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Für welche Ziele steht nun der ÖMVV?

Lobbying
Der ÖMVV sieht sich als Interessenvertretung der BesitzerInnen historischer Fahrzeuge und betreibt und unterstützt daher jegwede Aktivität, die dazu dient, bei Behörden, Politikern und allen Institutionen, deren Aktivitäten Einfluß auf unser Hobby haben, sowie auch bei der Öffentlichkeit eine positive Stimmung für das Oldtimerwesen zu erreichen und zu halten.

Mitarbeit bei gesetzgebenden Gremien, Hilfestellung bei Behörden
Der ÖMVV hat im "Beirat für historische Kraftfahrzeuge" des Bundesministeriums für Verkehr, Technologie und Innovation Sitz und Stimme. Die von der Eurotax herausgegebene, ministeriell approbierte "rote" Liste hat seinen Ursprung im Veteranen-Register des ÖMVV.
Laufend werden die sich aus der Ausstellung der FIVA ID-Cards ergebenden neuen Fahrzeugdaten in die Eurotax-Liste eingearbeitet.
Die Sachkenntnis des ÖMVV wird etwa im Zuge von Einzelgenehmigungs-Verfahren sowohl von Seiten der Behörde als auch von Seiten der Antragsteller immer öfter in Anspruch genommen.

Informationsaustausch
Der ÖMVV steht in laufendem Erfahrungsaustausch mit anderen Dachverbänden, speziell innerhalb der EU, um gemeinsame Probleme zu erörtern und EU-weite Lösungen anzustreben.

FIVA
Der ÖMVV ist die nationale Autorität des Weltdachverbandes FIVA. Er unterstützt die Umsetzung der Ziele der FIVA, insbesondere deren Arbeit im EU-Raum. So sind Vertreter des ÖMVV seit jeher in verschiedenen Kommissionen der FIVA vertreten.

Aktion "100 für die Zukunft" - ÖMVV Rechtsfonds
mit der Aktion "100 für die Zukunft" unterstützt ein großer Teil der im ÖMVV vertretenen Clubs spezielle Projekte auf europäischer Ebene. Diese Projekte bilden die Argumentationsbasis für die Interessensvertretung der Oldtimerszene auf politischer Ebene
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Seit 2009 wird dieser freiwillige Beitrag zur Speisung des ÖMVV-Rechtsfonds und für die Durchsetzung unserer Interessen auf nationaler Ebene verwendet.


Rechtsfonds
seit 2007 besteht ein Rechtsfonds des ÖMVV, um bei speziellen Problemen OldtimerbesitzerInnen juristischen Beistand zu gewähren.


Information, Öffentlichkeitsarbeit
Wie es sich für einen wahren Dachverband gehört, gilt die Informationsarbeit des ÖMVV nicht nur für seine Mitglieder. Verstärkt werden auch die BesitzerInnen historischer Kraftfahrzeuge direkt angesprochen. Auf diese Weise sollen Personen, die noch keinem Club angehören, für die Verbandsmitglieder interessiert werden. Aktuelle Informationen über die Tätigkeit des ÖMVV finden sich schon seit geraumer Zeit im Internet.
Die Verbandsmitglieder erhalten detaillierte Informationen zu aktuellen Themen, die zur Weiterleitung an die Clubmitglieder bestimmt sind.



ÖMVV-Register / FIVA ID-Card
Die Registrierung eines Oldtimers im Veteranen-Register des ÖMVV stellt eine Art Gütesiegel dar, das dieses Fahrzeug deutlich von den noch immer im Verkehr befindlichen Altfahrzeugen ohne historischen Wert ("alte Kraxn") abgrenzt. Das Register war nicht nur Datengrundlage für die Eurotax-Liste, es ist nach wie vor eine wichtige Argumentationshilfe des ÖMVV. Je mehr Fahrzeuge registriert sind, desto mehr Gewicht hat die Stimme des ÖMVV als Sprachrohr der Oldtimerbesitzer. So mancher Veteranenbesitzer hat durch die Registrierung etwa Versicherungen gegenüber seinen pfleglichen, und daher Prämien mindernden Umgang mit seinem Veteranenfahrzeug nachgewiesen.

Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung wird 2009 das Veteranenregister mit der Ausstellung der FIVA ID-Card zusammengeführt, so kann den FahrzeugbesitzerInnen ein europaweit gültiges Dokument zur Verfügung gestellt werden.

Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Das Auftragsvolumen für Arbeitsleistungen an historischen Fahrzeugen ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für Gewerbebetriebe. Der ÖMVV bemüht sich um eine enge Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft, um diese Wertschöpfung im Inland zu erhalten.
Eine Datenbank mit den Fachbetrieben, die einschlägige Leistungen anbieten, ist in Arbeit.

Terminkoordination
Die in letzter Zeit zu bemerkende Veranstaltungsflut bei gleichzeitigem Rückgang an Teilnehmern und Publikum ist sicherlich kontraproduktiv.
Der ÖMVV bemüht sich um verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Clubs, um wieder Qualität vor Quantität zu bringen.

Direkter Kontakt
Der Vorstand des ÖMVV versucht, wann immer es geht, den persönlichen Kontakt zu den Verbandsmitgliedern, zur Basis und zu den anderen maßgeblichen Kräften in der Veteranenszene zu intensivieren. Keine noch so gut formulierte Druckschrift kann ein direktes Gespräch ersetzen.

Verkehrsmuseum
Auch wenn in Zeiten der Einsparungsmaßnahmen und des Null-Defizites die Zeichen dagegen stehen, setzt sich der ÖMVV für die Verwirklichung eines österreichischen Verkehrsmuseums ein. Dazu wird der Dialog zwischen den Veteranenszenen der Straße, der Schiene und der Luft gesucht und gefördert. Gleichzeitig pflegt der ÖMVV seine Kontakte zu den vorhandenen Museen und zu den zuständigen Behörden.

Diese Auflistung der Ziele erscheint schon sehr umfangreich. Dennoch ist sie ganz sicher nicht komplett. Denn letztlich sieht sich der ÖMVV als Dienstleister für seine Verbandsmitglieder. Diese können nicht nur, sie sollen sogar ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen und damit dem ÖMVV wichtige Impulse geben.