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Startermotor ist ein Jugendförderungs-Projekt des ÖMVV

Gemeinsam mit regionalen Oldtimer Clubs aus Österreich werden Projekttage durchgeführt, um jungen Menschen das historische Kulturgut „Oldtimer“ näher zu bringen.

Die meisten der heutigen Besitzer von historischen Fahrzeugen haben schon früh angefangen sich mit Technik zu beschäftigen. Ein einspuriges Fahrzeug, welches dazu diente, den Jugendlichen zur Schule oder zu Freunden zu bringen, hat auch viel Zeit für Wartung und Verbesserung benötigt. Man ist daher zwangsläufig mit Technik und deren Bedienung im wahrsten Sinn des Wortes in Berührung gekommen. Für manche wurde die Liebe zur Technik später zum Hobby, oder sogar zum Beruf.

In einer Zeit von sich rasant ändernden Verhältnissen im Individualverkehr wollen wir dazu beitragen, dass auch die nächste Generation sich am Fahrersitz zur Erhaltung des historischen Kulturgutes befindet. Wir wissen, dass, wenn nichts getan wird, man dieses historische Kulturgut nurmehr in Museen bewundern können wird.

Vision:
Wir bringen jungen Menschen die Freude am Erleben alter Technik und Design näher. Man muss alte Fahrzeuge anfassen, hören und vielleicht sogar riechen, vielleicht sogar einmal mit-, oder selbst fahren, um die Faszination zu verstehen.

Mission:
Wir laden junge Menschen zu einer halbtägigen Veranstaltung ein, in der sie die Gelegenheit bekommen Grundsätzliches über die Technik und Bedienung von historischen Fahrzeugen zu lernen. Sie werden die Gelegenheit zur Mitfahrt und soweit möglich sogar die Gelegenheit selbst zu fahren bekommen.

Ziel:
Wir begeistern die Jugend für das Hobby „Oldtimer“ begeistern, damit auch in Zukunft dieses historische Kulturgut auf der Straße zu sehen ist. Weiters zeigen wir, dass der Bereich des historischen Kraftfahrzeugwesens auch interessante berufliche Möglichkeiten bietet.



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  • Oldtimerprojekt in Tirol - Kids & Oldies

    Im Unterrichtsfach „Kunst und Gestaltung“ drehte sich in der Klasse 2b kürzlich alles um das Thema Oldtimer. Nachdem die Schüler*innen in Kleingruppen Daten und Fakten zu verschiedenen historischen Fahrzeugen recherchiert hatten, ging es an die kreative Umsetzung: Inspiriert von den Recherchen gestalteten sie „ihren“ eigenen Oldtimer. Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Dorn entstanden dabei wahrhaftige Meisterwerke.

    Ein besonderes Highlight folgte am Sonntag, dem 05.07.2026: Im Rahmen des monatlichen Treffens des Vereins „Oldtimer Sonntag Tirol“ durfte die Klasse ihre Kunstwerke stolz der Öffentlichkeit präsentieren. Als krönenden Abschluss des Projekts wartete auf die Schülerinnen noch ein ganz besonderes Erlebnis – sie durften als Copilotinnen in den echten Oldtimern mitfahren.

    Ein herzliches Dankeschön gilt dem Verein „Oldtimer Sonntag Tirol“ für die großartige Kooperation und die wunderbare Möglichkeit, diese faszinierenden Fahrzeuge hautnah erleben zu dürfen.

  • Zweiter Streich: Alt Opel IG - StarterMotor in Mattighofen

    In bewährter Weise wurde auch heuer wieder im Juni – wie bereits im Vorjahr – ein Vortrag über die österreichische Oldtimer-Community an der Berufsschule Mattighofen abgehalten. Zusätzlich wurden technische Bauteile eines Opel 4 PS mitgebracht, den Richard derzeit neu aufbaut. Dieses Anschauungsmaterial bot den Schülerinnen und Schülern einen eindrucksvollen Einblick in die Technik vergangener Zeiten.

    Nach der obligatorischen Pause versammelten sich alle Teilnehmer erneut im Schulhof bei den Fahrzeugen. In zahlreichen Gesprächen war bei vielen Schülerinnen und Schülern eine spürbare Begeisterung für historische Fahrzeuge zu erkennen. Dabei stellte sich auch heraus, dass einige das jährliche Treffen bereits in den vergangenen Jahren beobachtet hatten und nun erstmals selbst daran teilnehmen konnten.

    Nach der Besichtigung der Fahrzeuge begannen die Probefahrten. Mit insgesamt 23 Opel Young- und Oldtimern wurden drei Rundfahrten durch die Stadt durchgeführt, wobei die Besatzungen jeweils wechselten. Mehr als 70 Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zumindest einmal mitzufahren.

    Die anschließenden Benzingespräche machten die große Begeisterung der Jugendlichen noch deutlicher sichtbar. Glaubt man ihren Aussagen, wird sich mindestens jeder Dritte in naher Zukunft ein historisches Fahrzeug anschaffen.

    Ein herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern, die dieses Projekt mit großem persönlichem Einsatz unterstützen und ihre Freizeit in die Förderung des historischen Fahrzeugwesens und dessen Zukunft investieren.

  • Alt Opel IG - StarterMotor in Eggenburg

    Am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, führte die Alt Opel IG das Jugendförderprojekt „Startermotor“ erstmals an der Berufsschule für KFZ-Technik in Eggenburg durch. Gegen Mittag trafen 13 Fahrzeuge der Alt Opel IG, ergänzt durch einen Chevrolet und einen Buick, vor dem Haupteingang der Schule ein und wurden dort aufgestellt.

    Pünktlich um 13:00 Uhr begann der Vortrag in der eigens dafür vorbereiteten Veranstaltungshalle. Nach der Vorstellung der Alt Opel IG wurden die wichtigsten Institutionen des österreichischen Oldtimerwesens erläutert. Den Abschluss des Vortrags bildeten technische Besonderheiten und Innovationen aus den 1910er-Jahren. Wie bereits bei früheren Veranstaltungen zeigten die Auszubildenden großes Interesse und stellten zahlreiche Fragen zu den einzelnen Themenbereichen, die ausführlich beantwortet wurden. Anschließend folgte eine kurze Pause.

    Kurz nach 14:00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer wieder beim Haupteingang. Die ausgestellten Fahrzeuge zogen die Aufmerksamkeit der Schüler sofort auf sich. In kleinen Gruppen wurden die Fahrzeuge zunächst von außen und anschließend auch im Innenraum begutachtet. Mit dem Öffnen der Motorhauben verlagerte sich das Interesse rasch auf die Technik. Dabei wurden Themen wie Motoren, Vergaser- und Einspritzsysteme, Zündanlagen, Getriebevarianten und unterschiedliche Antriebskonzepte besprochen. Darüber hinaus standen Besonderheiten und Ausstattungsmerkmale der jeweiligen Modellreihen im Mittelpunkt der Gespräche.

    Einige Schüler nutzten die Gelegenheit, hinter dem Steuer Platz zu nehmen, während vereinzelt auch Motoren gestartet wurden. Besonders beeindruckt zeigten sich viele von der Laufruhe der Motoren, dem großzügigen Platzangebot mit komfortablen Sitzverhältnissen sowie der ausgezeichneten Rundumsicht der Fahrzeuge.

    In den zahlreichen Gesprächen stellte sich zudem heraus, dass einige der Jugendlichen bereits selbst ältere Fahrzeuge besitzen und daran arbeiten. Dadurch entwickelten sich besonders intensive fachliche Diskussionen und ein reger Erfahrungsaustausch.

    Nach 16:00 Uhr endete der Projekttag „Startermotor“ gemeinsam mit den Schülern der vierten Klasse in Eggenburg.

    Die Zeit verging aufgrund der vielen interessanten Gespräche und des großen Interesses der Jugendlichen wie im Flug. Deutlich erkennbar war, dass die Begeisterung für Oldtimer auch in der jungen Generation vorhanden ist. Oft genügt ein gezielter Anstoß, um dieses Interesse zu wecken und zu fördern – eine Erkenntnis, die sich auch bei dieser Veranstaltung erneut bestätigte.

  • StarterMotor - OÖMVC in Wels

    Am 13.Mai 2026 füllte sich bereits zum dritten Mal der Schulhof der Berufsschule 1 in Wels -Karosserie und Fahrzeugbau- mit historischen Fahrzeugen. Zu Gast waren wie schon im letzten Jahr der O.Ö. Motor Veteranen Club und der Oldtimerclub Leonding mit einer Auswahl von ca. 20 ihrer klassischen Fahrzeuge, um diese der Jugend zu präsentieren. Ergänzt wurde die Fahrzeugpräsentation diesmal sogar von einem Lehrer und 2 Schülern, die ebenfalls mit ihren Oldtimern vertreten waren. Für besonderes Aufsehen sorgte diesmal der Präsident des OÖMVC mit seinem Polizeifahrzeug BJ.1935 der auf Wusch des Direktors sogar in Uniform in den Unterreicht kam. Nach einem 1 stündigen Vortrag zur Technik von Oldtimern und den verschiedenen Berufsmöglichkeiten in dieser Branche, hatten die Schüler und Schülerinnen anschließend die Möglichkeit, die historischen Fahrzeuge zu besichtigen und sprichwörtlich zu „begreifen“.

  • FIVA Culture Award 2025 an den ÖMVV

    Der ÖMVV hat Dank der gemeinsamen Initiative mit einigen Clubs den FIVA Culture Award 2025 in der Kategorie Education, Training und Raising Awarness (Bildung,Ausbildung und Aufmerksamkeit) gewonnen.

    Im Rahmen der Oldtimermesse Tulln wurde der Preis an den ÖMVV sowie Clubvertreter jener CLubs, die StarterMotor Events durchgeführt haben durch den Chairman der Culture & Youth Commission Karlheinz Jungbeck überreicht.

    Herzlichen Glückwunsch Dank an alle Beteiligen zum Gewinn dieses herausragenden FIVA-Kulturpreises 2025.

    Besondere Beachtung erhielt unser jugendorientierter, praxisorientierter Ansatz – bei dem die Schüler zu Projekttagen eingeladen wurden, um die Grundlagen der historischen Fahrzeugtechnik zu erlernen und das Fahren oder Lenken erleben können. Und all dies unter Einbeziehung der Mitgliedsclubs des ÖMVV und den kooperativen Schulen. Dies verkörpert genau das, was diese Kategorie würdigt: Lernen durch Handeln, Staunen durch Berühren und Selbstvertrauen durch Üben.

    Pro Jahr, können rund 200 bis 300 junge Menschen das Kulturgut Oldtimer hautnah erfahren und können so Botschafter historischer Mobilität werden. Durch die Verbindung von praktischem Zugang (der Möglichkeit zum Mitfahren oder Fahren) mit starker Kommunikation und Club-Partnerschaften werden nicht nur junge Enthusiasten von heute inspiriert, sondern auch die nächste Generation von Bewahrern,
    die dieses Erbe morgen schützen, bewahren und fördern werden, herangeführt.

    Im Namen der FIVA-Kommission für Kultur und Jugend und im Namen des ÖMVV danken wir allen Clubs, die im Rahmen von StarterMotor aktiv waren und hoffentlich auch in Zukunft sei werden.

    Im Besonderen danken wir dem OÖMVC Oberösterreichischer Motor-Veteranen Club: www.ooemvc.at - Günter Peisl; Alt-Opel Interessengemeinschaft: www.alt-opel.at - Gerhard Wintersteiger; ÖMVC Österr. Motor-Veteranen-Club: www.oemvc.at - Robert Krickl (auch Präsident des ÖMVV); OCW Oldtimer Club Weinviertel, www.ocw.at, Christian Gantner (auch Vorstand im ÖMVV); Custom Cruisers Historical American Auto Club, www.custom-cruisers.com - Erwin Frey; Jaguar Daimler Owners Sports and Touring Car Club, www.jdost.at - Wolfgang Schöbel; Jaguar Club Austria, www.jaguarclubaustria.at, Christian Mitterdorfer; Michael Böck als Ideengeber (auch Präsident des AVCA); Gerhard Feichtinger / Engagement im Westen Österreichs (auch Präsident des MVCS – Motor-Veteranen Club Salzburg, Beirat des ÖMVV für Westösterreich und FIVA ID-CARDS)

  • StarterMotor - Custom Cruisers bei der HTL Steinbrunn

    Vom Treffpunkt Steinbrunn zur HTL und der ORF wartet mit einem Kamera-Team bereits auf unsere Ankunft. Wir stellen unsere Fahrzeuge im Hof auf und die Schüler können einen ersten Blick auf die Fahrzeuge werfen, mit denen sie den heutigen Vormittag verbringen werden.
    Anschließend im Konvoi mit den Schülern in unseren Oldies und dem ORF im Schlepptau wieder zurück nach Steinbrunn und wir parken uns bei der Fa. KFZ Ullrich ein.
    Carola begrüßt die Schüler und die Vertreter der Fa. Ullrich, Rudi ist mit seiner Corvette auf der Hebebühne und die Jugendlichen können dabei zusehen und mithelfen, wie bei dem roten Flitzer eine Überprüfung nach §57a unternommen wird.
    Draußen ist auch Andreas Kuchelbacher und stellt sein Wissen über diesen Sport zur Verfügung.
    An der Werkbank ist einer der Schüler dabei, einen Rochester Vierfachvergaser zu zerlegen und den Fehler zu suchen und zu finden, warum der Wagen beim Beschleunigen hustet und spuckt. Gefunden! Tolle Leistung des jungen interessierten Schülers.
    Inzwischen ist auch die Bürgermeisterin von Steinbrunn gekommen, um sich ein Bild über diese Aktion zu machen und kurz darauf kommt auch Mst. Andreas Wirth der Präsident der burgenländischen Wirtschaftskammer und neu gewählte Wirtschaftsbundobmann, der sich sehr für dieses Projekt (initiiert von Michael Böck und unterstützt vom ÖMVV) interessiert und auch unseren Einsatz lobt. Es gibt diverse Interviews des ORF mit Schülern, Besitzern, Kuchelbacher und Wirth, auch meine Wenigkeit ist dran, über den Startermotor zu berichten und vor allem interessiert die ORF-Redakteurin, wie das ist mit so einem alten Fahrzeug im öffentlichen Verkehr mitzufahren. „Es ist schon etwas ganz anderes mit so einem alten Auto zu fahren als mit einem neuen Wagen. Die Bremse spricht ganz anders an und auch die Lenkung ist nicht so direkt wie bei meinem, aber es ist ein tolles Gefühl“, meinte einer der Schüler, die mit meinem Olds 442 durch Steinbrunn kurvten.
    Rudi hat dank der Mithilfe der Schüler sein “Pickerl“ bekommen, inzwischen sind auch die Wurst- Käsesemmeln vom örtlichen Fleischhauer eingetroffen und innerhalb kurzer Zeit sind dann auch alle verputzt. Getränke und Knabbergebäck gab es auch und auch die Lehrer unterhielten sich sehr angeregt mit unseren Clubmitgliedern.
    Am Ende der Veranstaltung überreichten wir den Schülern noch Club-T-Shirts. Außerdem wurden die Schüler auch noch in die Oldtimermesse in Tulln eingeladen (danke, Manfred Hogl für die Freikarten), wo am Sonntag, den 10. 5. der FIVA Culture Award 2025 von Karlheinz Jungbeck (Chairman der FIVA Culture & Youth Commission) an den ÖMVV übergeben wird. Auch wir Custom Cruisers finden dabei Erwähnung und wir werden auch mit den Schülern auf der Bühne mit diesem Projekt vorgestellt.

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