Österreichischer Motor Veteranen Verband

Österreichischer Motor Veteranen Verband

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ÖMVV

Österreichischer Motor Veteranen Verband

Der österreichische Motor-Veteranen-Verband (ÖMVV) ist der Verband für das historische Fahrzeugwesen in Österreich, als solcher die Interessensvertretung der OldtimerbesitzerInnen gegenüber dem Gesetzgeber und Serviceorganisation für seine Verbandsmitglieder. Zur Zeit gehören dem ÖMVV 83 Clubs mit ca. 9200 Mitgliedern an, sowie ÖAMTC und ARBÖ als außerordentliche Mitglieder. Der ÖMVV ist die nationale FIVA-Autorität (ANF) für Österreich.

Der ÖMVV ist stimmberechtigtes Mitglied im Beirat für historische Kraftfahrzeuge beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)

Mitglied werden

Der ÖMVV steht allen entsprechenden Vereinen oder Organisationen, die sich mit dem historischen Fahrzeugwesen beschäftigen, offen. Gerne besucht eines unserer Vorstandsmitglieder ihren Club unverbindlich und informiert sie über die Aktivitäten und die Vorteile einer ÖMVV-Mitgliedschaft.

Eine Mitgliedschaft für Einzelpersonen ist im Moment leider nicht möglich.

GESCHICHTE

Einige markante Punkte in der Geschichte des ÖMVV:

1974 Gründung des ÖMVV durch ÖMVC, OÖMVC, MVCS und MVC Südost
Präsident: Dr. Herbert von Schoeller
Aufnahme in die FIVA
1975 Präsident Dr. Helmut Krackowizer
1976 Präsident Willy Treul
1987 Präsident Fred B. Myer
Öffnung des ÖMVV für Neubeitritte
1992 Einführung des ÖMVV-Registers
1994 ÖMVV-Jahrbuch
1996 Definition "historisches Fahrzeug" im KFG
ÖMVV stimmberechtigtes Mitglied im Beirat im BMVIT
1997
Präsident Gert Dubois
1999 Präsident Maximilian Hölzl
2002 Aktion "100 für die Zukunft" - für EU-Aktivitäten der FIVA
2003 Präsident Ing. Johannes Rath
2004 30 Jahre ÖMVV - Festveranstaltung im Museumsqaurtier Wien
2005
2007
§ 57a Überprüfung auf 2 Jahre für alle historischen Fahrzeuge
Gemeinsames Positionspapier "Olditmer und Umweltschutz"
2008 Ausnahmen für historische LKW von IG-L Fahrverboten
2009 Neuordnung FIVA ID-Card und Register
Stellungnahme im parlamentarischen Begutachtungsverfahren zum IG-Luft
2010 Intensive Kontakte auf Bundes- und Länderebene in Sachen "Umweltzonen" (IG-Luft)
2015 Präsident Komm.Rat Ing. Robert Krickl

VORSTAND

  • Präsident:

    Komm.Rat Ing. Robert Krickl, Präsident des ÖMVC
    Verantwortungsbereich: Vertretung nach Außen, Veranstaltungen, Mitgliederbetreuung

  • Vizepräsident:

    Mag. Michaela Riedl, Präsidentin des ESCC
    Verantwortungsbereich: Jugendförderung, Kontakt zur AMF

  • Vizepräsident:

    Mag. Wolfgang Eckel, ESCC
    Verantwortungsbereich: Internationale Beziehungen (FIVA)

  • Generalsekretär:

    Ing. Karl Eder, OFN
    Veratwortungsbereich:
    Historischer Beirat,
    Motorräder, PKW

  • Kassier:

    Dipl.Ing. Ernst L. Bieber, TFI

  • Kassier stv.:

    Mag. Christian Gantner, OCW
    Verantwortungsbereich:
    Interessenvertretung,
    Strategie

  • Generalsekretär stv.:

    Mag. Christian Schamburek, AHCA
    Verantwortungsbereich:
    Pressesprecher, Marketing, Kooperationen, Sponsoren

BEIRÄTE

  • Präsident des AVCA

    Kurt Dichtl
    Verantwortungsbereich:
    Vorkriegsfahrzuege

  • OVIP

    Ing. Walter Kuba, OVIP
    Verantwortungsbereich:
    Nutzfahrzeuge, Traktoren

  • Präsident des JEC-Austria

    Mag. Christian Mitterdorfer
    Verantwortungsbereich:
    Youngtimer

  • ÖTLVC

    Manfred G. Stiglitz
    Verantwortungsbereich:
    PKW, Landmaschinen

Die Aufgaben des ÖMVV

Lobbying

Der ÖMVV sieht sich als Interessenvertretung der BesitzerInnen historischer Fahrzeuge und betreibt und unterstützt daher jegwede Aktivität, die dazu dient, bei Behörden, Politikern und allen Institutionen, deren Aktivitäten Einfluß auf unser Hobby haben, sowie auch bei der Öffentlichkeit eine positive Stimmung für das Oldtimerwesen zu erreichen und zu halten.

Mitarbeit bei gesetzgebenden Gremien, Hilfestellung bei Behörden

Der ÖMVV hat im "Beirat für historische Kraftfahrzeuge" des Bundesministeriums für Verkehr, Technologie und Innovation Sitz und Stimme. Die von der Eurotax herausgegebene, ministeriell approbierte "rote" Liste hat seinen Ursprung im Veteranen-Register des ÖMVV.
Laufend werden die sich aus der Ausstellung der FIVA ID-Cards ergebenden neuen Fahrzeugdaten in die Eurotax-Liste eingearbeitet.
Die Sachkenntnis des ÖMVV wird etwa im Zuge von Einzelgenehmigungs-Verfahren sowohl von Seiten der Behörde als auch von Seiten der Antragsteller immer öfter in Anspruch genommen.

Informationsaustausch

Der ÖMVV steht in laufendem Erfahrungsaustausch mit anderen Dachverbänden, speziell innerhalb der EU, um gemeinsame Probleme zu erörtern und EU-weite Lösungen anzustreben.

FIVA

Der ÖMVV ist die nationale Autorität des Weltdachverbandes FIVA. Er unterstützt die Umsetzung der Ziele der FIVA, insbesondere deren Arbeit im EU-Raum. So sind Vertreter des ÖMVV seit jeher in verschiedenen Kommissionen der FIVA vertreten.

Aktion "100 für die Zukunft" - ÖMVV Rechtsfonds

mit der Aktion "100 für die Zukunft" unterstützt ein großer Teil der im ÖMVV vertretenen Clubs spezielle Projekte auf europäischer Ebene. Diese Projekte bilden die Argumentationsbasis für die Interessensvertretung der Oldtimerszene auf politischer Ebene.
Seit 2009 wird dieser freiwillige Beitrag zur Speisung des ÖMVV-Rechtsfonds und für die Durchsetzung unserer Interessen auf nationaler Ebene verwendet.

Rechtsfonds

seit 2007 besteht ein Rechtsfonds des ÖMVV, um bei speziellen Problemen OldtimerbesitzerInnen juristischen Beistand zu gewähren.

Information, Öffentlichkeitsarbeit

Wie es sich für einen wahren Dachverband gehört, gilt die Informationsarbeit des ÖMVV nicht nur für seine Mitglieder. Verstärkt werden auch die BesitzerInnen historischer Kraftfahrzeuge direkt angesprochen. Auf diese Weise sollen Personen, die noch keinem Club angehören, für die Verbandsmitglieder interessiert werden. Aktuelle Informationen über die Tätigkeit des ÖMVV finden sich auf den Internetseiten des Verbandes.
Die Verbandsmitglieder erhalten laufend detaillierte Informationen zu aktuellen Themen, die zur Weiterleitung an die Clubmitglieder bestimmt sind.

FIVA ID-Card

Die Registrierung eines Oldtimers im Veteranen-Register des ÖMVV stellt eine Art Gütesiegel dar, das dieses Fahrzeug deutlich von den noch immer im Verkehr befindlichen Altfahrzeugen ohne historischen Wert ("alte Kraxn") abgrenzt. Das Register war nicht nur Datengrundlage für die Eurotax-Liste, es ist nach wie vor eine wichtige Argumentationshilfe des ÖMVV. Je mehr Fahrzeuge registriert sind, desto mehr Gewicht hat die Stimme des ÖMVV als Sprachrohr der Oldtimerbesitzer. So mancher Veteranenbesitzer hat durch die Registrierung etwa Versicherungen gegenüber seinen pfleglichen, und daher Prämien mindernden Umgang mit seinem Veteranenfahrzeug nachgewiesen.

Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung wurde 2009 das Veteranenregister mit der Ausstellung der FIVA ID-Card zusammengeführt, so kann den FahrzeugbesitzerInnen ein europaweit gültiges Dokument zur Verfügung gestellt werden.

Zusammenarbeit mit der Wirtschaft

Das Auftragsvolumen für Arbeitsleistungen an historischen Fahrzeugen ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für Gewerbebetriebe. Der ÖMVV bemüht sich um eine enge Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft, um diese Wertschöpfung im Inland zu erhalten.
Eine Datenbank mit den Fachbetrieben, die einschlägige Leistungen anbieten, ist in Arbeit.

Terminkoordination

Die in letzter Zeit zu bemerkende Veranstaltungsflut bei gleichzeitigem Rückgang an Teilnehmern und Publikum ist sicherlich kontraproduktiv.
Der ÖMVV bemüht sich um verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Clubs, um wieder Qualität vor Quantität zu bringen.

Direkter Kontakt

Der Vorstand des ÖMVV versucht, wann immer es geht, den persönlichen Kontakt zu den Verbandsmitgliedern, zur Basis und zu den anderen maßgeblichen Kräften in der Veteranenszene zu intensivieren. Keine noch so gut formulierte Druckschrift kann ein direktes Gespräch ersetzen.

Verkehrsmuseum

Auch wenn in Zeiten der Einsparungsmaßnahmen und des Null-Defizites die Zeichen dagegen stehen, setzt sich der ÖMVV für die Verwirklichung eines österreichischen Verkehrsmuseums ein. Dazu wird der Dialog zwischen den Veteranenszenen der Straße, der Schiene und der Luft gesucht und gefördert. Gleichzeitig pflegt der ÖMVV seine Kontakte zu den vorhandenen Museen und zu den zuständigen Behörden.

Diese Auflistung der Ziele erscheint schon sehr umfangreich. Dennoch ist sie ganz sicher nicht komplett. Denn letztlich sieht sich der ÖMVV als Dienstleister für seine Verbandsmitglieder. Diese können nicht nur, sie sollen sogar ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen und damit dem ÖMVV wichtige Impulse geben.


Generalversammlung 2017

Folien:
Bericht Präsident Krickl
Bericht Sekretär Stv. Schamburek
Bericht Vicepräsident Eckel
Ausblick 2017



Verbandstag 2016

Nachfolgend die einzelnen Vorträge:
ÖMVV - Krickl
ÖMVV - Eckel
Fahrtraum - Igelhauser
VAV - Grießmayr
ÖMVV/UNESCO - Schamburek

Links:

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