgische Gefühle hinaus verstanden: Oldtimer stehen für Designgeschichte, technische Innovationen früherer Epochen und als Bindeglied zwischen Generationen.
Diese emotionale Komponente macht sie zu einem „rollenden Kulturgut“ – ein Begriff, der oft in Studien hervorgehoben wird. Sie sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses und erzählen Geschichten von Mobilität, Gesellschaft und Technik.
Rechtlicher Rahmen und Klassifizierung historischer Fahrzeuge
In Österreich regelt das Kraftfahrgesetz, was als historisches Fahrzeug gilt: Fahrzeuge älter als 30 Jahre oder Baujahr vor 1955 stehen im Fokus des historischen Erhalts. Zusätzlich gibt es eine „approbierte Liste“ (www.khmoe.at) historischer Fahrzeuge, die regelmäßig überarbeitet wird und Besitzern die Möglichkeit gibt, Bestätigungsurkunden zum Eintrag für ihre Fahrzeuge zu beantragen. Der Eintrag des Fahrzeugmodells in der Liste ist eine der Voraussetzungen für die historische Typisierung in Österreich. Nur Fahrzeuge, die historische typisiert sind - rote §57a Plakette - gelten vor dem Gesetz als "historisch".
Diese Klassifizierung ist nicht nur für rechtliche Aspekte relevant, sondern auch für Versicherungen, Zulassungen.
Junge Szene: Nachwuchs und Zukunft
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie die Oldtimer-Szene für jüngere Generationen attraktiv bleibt. In der Vergangenheit wurde bereits betont, wie wichtig die Einbindung junger Enthusiasten ist – etwa durch Integrationsangebote in Lehrlingsausbildungen oder spezielle Medienformate. Auch Umfragen zeigen, dass ein hoher Anteil junger Erwachsener Interesse an klassischen Fahrzeugen hat.
Das sind entscheidende Impulse - Beispiel: ÖMVV Jugendförderung StarterMotor -, denn ohne neuen Nachwuchs droht der Szene mittelfristig ein demografisches Problem. Initiativen der Oldtimer-Clubs, Kooperationen mit Schulen und digitale Formate sind daher wichtige Treiber.
Wirtschaftliche Bedeutung der Szene
Oldtimer sind nicht nur ein Hobby, sondern ein Wirtschaftsfaktor. Vom klassischen Teile-Handel über Restaurierungsbetriebe bis hin zu Versicherungen und Events generiert die Szene rund 760 Mio Wertschöpfung p.a. (Quelle: Studie: "Oldtimer in Österreich"). Restaurierungen werden aufwendiger, technischer und anspruchsvoller — was wiederum Spezialbetriebe in ganz Österreich stärkt und Arbeitsplätze sichert.
Nachhaltigkeit & Technik im Oldtimer-Kontext
Im Zeitalter der Nachhaltigkeit stellt sich auch für Oldtimer-Fans die Frage: Wie kann historische Mobilität ökologisch verantwortungsvoll gestaltet werden? Einige Clubs und Initiativen beschäftigen sich mit CO₂-Neutralität durch nachhaltige Treibstoffen (eFuels) — ohne den historischen Charakter zu verlieren.
Diese Balance zwischen Tradition und Innovation macht die Szene dynamisch und öffnet sie auch für neue Mitglieder und Perspektiven.
Eine lebendige Szene mit Zukunft
Die Oldtimer-Szene in Österreich ist vielfältig, lebendig und im Wandel. Sie vereint Traditionsbewusstsein mit zukunftsweisenden Ideen. Veranstaltungen, die rechtliche Anerkennung historischer Fahrzeuge, wirtschaftliche Trends und der Dialog zwischen Generationen sorgen dafür, dass Oldtimer auch in Zukunft mehr sind als nur nostalgischer Blick zurück.
Quelle: ÖAMTC
2026 wird es zum letzten Mal eine Klebevignette in Österreich geben. Der Preis steigt gemäß der Inflationsrate. Die Jahresvignette kostet dann für einen Pkw 106,80 Euro (drei Euro mehr als 2025), für ein Motorrad 42,70 Euro (plus 1,20 Euro). Auch die unterjährigen Varianten (2-Monats-, 10-Tages- und Tagesvignette) werden entsprechend valorisiert.
Teurer werden auch die Öffis: Nach der Erhöhung im August steigt der Preis für das österreichweite Klimaticket mit Jahreswechsel ein weiteres Mal binnen weniger Monate, und zwar von 1.300 auf 1.400 Euro. Auch die regionalen Klimatickets werden mit Jahreswechsel zum Teil teurer. Besonders drastisch ist der Preisanstieg für die Jahreskarte der Wiener Linien: Diese wird um 102 Euro und damit 28 Prozent teurer und kostet per Jahreswechsel 467 Euro (digital: 461 Euro) pro Jahr.
Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nichts. Bei neuzugelassenen Pkw kann es hingegen – abhängig vom Antrieb – zu einer höheren Belastung kommen.
Verbrenner:
Bei neuen Pkw mit Verbrennungsmotor, die nicht extern aufgeladen werden können, steigt die Steuer meist um rund 35 Euro pro Jahr gegenüber einer Erstzulassung im Jahr 2025. Nur bei sehr effizienten bzw. leistungsschwachen Pkw kommt es zu einer geringeren Steuererhöhung.
Plugin-Hybride:
Bei der Ermittlung der CO2-Emissionen für die Papiere von neuen Plugin-Hybriden wird mit der strengeren Abgasnorm "Euro-6E-bis" angenommen, dass diese im Realbetrieb weniger elektrisch gefahren werden. Hat der Hersteller nicht ausreichend gegengesteuert – z. B. mit einer größeren Batterie –, fallen durch die verpflichtende Abgasnorm auch die CO2-Emissionen in den Papieren höher aus. Obwohl diese Steigerung bei der motorbezogenen Versicherungssteuer im kommenden Jahr berücksichtigt wurde, sollten sich insbesondere Käufer:innen von Plugin-Hybriden vorab über die Höhe der laufend zu zahlenden Steuer informieren.
E-Autos:
Bei reinen E-Autos gibt es keine Änderung der seit April 2025 gütigen motorbezogenen Versicherungssteuer. Wie bei allen Antrieben gilt es auch hier, die laufende Belastung vorab zu berechnen, um keine böse Überraschung zu erleben.
Wer sich also ein neues Fahrzeug anschafft, sollte vorab klären, wie hoch die regelmäßig zu zahlende Steuer ausfallen wird. So bietet zum Beispiel der ÖAMTC online einen Rechner an.
Die NoVA, die einmalig zu zahlen ist, steigt mit Jahreswechsel für viele Neufahrzeuge, bei etlichen ändert sich nichts. Entscheidend ist das einzelne Gramm CO2, das in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Für vereinzelte Hybrid-Modelle, das Gros an Plug-In-Hybriden und alle Elektroautos zahlt man aufgrund der geringen oder gänzlich fehlenden CO2-Emissionen auf der Straße weiterhin keine NoVA.
Auch für 2026 gilt eine Übergangsregelung: Wer für ein NoVA-pflichtiges Neufahrzeug einen unwiderruflichen schriftlichen Kaufvertrag bis 1. Dezember 2025 abgeschlossen hat, zahlt noch die niedrigere NoVA gemäß den Werten von 2025, sofern das Fahrzeug bis zum 1. April 2026 geliefert wird.
Neu ist das Aus für die Rückerstattung bei älteren Fahrzeugen: Ab Mitte nächsten Jahres kann man sich die anteilige NoVA beim Verkauf oder der Verbringung ins Ausland nicht mehr zurückholen, außer es handelt sich um ein Fahrzeug dessen Erstzulassung maximal vier Jahre her ist. Neu ist auch: Least man ein neues Auto bei einem Leasingunternehmen in einem anderen EU-Mitgliedsstaat (bzw. EWR) über maximal 4 Jahre und geht das Fahrzeug anschließend wieder gesichert ins Ausland, muss man vorab nur die anteilige NoVA für den Nutzungszeitraum zahlen.
Quelle: ÖAMTC, www.oeamtc.at
Die ordentliche Generalversammlung des Österreichischen Motor-Veteranen-Verbands (ÖMVV) fand am 29. November 2025 im Hotel Steinberger in Altlengbach statt und wurde erstmals als hybride Sitzung durchgeführt, um sowohl physische als auch online teilnehmende Clubvertreter zu integrieren. Sitzungsbeginn war 10:02 Uhr. Präsident Robert Krickl begrüßte die anwesenden Delegierten und betonte die Bedeutung des Austauschs zwischen den Mitgliedsclubs und dem Verband.
Bericht des Präsidenten – Internationale Vernetzung & nationale Entwicklungen
Präsident Krickl legte seinen Schwerpunktbericht auf die internationale Zusammenarbeit des ÖMVV im Rahmen von DACHLILU (Deutschland – Österreich – Schweiz – Liechtenstein – Luxemburg). Dieses jährliche Koordinationstreffen dient dem intensiven Austausch zu regulatorischen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich historischer Fahrzeuge. 2025 wurden insbesondere strategische Fragen zur langfristigen Positionierung der FIVA (Weltverband historischer Fahrzeuge) diskutiert, sowie Maßnahmen im Umgang mit neuen Umwelt- und Mobilitätsvorgaben besprochen.
Bei der FIVA-Generalversammlung in Brasilien war der ÖMVV im Unterschied zu früheren Jahren nicht persönlich vertreten – Kostengründe machten eine Online-Teilnahme notwendig. Dennoch konnten Beiträge und Positionen des ÖMVV vollständig eingebracht werden.
Positiv hob Krickl die wachsende Anzahl an Clubveranstaltungen hervor, die nahezu wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie erreicht haben. Die Rückmeldungen zur Saison 2025 waren weitgehend positiv. Für 2026 ist allerdings mit ein bis zwei Veranstaltungen weniger zu rechnen – ein organisatorischer Konflikt mit einem Veranstalter machte eine Reduktion notwendig, wobei Gespräche für eine künftige Fortsetzung bereits laufen.
Im Rahmen der Mitgliederentwicklung konnte der ÖMVV erneut Zuwächse verzeichnen. Präsident Krickl betonte die Wichtigkeit des monatlichen ÖMVV-Newsletters und rief die Clubs auf, diesen aktiv an ihre Mitglieder weiterzugeben. Ebenso erklärte sich der Vorstand jederzeit bereit, bei Clubtreffen präsent zu sein, um Verbandsarbeit näher zu erläutern und Diskussionen zu fördern.
Bericht des Generalsekretärs – Organisation, Studien & Öffentlichkeitsarbeit
Generalsekretär Christian Schamburek berichtete über eine Vielzahl laufender Kernaufgaben – darunter tägliche administrative Tätigkeiten, Mitgliederbetreuung, Sponsorensuche und die intensive Kommunikation mit Clubs und Partnerorganisationen. Er unterstrich, wie wichtig eine kontinuierliche Präsenz des ÖMVV in Messen, Medien und politischen Arbeitsgruppen sei.
Ein großes Highlight für 2026 wird die Neuauflage der umfassenden Studie **„Oldtimer in Österreich“**, die bereits 2017 und 2022 durchgeführt wurde. Sie ist eine zentrale Grundlage der politischen Interessenvertretung des ÖMVV. Die Studie erhebt unter anderem:
* Einstellungen der österreichischen Bevölkerung zu historischen Fahrzeugen
* Nutzung und Besitzstrukturen
* Soziodemografische Daten
* Wirtschaftliche Effekte (Ausgaben, Versicherungen, Werkstätten, Restaurierungen)
* Erwartete Zukunftsentwicklungen
Zusätzlich werden 50 Clubrepräsentanten und 50 Unternehmen der Oldtimerbranche befragt. Der Untersuchungszeitraum ist April bis Juni 2026; Ergebnisse sollen im Oktober 2026 vorliegen. Schamburek appellierte an alle Clubs, ihre Mitglieder zur Teilnahme zu motivieren – für valide Ergebnisse sei eine hohe Teilnahmequote notwendig.
Weitere Themen seines Berichts waren die Teilnahme des ÖMVV an der Tullner Oldtimermesse und die Mitwirkung im Beirat der eFuel Alliance, wo der Verband die Relevanz synthetischer Kraftstoffe für die Zukunft historischer Mobilität einbringt.
Bericht zur Interessenvertretung - Politische Arbeit in herausfordernden Zeiten
Christian Gantner erläuterte ausführlich die intensive politische Arbeit des ÖMVV. Hauptanliegen ist und bleibt der **dauerhafte Erhalt des legalen Betriebs historischer Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr**. Während Klimaziele auf europäischer und nationaler Ebene immer strenger werden, ist der Status historischer Fahrzeuge derzeit nicht gefährdet – allerdings nur durch ständige Lobbyarbeit.
Wesentliche Punkte seines Berichts:
* Der ÖMVV ist stark in die Arbeiten des KHMÖ eingebunden (gemeinsame Plattform von ÖMVV und AMV).
* Die neue Bundesregierung 2025 brachte Veränderungen in politischen Zuständigkeiten, was erneute Kontaktaufnahmen und Gespräche notwendig machte.
* Historische Fahrzeuge sind zwar kulturell anerkannt, dennoch steigt der regulatorische Druck – besonders in Bereichen wie Emissionen, Geräuschentwicklung und Verkehrssicherheit.
Gantner erinnerte daran, dass historische Fahrzeuge trotz ihrer hohen gesellschaftlichen Bedeutung nur **0,3 % des österreichischen Gesamtverkehrs** ausmachen – ein starkes Argument für Ausnahmeregelungen. Der ÖMVV repräsentiert über **100.000 Besitzer** und mehr als **350.000 historische Fahrzeuge**.
Konkrete laufende Projekte umfassen:
* den Gesamterlass des BMIMI für eine einheitliche Regelung historischer Fahrzeuge
* Aktualisierung des Mängelkataloges
* Fragen zu Abgas- und Lärmmessung sowie Bremsprüfung
* Zuständigkeiten der Landesprüfstellen (hier gibt es Widerstand)
* Aufhebung des Wochenendfahrverbotes für historische LKW
* Harmonisierung der Kennzeichenformate
FIVA – Internationale Perspektive
Legislation Commission
Wolfgang Eckel stellte die europäischen legislativen Entwicklungen vor. Er erklärte die Funktionsweise des EU-Regelkreises und die Bedeutung der koordinierten Arbeit zwischen FIVA, nationalen Verbänden und den Mitgliedern selbst. Historische Fahrzeuge genießen in der EU breite Unterstützung, dennoch verändern neue Richtlinien laufend den Rahmen.
Besondere Themen:
* End-of-Life-Directive (Ausnahmen für historische Fahrzeuge)
* Roadworthiness Testing Directive 2026
* Ausstellung im EU-Parlament zur Bedeutung historischer Mobilität
Technical Commission
Michaela Riedl berichtete über die stetige Weiterentwicklung des EDV-Systems zur Ausstellung der FIVA-ID-Cards. Schwerpunkt waren Problemfälle, internationale Kooperationen sowie das Projekt „Vehicle of Historic Significance“ (VHS), bei dem Österreich den Puch 500 als Mobilitäts-Meilenstein einbrachte.
Wichtig: Am 24. Jänner 2026 findet eine verpflichtende Schulung für technische Bevolm#ächtigte statt.
Culture & Youth Commission
Schamburek ergänzte die internationale kulturelle Dimension – Zusammenarbeit mit UNESCO, ICOM, ICOMOS und weiteren Institutionen zur Bewahrung des mobilen Kulturerbes.
StarterMotor – Jugendförderung
Das ÖMVV-Jugendprogramm "StarterMotor" wurde 2025 mit dem "FIVA Culture Award" ausgezeichnet. Ziel ist es, junge Menschen für Oldtimer zu begeistern und in Clubs zu integrieren. Schamburek dankte den zahlreichen engagierten Clubs und stellte die zukünftigen Schwerpunkte vor: verstärkte Pressearbeit, Messeteilnahmen, Sponsorensuche und Projekttage.
Finanzen & Beschlüsse
Kassier Stephan Radl präsentierte den Finanzbericht, wobei 2024 und 2025 aufgrund verschobener Rechnungen gemeinsam betrachtet wurden. Der Budgetvoranschlag 2026 wurde einstimmig angenommen.
Die Rechnungsprüfer bestätigten eine einwandfreie Gebarung; Vorstand und Kassier wurden einstimmig entlastet.
Eine Beitragserhöhung in zwei Schritten ab 2026 wurde ebenfalls einstimmig angenommen.
Unter Allfälliges rief Präsident Krickl zur aktiven Unterstützung des StarterMotor-Programms auf. Weitere Wortmeldungen gab es nicht. Die Versammlung endete um 12:18 Uhr.
Oldtimer sind rollendes Kulturgut und als solches in unserer Vergangenheit verankert. Die emotionale Kraft schöner Erinnerungen und Erlebnisse tritt in die Gegenwart, wenn ein klassisches Automobil an uns vorüberfährt, egal ob im realen Leben, auf der Straße, auf der Kinoleinwand, am TV-Bildschirm oder auf einer Magazinseite.
In unserem Land hat die Oldtimer- und Youngtimerszene eine feste, solide Basis. Hunderte gut organisierte Clubs, zehntausende Oldtimerenthusiasten, ein breites Spektrum an Veranstaltungen - von der Clubausfahrt über Messen bis hin zu Topveranstaltungen mit internationaler Strahlkraft wie der „Ennstal Classic“ – tragen dazu bei, dass Millionen Österreicher sich freuen, wenn Sie einen Oldtimer auf der Straße sehen.
Die Studie 2022 zeigt alle Details zur österreichischen Oldtimerszene (Download unter www.khmoe.at) und ist im Sinne aller ein unverzichtbarer Wissens- und Datenpool auch in Richtung Interessenvertretung. Nach 2017 und 2022 wird die Studie "Oldtimer in Österreich" 2026 wiederholt und alle Besitzer und Besitzerinnen eingeladen daran online teilzunehmen. Der Studienstart ist für das Frühjahr 2026 geplant - Keep u posted.
Themen: Analoge Arbeit begeistert den Nachwuchs - "Oldtimer-Weiterbildungsmodul" in Salzburg, FIVA ID-CARD Schulungstermin - Save the date 24.1.2026!, Tipps zur Einwinterung von Oldies - Die kalte Jahreszeit naht und mit ihr auch die Frage: Wie überwintert mein Oldtimer sicher, um im Frühjahr wieder glänzend und zuverlässig startklar zu sein? Maßgeschneiderte OCC Versicherungslösungen für Liebhaberfahrzeuge.
Themen: Wer einmal vor seinem brennenden Oldie getanden hat, weiß wie wichtig schnelles und richtiges Löschen ist. Der Mängelkatalog und die besonderen Themen für Oldtimer ist in Überarbeitung. Der ÖMVV stellt Leitfäden rund um Oldies zur Verfügung. Fahr(t)raum Veranstaltungen im September.
Das neue Motorsport-Volksfest für jede Generation
Einladung zum
Legends Grand Prix am Salzburgring
3. – 5. Oktober 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Freude möchten wir Sie und Ihren Oldtimer-Club zum diesjährigen Legends Grand Prix am Salzburgring vom 3. – 5. Oktober 2025 einladen. Dieses einzigartige und neue Motorsport-Volksfest bringt Motorsport-Enthusiasten und historische Rennwagen zusammen und verspricht ein unvergessliches Wochenende für alle Besucher und Teilnehmer.
Veranstaltungsdetails
• Ort: Salzburgring, Österreich
• Datum: 3. – 5. Oktober 2025
Highlights der Veranstaltung
• Demofahrten mit historischen Rennwagen verschiedener Epochen
• Einen einzigartigen historischen Jahrmarkt
• Niki Lauda Hommage: "50 Jahre erster WM-Titel" mit einem Sonderlauf und einer Ausstellung seiner Fahrzeuge
• Meet & Greet mit Rennlegenden der Vergangenheit und Neuzeit
• Elvis Presley Tribute Show: RUSTY & LAS VEGAS BAND mit einem einzigartigen Live-Konzert am Freitag Abend
• Verschiedene Händler und Aussteller.
• Kunstmeile
• Ausgewählte Parkflächen für Oldtimerclubs und deren Präsentation
• und vieles mehr
Angebot für Autoclubs
Wir bieten Ihrem Club verschiedene Möglichkeiten, an dieser besonderen Veranstaltung teilzunehmen:
1.) Gruppentarif für Oldtimerclubs
Bei Gruppenanmeldungen ab 15 Personen gewähren wir einen ermäßigten Ticketpreis.
Ticket-Shop: shop.mtms.at/tickets/legends-g...
2.) Fahrzeug-Präsentation
Wir stellen auf dem Oldtimer-Parkplatz (wahrscheinlich sogar auf dem Veranstaltungsgelände) einen speziellen Bereich für Oldtimerclubs zur Verfügung, wo die Clubs ihre Fahrzeuge und sich selbst präsentieren können.
Anmeldung
Um Ihren Club anzumelden, kontaktieren Sie uns bitte unter:
• E-Mail: p.althammer@legends-gp.com
Bei der Autofirma Pappas in Salzburg gibt es eine neue Lehrlingsausbildung, bei der sich junge Leute auf die Reparatur von Oldtimern spezialisieren. Die Classic Expo im Messezentrum und das Gaisbergrennen zeigen regelmäßig, dass die Begeisterung für historische Fahrzeuge immer größer werde, sagen Fachleute.
Quelle: orf Online: salzburg.orf.at/stories/331972...
Die Besitzer von Oldtimern und Sammler von alten Fahrzeugen werden auch für den Kfz-Handel als Kunden immer interessanter. Stethoskop und Schraubenschlüssel statt Laptop und Diagnosesoftware, Fehlersuche mit allen Sinnen – wie früher, als die Welt noch analog und weniger nervtötend war.
Klassische Fähigkeiten sehr gefragt
Darauf komme es bei der Reparatur der mindestens 30 Jahre alten Fahrzeuge an, sagt Elmar Adelsberger, Classic-Experte bei der Firma Pappas: „Es hat sich in ganz Europa herumgesprochen, dass wir in Salzburg diese Dinge machen können. Dadurch haben wir von der Unternehmerfamilie die Möglichkeit bekommen, das nun durchzuführen.“
Die Eintrittskarte zur firmeneigenen Oldtimer-Welt ist der Abschluss einer Lehre als Kfz-Techniker oder Karosseriebauer, schildert Kfz-Meister Christof Wöss: „Viele sehen in diesen Autos nur altes Blech, diese Menschen haben nicht den Bezug. Aber viele haben ihn.“
Analoge Arbeit begeistert den Nachwuchs
Vier Mechaniker haben die Oldtimer-Ausbildung bei Pappas bereits absolviert. Sie begeistern jetzt den Nachwuchs für die Spezialwerkstatt, wie Lehrling Claudio Di Ronza erzählt: „Ich habe meine Leidenschaft für Oldtimer sehr früh entdeckt. Ich bin hier im Betrieb sehr gut aufgehoben. Man tauscht nicht nur Teile, sondern repariert sie auch professionell.“
Um die alten Schätze optimal zu reparieren, sei mehr als nur mechanisches Wissen gefragt. Auch die Kunden würden Einfühlungsvermögen erwarten, betont Ausbildungsleiter Wöss: „Es sind nicht nur Fahrzeuge, die benutzt werden. Es sind auch Liebhaberstücke, die ungern aus der Hand gegeben werden. Diese Menschen wollen den Menschen kennen, der mit ihrem Fahrzeug arbeitet. Es gibt eine starke Kundenbindung.“
Pappas wittert riesige Marktlücke in Europa
Vom Sportwagen bis zur Staatslimousine ist Wissen und Können mittlerweile derart gefragt, dass Pappas einen zweistelligen Millionenbetrag in ein ehemaliges Werftgelände investiere, so Geschäftsführer Günter Graf: „Wir werden im nächsten Jahr einen sehr großen Gewerbepark in Mattsee bauen, die Hälfte davon ist für diesen Bereich vorgesehen.“
Bald hundert Lehrlinge im Oldtimer-Bereich
Schon im kommenden September vergrößern weitere 19 Jugendliche diesen Bereich des Unternehmens auf 90 Lehrlinge. Weitere Interessierte seien jederzeit willkommen, so die Firmenleitung.
red, salzburg.ORF.at
Laut dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband brennen in Österreich täglich im Durchschnitt vier Autos oder Lastkraftwagen. Das ist angesichts der unzähligen täglichen Fahrbewegungen und rund 4,9 Millionen zugelassenen Personenkraftwägen und rund 0,5 Millionen LKWs scheinbar nicht viel, doch jedes Feuer ist eines zu viel und man muss wissen was zu tun ist wenn’s brennt, denn es kann jeden/e jederzeit treffen.
Was sind nun die Hauptursachen für den Ausbruch eines Feuers? Gerade bei klassischen Fahrzeugen, erklären etliche Werkstattprofis wie Thomas Rab, Oldtimer Center Vienna, sind Vergaser- und Kabelbrände dafür verantwortlich. Undichte Leitungen, überlaufende Vergaser, unsauber verlegte Kabelstränge, Kurzschluss sind Risikofaktoren, die eigentlich leicht vermeidbar sind und trotzdem oft negiert werden.
Wenn es nun doch aus dem eigenen Motorraum raucht, „sollte man so rasch wie möglich stehen bleiben, die Motorhaube öffnen und den Feuerlöscher gezielt einsetzen, um die Flammen zu ersticken“, so Hasko Jansen, Geschäftsführer von Jansen Competition. Dabei erfolgt zwar eine Zufuhr von Sauerstoff, aber dies ist das kleinere Übel, als dem Brand bei seiner Vernichtungsarbeit zuzusehen. Wichtig ist, sich rasch direkten Zugang zum Brandherd zu verschaffen, weiß auch Wolfgang Zech, isa-racing. „Idealerweise ist ein Löschsystem installiert, das mittels Handauslösung aus dem Fahrgastraum den Brand im Motorraum bekämpft“, so Zech weiter, aber wer hat das schon. Zumindest sollte aber ein Handfeuerlöscher im Fahrzeug crashsicher befestigt werden und in jedem Fall rasch und leicht zugänglich sein.
„Der kritische Faktor in der Brandbekämpfung“, so Gerhard Schimpf, Pressesprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, „ist die Zeit - jede Sekunde zählt“. Doch die unmittelbare Hilfe scheitert oft an zwei Dingen: erstens haben die meisten keinen Feuerlöscher im Auto und zweitens ist die Hemmschwelle sich einem Feuer zu nähern sehr groß. Gerhard Schimpf räumt auch mit dem Mythos explodierender Fahrzeuge, wie wir aus den Actionfilmen kennen, rigoros auf: „Tatsache ist, dass brennende Autos nicht zwingend explodieren und Tatsache ist außerdem, dass auch kleinere Handfeuerlöscher bei einem Fahrzeugbrand sehr effizient sind."
Wichtig ist, überhaupt einen Feuerlöscher im Fahrzeug mitzuführen und ihn richtig und rechtzeitig anzuwenden. "Bis sich ein beginnender Pkw-Brand zu einem Vollbrand entwickelt, dauert es oft nur wenige Minuten", so Gerhard Schimpf. "In dieser Zeit kann man mit einem Feuerlöscher schlimmere Schäden noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr verhindern."
Bei Fahrzeugen im Allgemeinen und Klassikern im Besonderen sprechen wir in Bezug auf die Brandklassen zum überwiegenden Teil von Brandklasse B - flüssige oder flüssig werdende Stoffe wie Benzin, Ethanol, Teer, Wachs, vielen Kunststoffen (vor allem Thermoplaste), Ether, Lacke, Harz und ähnlichem.
Nun welche Löschmittel sind effizient und vermeiden weitestgehend Schäden durch deren Einsatz? Grundsätzlich sind im Rahmen von Bränden der Brandklasse B, Pulver-, Schaum- und CO-² sowie Gas-Löschmittel einsetzbar. Pulverlöscher sind zwar im Anschaffungspreis – ab rund 50 Euro - die weitaus günstigste Lösung haben aber den immensen Nachteil, dass die Reparaturkosten durch Rückstände des Löschmittels sehr teuer werden können. Die Löschwirkung ist ausreichend.
Das Löschmittel von Schaumlöschern ist einfacher zu entfernen, zudem hat Schaum den großen Vorteil, dass der Brandherd abgedeckt und gekühlt wird und damit eine Wiederentzündung verhindert wird. CO² Löscher im Freien einzusetzen hält Herbert Szirota, Prokurist des Feuerlöscherspezialisten Jamal „für nicht zielführend, da hier das CO2 schnell verpufft und kaum Wirkung zeigt. Die geringsten Schäden am Fahrzeug werden durch den Einsatz von Löschgasen wie Halon verursacht. Dieses Gas entzieht dem Feuer den Sauerstoff und löscht dieses dadurch. Es entstehen keinerlei „Schäden“ an Material, Elektrik oder Elektronik. Halon wurde aber vor vielen Jahren verboten und darf nurmehr in der Luftfahrt eingesetzt werden. Einen gleichwertigen Ersatz gibt es in Form von Feuerlöschern mit dem Löschgas Novec. Die Vorteile sind eine sehr kurze Löschzeit und es ist ein wasserfreies Löschmittel, das keine Rückstände hinterlässt und elektrisch nicht leitfähig ist, erläutert Wolfgang Zech von isa-racing. Nachteil von Novec Löschern und Systemen ist der relativ hohe Anschaffungspreis – um die 1.500 Euro muss man rechnen - und die Tatsache, dass es für den Einsatz im Fahrgastraum nur bedingt geeignet ist, da es wie gesagt Sauerstoff entzieht und dies für allfällige Insassen problematisch werden kann.
Optimal wäre der Verbau eines professionellen Löschsystems, egal ob Schaum oder Gas, dass aus dem Cockpit mechanisch oder auslösbar ist. Der große Vorteil ist, dass man sobald Rauch sichtbar ist, der Löschvorgang unmittelbar ausgelöst werden kann. Um zum Brandherd zu gelangen muss keine Motorhaube geöffnet werden, kein Feuerlöscher gesucht und nicht über die Funktion nachgedacht werden. Wertvolle Sekunden werden gespart und ein Feuer wird schon in der Entstehung ehestmöglich bekämpft. Den Einbau sollte man aber Fachleuten überlassen. Eine günstige Lösung bieten sogenannte Löschschläuche von Proteng. „Ein Flüssiggas dehnt sich durch den Übergang in einen gasförmigen Zustand aus, der Schlauch platzt und das Gas erstickt das Feuer“, beschreibt Thomas Rab, OCV den Löschmechanismus.
Besser als nichts - die Minimumausrüstung sozusagen – ist ein Handfeuerlöscher- und zwar in Reichweite und gut sichtbar montiert. In allen Fällen sollte man sich aber vor der Oldtimersaison kurz mit dem Gebrauch des Feuerlöschers auseinandersetzen und diesen einer regelmäßigen Überprüfung unterziehen lassen.
Mit dem Floriani-Prinzip „Heiliger Sankt Florian, verschon’ mein Auto, zünd’ and’re an“, kommen wir nicht weit wenn’s brennt. Die Ausrüstung, die richtige Handhabung aber vor allem beherztes Handeln können Schäden verhindern und Leben retten.
Was tun wenn’s brennt
Tipps zur richtigen Handhabung des Feuerlöschers:
1.) Auf die Windrichtung achten, immer mit dem Wind löschen,
2.) Nicht direkt in die Flammen spritzen, sondern von unten in den Brandherd
3.) Ausreichend Abstand halten, damit das Löschmittel möglichst den gesamten Brand einhüllt und
4.) Stoßweise löschen.
Wenn man zu einem Fahrzeugbrand kommt: Rettungskräfte verständigen, Insassen aus dem Fahrzeug retten. Wenn eine Bergung nicht möglich ist, versuchen zu löschen, um zumindest den Übergriff des Brandes auf den Fahrgastraum zu verhindern oder bis zum Eintreffen von Rettungskräften zu verzögern.
Autos nach einem selbst gelöschten Motorbrand keinesfalls mehr in Betrieb nehmen.
Brandklassen
A: Feste Stoffe (Holz, Kohle, Papier, Textilien usw.)
B: Flüssige oder flüssig werdende Stoffe (Öle, Fette, Farben, Lacke Treibstoffe, Kunststoffe, Wachse usw.)
C: Gase (Erdgas, Stadtgas, Propan, Methan, Azetylen, usw.)
D: Brände von Metallen (Aluminium, Magnesium, Lithium, usw.)
F: Fett- und Fritteusenbrände (eher für gewerbliche Küchen)
Welcher Feuerlöscher ist nun für welche Brandklasse geeignet? Grundsätzlich sollten die Brandklassen, für die ein Löschgerät eingesetzt werden kann, auch auf dem Löschgerät stehen. Die Brandklassenbuchstaben, in Verbindung mit dem jeweiligen Symbol, befinden sich auf den Bedienanleitungen der zugelassenen Löschgeräte.
Löschmittel
Welches Löschmittel für welche Brandklasse?
Brandklasse A: Wasser, Schaum, Pulver
Brandklasse B: Schaum, Pulver, CO²
Brandklasse C: Pulver, aber ACHTUNG, Brände der Brandklasse C darf bzw. soll man gar nicht löschen, da es sonst zu Explosionen kommen kann.
Brandklasse D: Pulver (spezielles Metallbrandpulver)
Brandklasse F: Schaum (spezielles Fettbrandlöschmittel)
Beratung und Bezugsquellen:
www.jamal.at
www.jansen-competition.com
www.isa-racing.com
www.oldtimercentervienna.at
IG Alt-Opel gastiert mit StarterMotor in der BS Mattighofen: Wie im letzten Jahr begann der Tag mit einem Referat zum rollenden Kulturgut Oldtimer. Mit einigen Bildern und Erklärungen aus der Zeit der Messingauto, die von Clubkollegen und am Alt Opel Jahrestreffen gesammelt wurden, konnte das Referat erweitert werden.
JDOST - StarterMotor - HTL Wr. Neustadt: Der JDOST hat am Donnerstag, den 26.06.2025 am Vormittag an der HTL Wr. Neustadt einen Projekttag im Rahmen des ÖMVV Jugendförderungs-Projekts StarterMotor durchgeführt, um jungen Menschen das historische Kulturgut „Oldtimer“ näher zu bringen.
Mehr als nur ein Hobby: Ihre Sammlung verdient besten OCC-Schutz: Ob Jugendtraum, Wertanlage oder einfach pure Leidenschaft – in Österreich schlummern Klassiker im Gesamtwert von rund 3,7 Milliarden Euro in Garagen (Quelle: Kuratorium Historische Mobilität, Studie Oldtimer in Österreich).
Wie im letzten Jahr begann ich im Lehrsaal mit einem Referat zum rollenden Kulturgut Oldtimer. Mit einigen Bildern und Erklärungen aus der Zeit der Messingauto, die ich von Clubkollegen und am Alt Opel Jahrestreffen gesammelt habe, konnte ich mein Referat erweitern. Mit Spannung wurde dies von den Schülern und Schülerinnen aufgenommen, wobei natürlich Fragen nicht ausblieben. Danach ging es raus auf den Schulhof zu den Autos. Respektvoll und mit Bedacht fanden sich die Auszubildenden in kleinen Gruppen bei den Fahrzeugen ein. Im Grunde war es eigentlich wie im Vorjahr. Wir zeigten und erklärten, interessiert wurden wiederum Fragen gestellt, die zu beantworten waren. Nach einiger Zeit forderte ich auf Platz zu nehmen und die Probefahrt zu machen. Es durften auch wieder Einige selbst das Auto steuern. Erstaunte Worte wie „hätte ich nicht gedacht,- so viel Platz und so gut sitzen,- so ruhig und so leise,- diese schöne und elegante Form, usw.“ bekam man immer wieder zu hören.
Um 16:00 Uhr beendeten wir die Probefahrten und nahmen wieder Aufstellung im Schulhof. Es sollten dieses Mal auch die jüngeren Schüler in den Genuss kommen unsere Autos genauer zu besichtigen und Fragen stellen zu dürfen. Der Andrang war so enorm, dass mindestens 15 junge Leute um jedes Auto standen, eifrig fotografierten und so Einiges wissen wollten. Nach 17:00 Uhr verabschiedeten wir uns wieder Es war wiederum ein großartiges Erlebnis den Nachmittag mit den begeisterten Jugendlichen verbracht zu haben. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr bei der BS Mattighofen wird es auf alle Fälle wieder geben.
OCW - StarterMotor in Karlstein: Im Juni führte der Oldtimer Club Weinviertel (OCW) gemeinsam mit der HTL Karlstein eine STARTERMOTOR-Veranstaltung durch (STARTERMOTOR ist ein Jugendförderungsprojekt des ÖMVV). So erhielten interessierte Schüler der HTL Karlstein einen ganzen Vormittag lang Gelegenheit, sich dem Thema „Historische Fahrzeuge“ zu widmen.
Diskussionen zur Roadworthiness Directive der EU
Die Roadworthiness Testing Directive (deutsch: Richtlinie über die technische Überwachung der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen) ist eine EURichtlinie, die Mindestanforderungen an die regelmäßige technische Überprüfung (Hauptuntersuchung) von Kraftfahrzeugen in den Mitgliedstaaten festlegt.
FIVA ID-CARD
Die FIVA ID-Card ist ein im Rahmen der FIVA anerkanntes, internationales Dokument, das über die technischen Daten eines Fahrzeuges Auskunft gibt. Für die Teilnahme an FIVA-A Veranstaltungen ist die ID-Card obligatorisch.
Zolltarifnummer für historische Fahrzeuge
Der Überbegriff unter dem historische Fahrzeuge importiert werden können, lautet „Sammlungen und Sammlungsstücke von archäologischem, ethnografischem, historischem, zoologischem, botanischem, mineralogischem, anatomischem, paläontologischem oder münzkundlichem Wert“.
Oldtimertage 2026: Das Kuratorium Historische Mobilität Österreich (ÖMVV und AMV) initiieren im Rahmen der INTERNATIONALEN Oldtimertage auch 2026 wieder ein Wochenende (25./26.4.2026), das auf den hohen Stellenwert der historischen Fahrzeuge in Österreich vermehrt aufmerksam macht.
Der JDOST hat am Donnerstag, den 26.06.2025 am Vormittag an der HTL Wr. Neustadt einen Projekttag im Rahmen des ÖMVV Jugendförderungs-Projekts StarterMotor durchgeführt, um jungen Menschen das historische Kulturgut „Oldtimer“ näher zu bringen. Daran haben rund 40 SchülerInnen der 3. und 4. Klassen der Fachrichtung Maschinenbau, 4 Lehrer und der Abteilungsvorstand DI Horst Eisinger teilgenommen. Wolfgang S. hat das Projekt vorgestellt und den Teilnehmern informative allgemeine und technische Details über Oldtimer erläutert. Sein Vortrag mit Beispielen aus der Praxis, zwei mitgebrachten Vergasern zum angreifen und interessanten Details aus der Studie des ÖMVV zum Thema Oldtimer, zB zur sehr guten Akzeptanz von Oldtimern in der Bevölkerung, weckten das Interesse der Schüler, sodass ein lebendiger Ablauf und eine rege Diskussion stattfand. Anschließend ging es zu den Autos. Es waren folgende Clubfahrzeuge vor Ort: XK 150, Mark 2, Xj 6, XJS V12 Cabrio
Den angehenden Maschinenbautechnikern wurden von den JDOST Mitgliedern Typen, Technik, Bedienung, Besonderheiten der Fahrzeuge, Historie, Modellentwicklung und vieles anderes nahe gebracht. Sie waren mit Begeisterung dabei, stellten unzählige Fragen und besichtigten die Fahrzeuge außen und innen intensiv.
Das Mitfahren mit den Jaguar Oldtimern war der Höhepunkt des Projekttages. Alle mitfahrwilligen Schüler konnten bei einer kleinen Runde mit den Oldtimern in Schulnähe das Feeling in einem Oldtimer hautnah miterleben und waren begeistert.
Den Abschluss bildete ein Quiz mit allgemeinen Fragen zu Oldtimern, der Oldtimerbranche und zu Jaguar Oldtimern. Die Schüler gaben ihr bestes. Nachdem fünf Schüler am Ende gleichauf lagen, wurden die ersten drei Plätze per Los entschieden und die Sieger bekamen Urkunde, über die sie sich sehr freuten.
Es war ein gelungener Projekttag und die teilnehmenden JDOST Mitglieder Wolfgang S. Heinrich W., Michael B. und Werner S. spürten die Begeisterung dieser jungen Menschen für das Thema Oldtimer. Bleibt zu hoffen, dass wir ihr Interesse nachhaltig wecken konnten und sie zu dem Thema Oldtimer irgendwann zurückfinden.
Der direkte nette Kontakt mit jungen wissbegierigen Menschen war ein tolles Erlebnis für Jung und Alt.
Der JDOST wurde vom Abteilungsvorstand Eisinger eingeladen, gerne wieder einen solchen gelungenen Projekttag durchzuführen.
Zolltarifnummer für historische Fahrzeuge
Der Überbegriff unter dem historische Fahrzeuge importiert werden können, lautet „Sammlungen und Sammlungsstücke von archäologischem, ethnografischem, historischem, zoologischem, botanischem, mineralogischem, anatomischem, paläontologischem oder münzkundlichem Wert“.
Die Position, die im Rahmen des Imports verwendet werden muss lautet 97051000: „Sammlungen und Sammlungsstücke von archäologischem, ethnografischem oder historischem Wert“. Wer nun einen Oldie aus Drittstaaten (nicht EU-Ländern) importiert, muss dies im Rahmen der neuen Zolltarifnummer tun.
Im Wesentlichen gilt Gleiches für den Import von Ersatzteilen für Oldtimer. Zu beachten ist hier, dass der Versender diese Zollkennung verwendet.