Was machen eigentlich die FIVA Commissions? Heute: Youth and Culture Commission.
Die Jugend- und Kulturkommission widmet sich sowohl den jugendlichen als auch den kulturellen Aspekten historischer Fahrzeuge. Einerseits liegt ihr Schwerpunkt auf der aktiven Einbindung der jüngeren Generation, einem Schwerpunkt, der für die Zukunft der historischen Fahrzeugbewegung von entscheidender Bedeutung ist und zu einer Reihe wirklich einzigartiger Errungenschaften geführt hat, darunter Jugendforen. Aktivitäten wie Jugendforen haben nicht nur zur Stärkung, Vernetzung und Inspiration der nächsten Generation von Liebhabern historischer Fahrzeuge geführt, sondern auch dazu beigetragen, junge Köpfe zusammenzubringen, um echte Fragen zur Zukunft historischer Fahrzeuge aus der Perspektive der Jugend anzugehen, darunter auch, ob historische Fahrzeuge einen Platz in einer nachhaltigen Welt finden können. Wie könnte die Leidenschaft für historische Fahrzeuge zu einem Beruf werden? Wie könnten veraltete Stereotypen über historische Fahrzeuge durchbrochen und für neue Generationen neu gestaltet werden? Neben ihrem Schwerpunkt auf Aktivitäten für junge Menschen konzentriert sich die Kommission auf den Schutz und die Förderung historischer Fahrzeuge, die Teil unseres „mobilen Kulturerbes” sind, und würdigt dabei die historischen, technologischen, sozialen, ikonografischen und ästhetischen Werte, die für unser Verständnis der Entwicklung des Automobilbaus von grundlegender Bedeutung sind, und erkennt weltweit herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung des automobilen Erbes an.
ÖMVV Newsletter Oktober 2025
Die ÖMVV Jugendförderungsaktion StarterMotor gewinnt die FIVA Culture Award 2025. "Oldtimer in Österreich" - 2026 ist die Neuauflage der Studie geplant - der Erfolg hängt von der regen Teilnahme ab, Infos folgen Anfang 2026. Deutsche Entscheidung zu den Zustandsnoten mit Blick auf Oldtimerkaufverträge - Rechtstipp. OCC – Ihr verlässlicher Partner für den Schutz historischer Fahrzeuge und das November Programm von fahr(t)raum.
Was machen eigentlich die FIVA Commissions? Heute: Legislation Commission.
Die Gesetzgebungskommission (Legislation Commission): Die Gesetzgebungskommission der FIVA setzt sich unermüdlich für den Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge ein und überwacht regulatorische Angelegenheiten und institutionelle Beziehungen, während sie gleichzeitig EU-Initiativen, -Politiken und -Gesetzgebungsvorhaben genau verfolgt und beobachtet. Viele nicht-europäische FIVA-Mitglieder nutzen die Arbeitsergebnisse der Gesetzgebungskommission als wörtliche „Best Practices“, die sie für die Verwendung in ihren Heimatländern anpassen. Zuletzt gipfelte die Arbeit der Gesetzgebungskommission in einer Einladung des Europäischen Parlaments an die FIVA vom 1. bis 3. April 2025. Ziel war es, der FIVA die Möglichkeit zu geben, eine Ausstellung im Parlament in Straßburg, Frankreich, zu präsentieren sowie aktiv zu interagieren und über historische Fahrzeuge zu diskutieren. Neben einer Reihe von Aktivitäten und Präsentationen nutzte die FIVA diese Gelegenheit auch, um die „FIVA-Roadmap“ zu verteilen, mit der die FIVA ihre Vorschläge und Richtlinien zum Schutz und Erhalt historischer Fahrzeuge als wichtigen Teil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes nicht nur als Organisation mit Sitz in Europa, sondern als globale Organisation.
www.oemvv.at2026 - 60 Jahre FIVA
Der ÖMVV ist die nationale FIVA Autorität (ANF – Autorité Nationale de FIVA) für Österreich und dadurch berechtigt die FIVA ID-Card für in Österreich zugelassene Fahrzeuge auszustellen. Die ANF übt auch in der Generalversammlung der FIVA das Stimmrecht für das jeweilige Land aus.
Im Jahr 1966 schloss sich eine Gruppe von Organisationen, die Liebhaber historischer Fahrzeuge aus mehreren Ländern vertraten, zu einer internationalen Vereinigung zusammen, die sich ausschließlich der Förderung, dem Schutz und der Erhaltung historischer Kraftfahrzeuge wie Autos, Motorräder, Busse, Traktoren und Dampfmaschinen widmete. Aus dieser Organisation ging die heutige Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) hervor.
In den vergangenen sechzig Jahren hat die FIVA einen langen Weg zurückgelegt, ist exponentiell gewachsen und heute in über neunzig Ländern und auf allen Kontinenten vertreten und zählt über zwei Millionen Mitglieder. Ergänzt wird dies durch eine Vielzahl von professionellen Mitgliedern, darunter auch eine Reihe der weltweit führenden Museen für historische Fahrzeuge, internationale Rallye- und Veranstaltungsorganisatoren sowie globale Automobilhersteller und -zulieferer.
Heute, zum sechzigsten Jahrestag ihrer Gründung, ist die FIVA die weltweit führende Organisation für historische Fahrzeuge. Zusammen mit der FIA (Fédération International Automobile), dem Dachverband des Motorsports und führenden Verband der Mobilitätsorganisationen, und der FIM (Fédération Internationale de Motocyclisme), dem weltweiten Dachverband des Motorradrennsports, kooperiert die FIVA, um den historischen Motorsport zu fördern.
Dies gipfelt in der Unterzeichnung eines dreiseitigen Manifests zwischen den drei Organisationen im Jahr 2023. Angesichts der globalen Bedeutung der FIVA und ihres Engagements für die Förderung der Erhaltung historischer Fahrzeuge und die Weitergabe der damit verbundenen Technologien an künftige Generationen hat sich die FIVA dafür eingesetzt, den Wert dieses wahrhaft einzigartigen industriellen Erbes zu steigern und den interkulturellen Austausch zu fördern. Dies zeigt sich in der Veröffentlichung des wegweisenden Dokuments „Charta von Turin” durch die FIVA, das sich nicht nur der Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern Gebäuden und Artefakten im Zusammenhang mit historischen Fahrzeugen widmet. Die Charta dient dem Schutz der historischen Substanz historischer Fahrzeuge und soll durch deren aktive Nutzung, Wartung, Erhaltung, Restaurierung und Reparatur sicherstellen, dass künftige Generationen sich an diesen kulturellen Schätzen erfreuen können. Angesichts dieses Ansatzes ist es nicht verwunderlich, dass die FIVA auf eine stolze und langjährige Zusammenarbeit mit der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zurückblicken kann, die 2017 in einer umfassenden kulturellen Partnerschaft und dem Beraterstatus als Nichtregierungsorganisation gipfelte. Heute gehört zu den wichtigsten Prioritäten der FIVA nicht nur die Förderung, der Schutz und die Erhaltung historischer Fahrzeuge, sondern auch die verantwortungsvolle Nutzung historischer Fahrzeuge und Youngtimer (Fahrzeuge zwischen 20 und 30 Jahren Alter) auf öffentlichen Straßen zum Nutzen ihrer Besitzer, Liebhaber und der Öffentlichkeit. Die engagierten und spezialisierten Kommissionen der FIVA wie die Legislation Commission, Youth and Culture Commission, Events Commission, Motorcycle Commission und Utilitarian Commisssion arbeiten daran, dieses Mandat zu erfüllen.
Vorbereitung auf die nächsten 60 Jahre…
Während die FIVA sich weiterhin für die Rechte der Nutzer historischer Fahrzeuge weltweit einsetzt, dient die Arbeit der FIVA und ihrer Kommissionen als Vorbild dafür, wie ein sinnvolles Engagement für das Kulturerbe aussehen sollte: authentisch, partizipativ und zukunftsorientiert. Unterstützt wird sie dabei von einer Legislativkommission, die sich dafür einsetzt, dass sowohl die heutige Generation von Enthusiasten als auch die zukünftigen Generationen das automobile Erbe weiterhin gemeinsam feiern und genießen können, sowie von der Veranstaltungs-, Motorrad- und Nutzfahrzeugkommission, die sich nicht nur für die Würdigung des automobilen Erbes einsetzt, sondern auch die Gemeinschaften und Traditionen zusammenbringt, die diese Maschinen durch Veranstaltungen auf der ganzen Welt mitgeschaffen haben.
Unterstützt von einer Gruppe erstklassiger Stewards ist die FIVA ihrem Slogan „Fahrzeuge von gestern auf den Straßen von heute“ treu geblieben. Diese Bemühungen werden von einer Jugend- und Kulturkommission unterstützt, die sich dafür einsetzt, zu zeigen, wie historische Fahrzeuge Menschen und Orte auf eine Weise verbinden, die unsere Gesellschaften geprägt hat – und diese Geschichte für die zukünftige Generation zu bewahren, ist ein zentraler Bestandteil der Mission der FIVA.
Die FIVA muss sich jedoch auf neue Herausforderungen vorbereiten, darunter die Bewältigung einer Vielzahl neuer Themen wie alternative Kraftstoffe, grüne Technologien und verantwortungsbewusste Restaurierungsmethoden, um historische Fahrzeuge auf der Straße zu halten – ohne ihre Authentizität zu beeinträchtigen. Die Antworten und Lösungen sind nicht einfach, aber die Botschaft ist klar: Die Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig die Zukunft zu begrüßen, ist kein Widerspruch. Es ist unsere gemeinsame Herausforderung, und die FIVA ist bereit dafür. Die FIVA übernimmt bereits eine Vorreiterrolle, sei es durch die Arbeit der Technischen Kommission der FIVA oder durch die Arbeit und Forschung der FIVA-ANFs wie unter anderem ASI (Automotoclub Storico Italiano), FBHVC (Federation of British Historic Vehicle Clubs),FFVE (Federation Francaise de Vehicules d’Epoque) und ÖMVV (Österreichischer Motor-Veteranen Verband) die alle bahnbrechende Arbeit in einer Reihe von Bereichen leisten, darunter auch im Bereich der Nachhaltigkeit udn Jugendarbeit. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeiten sind in der Praxis zu sehen, wie der rote Faden aller FIVA-Weltveranstaltungen im Jahr 2025 zeigt. So haben beispielsweise die World Motorcycle Rally in Italien und die Utilitarian-Veranstaltung in Netphen dazu beigetragen die ökologische Nachhaltigkeit hervorzuheben, indem sie die Kompatibilität alternativer Kraftstoffe mit historischen Fahrzeugen förderten, während die Rallye in der Türkei sich durch die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit auszeichnete, indem sie die Vielfalt, die Stärkung und die Investitionen in die nächste Generation betonte und hervorhob.
Angesichts der vielen neuen Herausforderungen, denen wir heute in der Welt der Energiethemen und Mobilität gegenüberstehen, wird die FIVA ihre Arbeit fortsetzen und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch in den nächsten sechzig Jahren ein Gleichgewicht zwischen Freude und Verantwortung erreicht und aufrechterhalten werden kann.
Oldtimer in Österreich – Kulturgut, Trends & die Zukunft der Szene
Oldtimer sind längst kein Nischen-Hobby mehr: Sie sind bewegliches Kulturgut mit emotioneller Kraft, wirtschaftlicher Bedeutung und einem wachsenden gesellschaftlichen Stellenwert. Laut einer neuen Studie ist die Faszination historischer Fahrzeuge heute stärker denn je — egal ob bei Veranstaltungen, im Straßenbild oder in der digitalen Welt.
Historische Fahrzeuge gelten nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als lebendige Erinnerung an eine motorisierte Vergangenheit. Ihre Bedeutung wird zunehmend über nostalgische Gefühle hinaus verstanden: Oldtimer stehen für Designgeschichte, technische Innovationen früherer Epochen und als Bindeglied zwischen Generationen.
Diese emotionale Komponente macht sie zu einem „rollenden Kulturgut“ – ein Begriff, der oft in Studien hervorgehoben wird. Sie sind Teil unseres kulturellen Gedächtnisses und erzählen Geschichten von Mobilität, Gesellschaft und Technik.
Rechtlicher Rahmen und Klassifizierung historischer Fahrzeuge
In Österreich regelt das Kraftfahrgesetz, was als historisches Fahrzeug gilt: Fahrzeuge älter als 30 Jahre oder Baujahr vor 1955 stehen im Fokus des historischen Erhalts. Zusätzlich gibt es eine „approbierte Liste“ (www.khmoe.at) historischer Fahrzeuge, die regelmäßig überarbeitet wird und Besitzern die Möglichkeit gibt, Bestätigungsurkunden zum Eintrag für ihre Fahrzeuge zu beantragen. Der Eintrag des Fahrzeugmodells in der Liste ist eine der Voraussetzungen für die historische Typisierung in Österreich. Nur Fahrzeuge, die historische typisiert sind - rote §57a Plakette - gelten vor dem Gesetz als "historisch".
Diese Klassifizierung ist nicht nur für rechtliche Aspekte relevant, sondern auch für Versicherungen, Zulassungen.
Junge Szene: Nachwuchs und Zukunft
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie die Oldtimer-Szene für jüngere Generationen attraktiv bleibt. In der Vergangenheit wurde bereits betont, wie wichtig die Einbindung junger Enthusiasten ist – etwa durch Integrationsangebote in Lehrlingsausbildungen oder spezielle Medienformate. Auch Umfragen zeigen, dass ein hoher Anteil junger Erwachsener Interesse an klassischen Fahrzeugen hat.
Das sind entscheidende Impulse - Beispiel: ÖMVV Jugendförderung StarterMotor -, denn ohne neuen Nachwuchs droht der Szene mittelfristig ein demografisches Problem. Initiativen der Oldtimer-Clubs, Kooperationen mit Schulen und digitale Formate sind daher wichtige Treiber.
Wirtschaftliche Bedeutung der Szene
Oldtimer sind nicht nur ein Hobby, sondern ein Wirtschaftsfaktor. Vom klassischen Teile-Handel über Restaurierungsbetriebe bis hin zu Versicherungen und Events generiert die Szene rund 760 Mio Wertschöpfung p.a. (Quelle: Studie: "Oldtimer in Österreich"). Restaurierungen werden aufwendiger, technischer und anspruchsvoller — was wiederum Spezialbetriebe in ganz Österreich stärkt und Arbeitsplätze sichert.
Nachhaltigkeit & Technik im Oldtimer-Kontext
Im Zeitalter der Nachhaltigkeit stellt sich auch für Oldtimer-Fans die Frage: Wie kann historische Mobilität ökologisch verantwortungsvoll gestaltet werden? Einige Clubs und Initiativen beschäftigen sich mit CO₂-Neutralität durch nachhaltige Treibstoffen (eFuels) — ohne den historischen Charakter zu verlieren.
Diese Balance zwischen Tradition und Innovation macht die Szene dynamisch und öffnet sie auch für neue Mitglieder und Perspektiven.
Eine lebendige Szene mit Zukunft
Die Oldtimer-Szene in Österreich ist vielfältig, lebendig und im Wandel. Sie vereint Traditionsbewusstsein mit zukunftsweisenden Ideen. Veranstaltungen, die rechtliche Anerkennung historischer Fahrzeuge, wirtschaftliche Trends und der Dialog zwischen Generationen sorgen dafür, dass Oldtimer auch in Zukunft mehr sind als nur nostalgischer Blick zurück.Neues für FahrzeugbesitzerInnen 2026
Quelle: ÖAMTC
2026 wird es zum letzten Mal eine Klebevignette in Österreich geben. Der Preis steigt gemäß der Inflationsrate. Die Jahresvignette kostet dann für einen Pkw 106,80 Euro (drei Euro mehr als 2025), für ein Motorrad 42,70 Euro (plus 1,20 Euro). Auch die unterjährigen Varianten (2-Monats-, 10-Tages- und Tagesvignette) werden entsprechend valorisiert.
Teurer werden auch die Öffis: Nach der Erhöhung im August steigt der Preis für das österreichweite Klimaticket mit Jahreswechsel ein weiteres Mal binnen weniger Monate, und zwar von 1.300 auf 1.400 Euro. Auch die regionalen Klimatickets werden mit Jahreswechsel zum Teil teurer. Besonders drastisch ist der Preisanstieg für die Jahreskarte der Wiener Linien: Diese wird um 102 Euro und damit 28 Prozent teurer und kostet per Jahreswechsel 467 Euro (digital: 461 Euro) pro Jahr.
Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nichts. Bei neuzugelassenen Pkw kann es hingegen – abhängig vom Antrieb – zu einer höheren Belastung kommen.
Verbrenner:
Bei neuen Pkw mit Verbrennungsmotor, die nicht extern aufgeladen werden können, steigt die Steuer meist um rund 35 Euro pro Jahr gegenüber einer Erstzulassung im Jahr 2025. Nur bei sehr effizienten bzw. leistungsschwachen Pkw kommt es zu einer geringeren Steuererhöhung.
Plugin-Hybride:
Bei der Ermittlung der CO2-Emissionen für die Papiere von neuen Plugin-Hybriden wird mit der strengeren Abgasnorm "Euro-6E-bis" angenommen, dass diese im Realbetrieb weniger elektrisch gefahren werden. Hat der Hersteller nicht ausreichend gegengesteuert – z. B. mit einer größeren Batterie –, fallen durch die verpflichtende Abgasnorm auch die CO2-Emissionen in den Papieren höher aus. Obwohl diese Steigerung bei der motorbezogenen Versicherungssteuer im kommenden Jahr berücksichtigt wurde, sollten sich insbesondere Käufer:innen von Plugin-Hybriden vorab über die Höhe der laufend zu zahlenden Steuer informieren.
E-Autos:
Bei reinen E-Autos gibt es keine Änderung der seit April 2025 gütigen motorbezogenen Versicherungssteuer. Wie bei allen Antrieben gilt es auch hier, die laufende Belastung vorab zu berechnen, um keine böse Überraschung zu erleben.
Wer sich also ein neues Fahrzeug anschafft, sollte vorab klären, wie hoch die regelmäßig zu zahlende Steuer ausfallen wird. So bietet zum Beispiel der ÖAMTC online einen Rechner an.
Die NoVA, die einmalig zu zahlen ist, steigt mit Jahreswechsel für viele Neufahrzeuge, bei etlichen ändert sich nichts. Entscheidend ist das einzelne Gramm CO2, das in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Für vereinzelte Hybrid-Modelle, das Gros an Plug-In-Hybriden und alle Elektroautos zahlt man aufgrund der geringen oder gänzlich fehlenden CO2-Emissionen auf der Straße weiterhin keine NoVA.
Auch für 2026 gilt eine Übergangsregelung: Wer für ein NoVA-pflichtiges Neufahrzeug einen unwiderruflichen schriftlichen Kaufvertrag bis 1. Dezember 2025 abgeschlossen hat, zahlt noch die niedrigere NoVA gemäß den Werten von 2025, sofern das Fahrzeug bis zum 1. April 2026 geliefert wird.
Neu ist das Aus für die Rückerstattung bei älteren Fahrzeugen: Ab Mitte nächsten Jahres kann man sich die anteilige NoVA beim Verkauf oder der Verbringung ins Ausland nicht mehr zurückholen, außer es handelt sich um ein Fahrzeug dessen Erstzulassung maximal vier Jahre her ist. Neu ist auch: Least man ein neues Auto bei einem Leasingunternehmen in einem anderen EU-Mitgliedsstaat (bzw. EWR) über maximal 4 Jahre und geht das Fahrzeug anschließend wieder gesichert ins Ausland, muss man vorab nur die anteilige NoVA für den Nutzungszeitraum zahlen.
Quelle: ÖAMTC, www.oeamtc.at
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